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Nordex SE (opm) - Nordex Group hat 207-MW-Park zeitgerecht ans Netz gebracht, Lokale Fertigung von Türmen zahlt sich aus

Der globale Trend zu größeren Projekten ist in der Windbranche eindeutig. Seit Mitte der 1980er Jahre ist die Kapazität einzelner Windparks von unter 50 Megawatt auf inzwischen bis zu mehrere 100 Megawatt gestiegen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Das Geschäft mit erneuerbaren Energie hat finanzkräftige Investoren angezogen, weltweit steht saubere Energie im Fokus der Regierungen und größere Projekte sind spezifisch kostengünstiger.

Auch für Hersteller wie die Nordex Group, die seit 1985 in der Industrie tätig ist, hat sich das Geschäft entsprechend verändert. Patxi Landa, Vertriebsvorstand der Nordex SE: „Für einen Teil der Firma ging es immer schon um Großprojekte. Aber in Europa war das regional oft anders. Auch hier ist der Vertrieb von Einzelanlagen heute nicht mehr üblich. Das ist in der Regel auch nicht effizient – weder für unsere Kunden, noch für uns“. Seit Nordex verstärkt außerhalb von Europa Projekte realisiert, ist die Größe der einzelnen Aufträge deutlich gestiegen. So hat das Unternehmen Ende 2017 einen seiner größten Windparks in Brasilien ans Netz gebracht.

Die Rede ist vom “Santa Vitoria do Palmar Wind Farm Complex“, der aus 69 Turbinen der Baureihe AW125/3000 besteht und damit über eine Kapazität von 207 Megawatt verfügt. Die Komplexität der Aufgabe hat sich aber nicht allein aus der Größe des Projekts ergeben. „Wir haben vor allem durch die lokale Fertigung von Großkomponenten einen Kostenvorteil, den unsere Kunden nutzen können. So haben wir am Standort eine neue lokale Turmfertigung errichtet. Ein Teil des 250-köpfigen Teams hat sich auch um die Fertigung der 69 Betontürme gekümmert. Die mehr als 1.500 Betonsektionen hätten wir aufgrund ihrer Dimensionen nicht aus unserem 4.600 Kilometer nördlich gelegenen Werk transportieren können. Das wäre zu teuer und ökologisch nicht darstellbar gewesen“, erklärt Marcelo Menescal, Direktor im Projektmanagement von Nordex Brasilien.

Die Maschinenhäuser und Rotorblätter sind aus den nördlicher gelegenen zentralen Werken in Brasilien per LKW oder Schiff auf die Baustelle transportiert worden. „Zudem haben wir unseren Kunden bei der Bauvorbereitung unterstützt, denn die Errichtung der Anlagen war unsere Aufgabe und da muss alles passen, wenn es zusammenkommt“, ergänzt Marcelo Menescal.

Nach einer Bauzeit von rund 17 Monaten zieht der verantwortliche Projektmanager ein positives Fazit, denn der Windpark ging fristgerecht ans Netz und liefert heute sauberen Strom für über 400.000 Haushalte. Damit zeigte sich auch der Kunde Atlantic Energy Renewables zufrieden. Den zweiten Auftrag für einen vergleichbar großen Park erteilte Atlantic schon im letzten Jahr. Jetzt ist es die Aufgabe für das lokale Service-Team der Nordex Group, über die nächsten 15 Jahre für gute und saubere Erträge zu sorgen.

Quelle: 08. Juni 2018, www.nordex-online.com

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