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Nordex SE (opm) - Nordex verzeichnet Belebung des Geschäfts

- Umsatz beträgt knapp 1,8 Mrd. EUR in den ersten neun Monaten 2018

- EBITDA-Marge von 4,0 Prozent erreicht

- Auftragseingang steigt auf 3,1 GW

- Delta4000-Produktserie mit ersten Auftragseingängen

- Q3 2018 wie erwartet; Prognose für 2018 am unteren Ende der jeweiligen Korridore konkretisiert

Hamburg, 13. November 2018 - Die Nordex Group (ISIN: DE000A0D6554) erzielte zum 30. September 2018 einen Konzernumsatz von 1.772,9 Mio. EUR (9M/2017:

2.319,5 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(EBITDA) belief sich auf 71,4 Mio. EUR (9M/2017: 181,9 Mio. EUR); dies entspricht einer EBITDA-Marge von 4,0 Prozent (9M/2017: 7,8 Prozent).

Nordex steigerte den Umsatz im Bereich Service um 13,6 Prozent von 227,5 Mio.

EUR auf 258,4 Mio. EUR und setzt damit seinen Wachstumskurs fort. Im Segment Projekte verringerten sich erwartungsgemäß die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um 27,6 Prozent auf 1.517,0 Mio. EUR

(9M/2017: 2.099,8 Mio. EUR).

Auftragslage und Produktion

Im dritten Quartal 2018 hat die Nordex Group im Segment Projekte einen Auftragseingang von 974 MW erzielt und damit deutlich mehr Aufträge erhalten als im Vorjahresquartal 2017 mit  209,7 MW. Die globale Ausrichtung des Unternehmens schlug sich damit erneut positiv im Neugeschäft nieder. Damit steigt die Summe der Neuaufträge der Nordex Group in den ersten drei Quartalen auf 3,1 GW (9M/2017: 1,1 GW).

Von diesem Auftragseingang entfielen 38 Prozent auf Lateinamerika, 32 Prozent auf Europa, 17 Prozent auf Nordamerika und 13 Prozent auf den Rest der Welt.

Mit Aufträgen aus 17 verschiedenen Ländern sind die Auftragseingänge regional gut ausbalanciert. Als stärkste Einzelmärkte zeigten sich Brasilien, Mexiko, Argentinien, die USA, Südafrika und in Europa Frankreich, die Türkei und Schweden. Der Großteil des Auftragseingangs entfiel dabei mit über 70 Prozent auf Anlagen der AW-Plattform.

„Wir haben zahlreiche Aufträge aus unterschiedlichen Märkten weltweit erhalten und somit einen gesunden, diversifizierten Mix hinsichtlich unseres Neugeschäfts erzielt. Auf diese Weise können wir weiterhin vorübergehende Schwächephasen in einzelnen Märkten kompensieren, wie zurzeit in bestimmten europäischen Regionen“, äußert sich José Luis Blanco, CEO der Nordex SE.

Bis Ende September 2018 installierte die Nordex-Gruppe 564 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.719 MW (9M / 2017: 1.997 MW) in 17 Ländern. Fast die Hälfte dieses Installationsvolumens entfiel auf Europa.

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2018 stellte Nordex insgesamt 561 Turbinen mit einer Leistung von 1.735,7 MW (9M / 2017: 2.451,6 MW) her. In den ersten neun Monaten des Jahres produzierte das Unternehmen 648 Rotorblätter: 156 in Deutschland und 492 in Spanien. Die Nordex-Gruppe steuert ihre Produktion nach verbindlichen Lieferverpflichtungen.

Schlüsselfiguren

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Nordex-Gruppe ihre Working Capital Ratio - das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz - um sogar 3,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent (9M / 2017: 8,6 Prozent) verbessern. Der operative Cashflow belief sich auf –57,7 Mio. EUR und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 37,8 Mio. EUR. Die Nettoverschuldung betrug 162,0 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 60,1 Mio. EUR).

Prototyp und die ersten Auftragseingänge für das Delta4000

Im August 2018 installierte die Nordex-Gruppe die ersten Turbinen aus der neuen Delta4000-Produktreihe, nur elf Monate nach ihrer Einführung im September 2017. Die beiden Turbinen befinden sich im Windpark Wennerstorf II, etwa 30 Kilometer südlich von Hamburg. Mit einer durchschnittlichen Jahreswindgeschwindigkeit von 6,5 m / s bietet dieser Standort ideale Bedingungen für die N149 / 4.0-4.5-Turbine, die speziell für schwache bis moderate Windbedingungen entwickelt wurde. Im Oktober verzeichnete Nordex erstmals einen Auftragseingang aus Finnland. Insgesamt wurden 43 Turbinen der Baureihe N149 / 4.0-4.5 mit einer Leistung von knapp 190 MW bestellt. Das Kundenfeedback war positiv und die Delta4000-Serie befindet sich bereits in verschiedenen Genehmigungsprozessen weltweit. Angesichts dieser Situation

„Durch die zeitnahe Installation der ersten Turbinen aus der Delta4000-Produktreihe haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Diese Aufträge für die N149-Turbinen mit jeweils langfristigen Wartungsverträgen zeigen die Akzeptanz unserer wettbewerbsfähigen, flexiblen Turbine auf dem Markt “, sagte José Luis Blanco, CEO der Nordex SE.

Prognose für 2018

Die Nordex-Gruppe schränkt ihre Prognose für 2018 ein und erwartet einen Konzernumsatz von 2,4 bis 2,6 Mrd. EUR und eine EBITDA-Marge von 4,0 bis 5,0 Prozent am unteren Ende der jeweiligen Spanne. Nordex rechnet auch zum Jahresende mit einer Working Capital Ratio von unter 5 Prozent. Die Investitionen belaufen sich auf rund 110 Millionen Euro.

Hamburg, den 13. November 2018 

Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die Nordex SE wird freundlichst erbeten.

Achtung Redaktionen - Für Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Pressekontakt:
Nordex SE
Felix Losada
Telefon: +49 (0)40-30030-1000
E-Mail: flosada@nordex-online.com

Kontakt Investoren:
Nordex SE
Felix Zander
Telefon: +49 (0)40 / 30030–1000
E-Mail: fzander@nordex-online.com
Nordex SE
Langenhorner Chaussee 600
22419 Hamburg

Quelle: 13.November 2018, www.nordex-online.com

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