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Installierte PV-Leistung steigt auf 47,5 GW – Solarstromvergütung sinkt jeweils um 1,4 Prozent im Juni und Juli

Für das erste Drittel des Jahres 2019 lässt sich bereits eine Bilanz zur Marktentwicklung der deutschen Solarbranche ziehen. Von Januar bis Ende April wurden knapp 1,6 Gigawatt neue Photovoltaik-Anlagen installiert. Im April lag der Zubau nach Angaben der Bundesnetzagentur bei rund 305 Megawatt. Der höchste Zubau entfiel im vierten Monat des Jahres mit 244 MW auf Dachanlagen außerhalb der EEG Ausschreibung. Auf Freiflächenanlagen außerhalb der EEG-Ausschreibung entfielen 29 MW-Leistung.

Der Bruttozubau aller PV-Anlagen per Ende April 2019 beträgt somit 47,515 Gigawatt. Bis zum Erreichen von 52 Gigawatt ist die Förderung von Dachflächen und kleinen Freiflächenanlagen gemäß EEG gesichert. Ob und wie eine Anschlussregelung zur Förderung aussieht, ist noch offen.

Für im Juni und Juli neuinstallierte Photovoltaikanlagen sinkt die Solarstromvergütung um jeweils 1,4 Prozent. Die feste Einspeisevergütung liegt im Juli dann zwischen 7,34 und 10,64 Cent pro Kilowattstunde und wird im Jahr der Inbetriebnahme und 20 Folgejahre vergütet. Eine Pflicht zur Direktvermarktung besteht ab einer Anlagengröße von 100 Kilowatt. Im Marktprämienmodell liegt die Vergütung bei Inbetriebnahme im Juli zwischen 7,74 bis 11,34 Cent / kWh. Bei Dachanlagen bis 10 Kilowatt liegt der Preis bei 11,19 Cent pro kWh. Weist die Dachanlage eine Leistung zwischen 10 und 40 Kilowatt auf, beträgt dieser 10,90 Cent pro kWh. Die Vergütungssätze aller Leistungsklassen sind auf der Webseite der Bundesnetzagentur abrufbar.

Ein greenValue-Beitrag von Laura Vyhnal erschienen am 13. Juni 2019


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