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Mein CO2 Fußabdruck – Wie kann ich das Klima schützen?

In der Bevölkerung ist ein klarer Trend zu erkennen: das Bewusstsein für die Umweltthemen wächst. Der Klimawandel beschäftigt die Menschen weltweit und es entstehen immer mehr – auch internationale – Bewegungen für mehr Umweltschutz. FridaysforFuture ist hierzulande die wohl bekannteste Bewegung. Besonders junge Menschen gehen Freitag für Freitag auf die Straße gehen und fordern mit Nachdruck ein Umdenken in der Klimapolitik.

Der eigene CO2 Fußabdruck
Doch wie steht es um den eigenen CO2-Fußabdruck und was ist das eigentlich? Der CO2 Fußabdruck (carbon footprint) zeigt, wie viele CO2-Emissionen ein Mensch durchschnittlich pro Jahr verursacht. Es gibt neben dem CO2 auch noch andere treibhauswirksame Gase, die alle eine unterschiedliche Wirksamkeit aufweisen. Deshalb kann man den CO2 Fußabdruck auch als eine „CO2 Äquivalente“ sehen. Je kleiner der CO2 Fußabdruck ist, desto klimafreundlicher ist der Lebensstil. Weltweit liegt der jährliche Durchschnitt bei 4,8 Tonnen pro Einwohner. Deutschland liegt mit einen durchschnittlichen CO2 Fußabdruck pro Jahr und Person von 7,7 Tonnen bei privaten Emissionen weit darüber. Berücksichtigt man öffentliche und industrielle Quellen steigen die Emissionen auf 11,6 to Treibhausgas (CO2-Äquivalent). Um die Klimaziele zu erreichen, die auf dem Pariser Klimagipfel vereinbart wurden, dürfte der CO2 Fußabdruck nur noch eine Tonne pro Kopf und Jahr betragen.

CO2 reduzieren geht leichter als gedacht
Im Englischen sind es die drei Rs, reduce (verringern), reuse (wiederverwenden) und recycle (recyceln) die sehr gute Denkansätze liefern. Sucht man nach den größten Verursacher eines großen CO2 Fußabdrucks, stößt man auf die Heizung, das Auto und Fernreisen. Lösungen hierfür sind naheliegend: das Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel sind vielfach eine leicht machbare Alternative. Doch auch eine Veränderung des eigenen Konsum- und Ernährungsverhaltens können zum Klimaschutz beitragen. Bereits eine überwiegend vegetarische Ernährung mit saisonalen, regionalen und frischen Produkten, die möglichst nicht oder wenig verpackt sind, bewirkt eine Verbesserung.

Darüber hinaus können Sie mehr gebrauchte Sachen kaufen (Second Hand) oder sich Gebrauchsgegenstände wie eine Bohrmaschine lieber vom Nachbarn leihen, als sie selbst zu besitzen (Sharing Economy). Ein gut isoliertes Haus senkt den Wärmebedarf und schont den eigenen Geldbeutel. Und eine Veränderung in der Ernährung kann sich nicht nur positiv auf die Erderwärmung, sondern auch auf Ihre Gesundheit auswirken.

Entscheiden Sie sich bewusst für den Bezug von Biogas oder Ökostrom, senken Sie ihren Abdruck weiter. Jede Kilowattstunde Energie wird nachhaltig erzeugt und vermeidet zusätzliche Emissionen wie sie beim Verbrennen beispielsweise von Kohle entstehen. Zertifizierter Strom vom Grüner Strom Label e.V. verpflichtet beispielsweise die zertifizierten Unternehmen, einen festen Betrag pro Kilowattstunde in neue Projekte zu investieren. Energiekunden haben so nicht nur Gewissheit grünen Strom oder grünes Gas zu erhalten, sondern fördern zugleich den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Wo verursache ich die meisten Emissionen

Sie wollen Ihren eigenen CO2-Fußabdruck berechnen? Hier geht’s zum Berechnungstool. Sie werden erstaunt sein.

Ein greenValue-Beitrag von Laura Vyhnal erschienen am 05. Juli 2019.


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