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Ökostromanbieter LichtBlick schließt PPA mit PNE

Für rund 6.000 Windenergieanlagen im Bundesgebiet stehen die Zeichen auf Veränderung. Die 20-jährige EEG-Förderung läuft Ende kommenden Jahres aus. Dazu gehört auch der von PNE betriebene Windpark Papenrode. Für 10 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 13 MW ist eine Lösung gefunden. Der Ökostromanbieter LichtBlick und der Windkraftanlagebetreiber PNE haben einen direkten Liefervertrag für Strom aus dem niedersächsischen Windpark geschlossen.

Der Windpark Papenrode ist damit einer der ersten Parks, dessen Weiterbetrieb nach Auslauf der EEG-Förderung gesichert ist. Grundlage für Verkauf des Windstroms ist ein Power Purchase Agreement (PPA) zwischen dem Betreiber und dem Ökostromanbieter LichtBlick. Die Regelungen des PPA gelten ab dem Jahr 2021 und schließen das Jahr 2023 ein. PPAs ermöglichen es Betreibern, ihre Windkraftanlagen auch nach dem Ende der gesetzlich geregelten Förderung rentabel zu betreiben. Für den größten deutschen Ökostromanbieter LichtBlick ist dieses PPA ein Novum: erstmals kann ungeförderter Strom aus Windenergie angeboten werden.

PPAs gewinnen in Deutschland und für den Ökostromanbieter Lichtblick an Bedeutung. „Der Weiterbetrieb von Windkraftanlagen nach der EEG-Förderung ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende und Beitrag zum Erreichen der Klimaziele“, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Wir als Ökostromanbieter der ersten Stunde sehen uns in der Verantwortung, diese Anlagen auch nach der staatlichen Förderung zu erhalten. Mit den PPAs bringen wir in Deutschland erzeugte Windenergie erstmals direkt zu den Haushalten und Geschäftskunden.“

Die an dem Vertragsschluss beteiligten Firmen sind keine Unbekannten. LichtBlick ist ein Ökostromanbieter dem mehr als eine Million Menschen – die LichtBlicker – vertrauen. Der Ökostromanbieter Lichtblick ist Pionier und Marktführer für Ökostrom und Ökogas. Und die international tätige PNE-Gruppe gehört mit ihren Marken PNE und WKN zu den erfahrensten Projektierern von Windparks an Land und auf See. Zum Leistungsumfang des „Clean Energy Solutions Providers“, gehören Standorterkundungen, Durchführung der Genehmigungsverfahren und Finanzierungen. Ferner übernimmt die PNE-Gruppe die schlüsselfertige Errichtung, den Betrieb und das Repowering von Windparks. Neben der Windenergie werden zukünftig Photovoltaik, Speicherung, Dienstleistungen und die Lieferung sauberen Stroms Teil des PNE-Angebots sein. PNE beschäftigt sich auch mit der Entwicklung von Power-to-Gas-Lösungen.

Doch nicht nur bei Windenergieanlagen nimmt die Anzahl von Power Purchase Agreements zu. Die Baywa r.e. hatte unlängst angekündigt den Solarstrom aus dem Solarpark Barth V auf Basis eines PPAs zu verkaufen.

Ein greenValue-Beitrag von Laura Vyhnal erschienen am 20. Mai 2019.


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