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Nürnberger UDI gibt für vier Emissionen Pflichtmitteilungen nach Paragraf 11a Vermögensanlagengesetz ab.

Für vier der in den Jahren 2015 bis 2017 platzierten Emissionen hat UDI Pflichtmitteilungen nach Paragraf 11a Vermögensanlagegesetz abgegeben. Betroffen sind der UDI Energie Festzins 10, Festzins 11 und Festzins 12 sowie UDI Sprint Festzins IV. Bei den angebotenen Vermögensanlagen handelt es sich um Nachrangdarlehen.

In den weitestgehend gleichlautenden Mitteilungen wird die zu veröffentlichende Tatsache gemäß § 11 a Absatz 1 VermAnlG wie folgt beschrieben.

Der Emittentin stehen aus der Gewährung von Nachrangdarlehen an mehrere Projektgesellschaften Forderungen gegen diese auf Zins- und Rückzahlung zu. Die Vornahme von Zahlungen auf diese Verbindlichkeiten kann nach den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen einiger dieser Projektgesellschaften nicht aus Jahresüberschüssen oder sonstigem freien Vermögen gezahlt werden. Wegen der in den Nachrangdarlehensverträgen vereinbarten Nachrangigkeit der gewährten Darlehen machen diese Projektgesellschaften unter Berufung auf diese Nachrangigkeit und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse berechtigterweise ein Leistungsverweigerungsrecht geltend und lehnen zum jetzigen Zeitpunkt die Leistung weiterer Zins- und Rückzahlungen an die Emittentin ab.

Es besteht damit die Gefahr, dass es bei der Emittentin zu einem teilweisen oder vollständigen Forderungsausfall hinsichtlich der noch bestehenden Zins- und Rückzahlungsansprüche gegen diese Projektgesellschaften aus den Nachrangdarlehensverträgen kommt. Ein solcher Forderungsausfall hätte negative Auswirkungen auf die Liquidität der Emittentin.

Dieser Umstand ist daher geeignet, die Fähigkeit der Emittentin zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Anlegern auf Auszahlung der Verzinsung und auf Rückzahlung bei der von der Emittentin emittierten Vermögensanlage erheblich zu beeinträchtigen.“

Die Meldungen sind auf der Webseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, BaFin hinterlegt.

12. Juni 2019


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