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Green Buildings / Immobilienfonds

Seit jeher werden Immobilien als lohnende Sachwertinvestition gesehen. Die Zunahme sogenannter Green Buildings spiegelt das gewachsene Bedürfnis von Bauherren und Investoren wieder, nachhaltige Aspekte bei der Errichtung bzw. der Renovierung von Gebäuden zu berücksichtigen. Als Investoren kommen neben Privatpersonen auch institutionelle Investoren in Betracht. Geschlossene Fonds bieten Anlegern die Möglichkeit, sich mit vergleichsweise niedrigen Beteiligungssummen zu engagieren. Die Zahl der Befürworter einer ökologischen Bauweise steigt. Ein Aspekt sind die Nebenkosten. Aufgrund ihrer Höhe werden sie oft als zweite Miete bezeichnet. Gerade die Heizkosten sorgten bei so manchem Mieter schon für böse Überraschungen.

Doch ab wann gilt eine Immobilie als "grünes Gebäude", als Green Building? Die verschiedenen Zertifizierungssysteme wie z.B. LEED (Leadership in Energy and Environmental Design), DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen), BREEAM (BRE Environmental Assessment method) unterscheiden sich in ihren gesetzten Schwerpunkten und ihrer Definition. Das DGNB- System vergibt Noten bzw. die Auszeichnung Bronze, Silber und Gold ab einem bestimmten Erfüllungsgrad bestimmter Kriterien. Einbezogen werden z.B. Primärenergiebedarf, Treibhauspotential und Risiken für die lokale Umwelt. Dabei fällt der Umfang der zu prüfenden Kriterien von System zu System sehr unterschiedlich aus. 285 Gebäude (Stand März 2012) wurden in Deutschland bereits nach diesem System zertifiziert und 230 befinden sich derzeit noch in der Anmeldung.

Grundsätzlich sollen Green Buildings die Aspekte einer ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Nachhaltigkeit berücksichtigen. Dabei werden alle Lebenszyklusphasen eines Gebäudes betrachtet. Von der anfänglichen Planung, der Konstruktion über die Wartung bis hin zum Rückbau. Ziel ist es unter anderem, den Verbrauch von natürlichen Energie-Ressourcen durch eine ökologische Bauweise zu minimieren, mit den Maßnahmen die Umwelt zu schonen und letztlich auch das Portemonnaie der Nutzer. Diese Zahlen zeigen die enorme Ersparnis an Primärenergie zu Heizzwecken: 180 kWh / m² / a (Haus nach Energiesparverordnung 1984), 90 – 120 kWh / m² / a (Niedrigenergiehaus), 50 – 60 kWh / m² / a (KfW 40-Haus), max. 15 kWh / m² / a (Passivhaus).

Neben Neubauten kommt auch die Sanierung von Bestandsimmobilien in Betracht. Denn Wiederverwertung, Zweitnutzung und die Verlängerung der Lebensdauer eines Gebäudes sind Kerngedanken der Nachhaltigkeit. Demnach hat jede Immobilie das Potenzial, als Green Building aufgewertet zu werden. Durch steigende Nebenkosten werden es Green Buildings perspektivisch einfacher haben, Mieter bzw. Käufer zu finden als für energetisch veraltete Bauwerke oder für Immobilien mit herkömmlicher Bauweise.

Ein bundesweit bekanntes Vorzeigeprojekt ist in Freiburg entstanden. Die Finanzierung erfolgt auch über geschlossene Fonds. Hier hat der Architekt Rolf Disch eine Wohnsiedlung in Plusenergiehaus-Bauweise verwirklicht. Die Immobilien erzeugen mehr Energie als sie verbrauchen. Geschlossene Fonds finanzieren meist Gewerbeimmobilien die als Green Buildings konzipiert sind.