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Fachverband Biogas e.V. (opm) - EEG: Bundesrat sendet wichtiges Signal für Bioenergie

Berlin, 23. September 2019. Der Bundesrat hat am vergangenen Freitag einen Antrag zur „Stärkung der bedarfsgerechten und netzdienlichen Stromerzeugung sowie der klimaneutralen Wärmenutzung aus Biomasse im EEG“ beschlossen. Die Bioenergieverbände begrüßen den Entschluss ausdrücklich, der von den Bundesländern Thüringen und Rheinland-Pfalz im Juni initiiert worden war, und werten diesen als wichtigen Appell an die Bundesregierung.

„Der Bundesrat hat den Handlungsbedarf beim Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) für die Bioenergie erkannt und sendet mit dem Entschluss von Freitag ein wichtiges Signal für unsere Branche“, freut sich Sandra Rostek, Leiterin des von den Bioenergieverbänden getragenen Hauptstadtbüros Bioenergie. „Das Länderparlament hat Maßnahmen vorgeschlagen, die für Neu- und Bestandsanlagen Perspektiven schaffen und Planungssicherheit gewährleisten. Hierzu zählen u.a. die Festschreibung eines Stabilisierungspfads für die Bioenergie im Rahmen der Ausschreibungen und das Schaffen von Anreizen für eine Steigerung der Güllevergärung in Biogasanlagen. So kann in der angekündigten EEG-Novelle ein Rahmen geschaffen werden, um einen drohenden Abbau von Bioenergieanlagen zu verhindern“ erklärt Rostek. „Mit den Bundesländern auf unserer Seite hoffen wir nun darauf, dass die Bundesregierung die Vorschläge aufgreift und eine entsprechende Weichenstellung erfolgt, die über das am Freitag vorgestellte Klimaschutzprogramm 2030 des Klimakabinetts hinausgeht. Für den Rückenwind aus dem Bundesrat sind wir sehr dankbar.“

Den Bioenergieverbänden geht es um den Erhalt der Klimaschutzleistungen ihrer Branche: Mit Einsparungen in Höhe von knapp 65 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten trägt die Bioenergie bereits heute unabdingbar zum Klimaschutz bei. Gleichzeitig leistet die Bioenergiebranche rund ein Viertel der erneuerbaren Stromversorgung in Deutschland, ebenso wie fast 87 Prozent der Versorgung mit erneuerbarer Wärme. Neben den Maßnahmen aus dem Länderentschluss hat das Hauptstadtbüro Bioenergie hierzu weitere Vorschläge für die Weiterentwicklung des EEG in einem gemeinsamen Vorschlagspapier zusammengestellt.

Über die Bioenergieverbände

Im „Hauptstadtbüro Bioenergie“ bündeln vier Verbände ihre Kompetenzen und Ressourcen im Bereich Energiepolitik: der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE), der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV), der Fachverband Biogas e.V. (FvB) und der Fachverband Holzenergie (FVH). Gemeinsam bilden sie die gesamte Bioenergiebranche ab von Land- und Forstwirten,

Anlagen- und Maschinenbauern, Energieversorgern bis hin zu Betreibern und Planern. Das Hauptstadtbüro Bioenergie verleiht den vielen unterschiedlichen Akteuren und verschiedenen Technologien der Bioenergiewirtschaft eine gemeinsame starke Stimme gegenüber der Politik. Insbesondere in den Sektoren Strom und Wärme setzt es sich technologieübergreifend für die energiepolitischen Belange seiner Trägerverbände ein. Im Kontakt mit politischen Entscheidungsträgern kann das Hauptstadtbüro Bioenergie auf ein breites Unterstützernetzwerk zurückgreifen und kooperiert insbesondere mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE).
www.hauptstadtbuero-bioenergie.de

Kontakt

Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE)
Bernd Geisen
Geschäftsführer
Tel. 02 28 / 810 02 59
Mail: geisen@bioenergie.de

Fachverband Biogas e.V. (FvB)
Mareike Fischer
Fachreferentin Politische Kommunikation
Tel. 0 30 / 2758 179 22
Mail: mareike.fischer@biogas.org 

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
Tel. 0 30 /31904 240
Mail: presse@bauernverband.net 

Fachverband Holzenergie im BBE (FVH)
Matthias Held
Geschäftsführer
Tel. 0 30 / 2758 179 19
Mail: held@bioenergie.de 

Quelle: 23. September 2019, www.biogas.org

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