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ÖKORENTA Neue Energien VIII
Energieportfolio Deutschland
Bundesweit
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15.000.000 EUR
15.000.000 EUR
10.000 EUR
5,0% 2025
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Detaildarstellung
BVT Concentio Vermögensstrukturfonds I Energieportfolio Europaweit ~
35.000.000 EUR
35.000.000 EUR
10.000 EUR
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hep capital - HEP-Solar Japan 1 Photovoltaik Japan
Osaka
5.800,00 kWp
2.085.000.000 JPY
2.085.000.000 JPY
1.000.000 JPY
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MAP - Multi Asset Portfolio Green Energieportfolio Weltweit ~
22.138.371 EUR
10.000.000 EUR
2.500 EUR
5,0% 2023
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reconcept - RE09 Windenergie Deutschland Windkraft Deutschland
Bundesweit
~
50.900.000 EUR
14.001.000 EUR
10.000 EUR
3,0% 2023
152%
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1) Barentnahme bei Beteiligung an GmbH & Co.KG; die steuerliche Wirkung ist nicht berücksichtigt.
Ausschüttungshöhe kann bei Gewerbe- / Ertragssteueranrechnung variieren - siehe Detaildarstellung.

2) Eigenkapital des Fonds ohne Agio

3) Fondsvolumen inkl. Agio soweit dies erhoben wird und lt. Anbieter im Fondsvolumen enthalten ist sowie inkl. etwaigem Fremdkapital soweit dieses auf Ebene der Fondsgesellschaft bzw. auf Ebene der Zielgesellschaft(en) feststeht und aufgenommen wird.

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Photovoltaik-Beteiligungen, unter Anlegern auch Solarfonds genannt, ermöglichen es in große Solarparks zu investieren, die ein Einzelner aufgrund des erforderlichen Kapitals meist nicht finanzieren kann. Solarfonds bieten auch denjenigen die Möglichkeit sich am Ausbau der Erneuerbaren Energien zu engagieren und gute Renditen zu erwirtschaften, die nicht die Möglichkeit haben, auf dem eigenen Hausdach eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Die Photovoltaikanlagen der Solarfonds werden in Deutschland oder auch im Ausland errichtet und betrieben. Dabei spielen die unterschiedliche Sonneneinstrahlung und die verschiedenen Einspeisegesetze eine wichtige Rolle für den Anleger. Sie bestimmen die Rendite maßgeblich.

Um Strom erzeugen zu können, werden die Photovoltaikmodule auf einem geeigneten Dach, am besten mit südlicher Ausrichtung und einem bestimmten Neigungswinkel installiert und zusammengeschaltet. Ein Wechselrichter wandelt den erzeugten Strom um, damit er dann in das Stromnetz des örtlichen Netzbetreibers eingespeist werden kann.

Neben der Montage auf Dächern, können Solarmodule mittels stabiler Unterkonstruktion auf freien Flächen, etwa Konversionsflächen oder in Gewerbegebieten aufgestellt werden. Grundsätzlich kann bei Freiflächen eine starre Bauweise oder nachgeführte Technik zum Einsatz kommen. Bei Solarfonds finden verschiedene Modultypen Einsatz. Bei Freiflächenanlagen werden häufig Dünnschichtmodule installiert. Bei begrenztem Flächenangebot, wie etwa auf einem Dach oder hohen Pachtzins werden überwiegend kristalline Module eingesetzt. Die gleiche Leistung kann auf geringerer Fläche installiert werden. Ein Solarfonds kann aus einer einzelnen oder aus mehreren Photovoltaikanlagen unterschiedlicher Standorte bestehen. Ein Standortmix bietet Sicherheit, da regional bedingte sonnenschwache Zeiträume weniger stark ins Gewicht fallen.

Photovoltaikbeteiligungen sind eine nachhaltige Kapitalanlage. Anleger investieren in zukunftsfähige Energieerzeugung und tragen dazu bei, dass die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert wird. Wie alle erneuerbaren Energie erfolgt die Stromproduktion ohne Ausstoß von Kohlendioxid.

Im letzten Jahr 2011 hat Solarenergie einen regelrechten Boom erlebt. Sie nimmt eine immer größere Rolle bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ein. Allein im Jahr 2011 wurden 7.500 MWp Photovoltaikleistung in Deutschland neu installiert. Insgesamt lieferten Photovoltaikanlagen 3,5 % der bundesdeutschen Stromerzeugung. (Stand 2011) Anders ausgedrückt: die Neuinstallationen und das gute Sonnenjahr 2011 haben dazu geführt, dass 18 Milliarden kWh Solarstrom erzeugt wurden, gegenüber 2010 ist dies ein Anstieg von 60 %.

Der wirtschaftliche Erfolg von Solarfonds ist unabhängig von der Entwicklung an den Kapitalanlage- und Finanzmärkten. Kursschwankungen gibt es nicht. Ausschlaggebend für den Ertrag ist das solare Strahlungsangebot, welches sich mittels Ertragsgutachten gut prognostizieren lässt. Durch die gesetzlich verankerten Vergütungssätze des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) besteht vergleichsweise hohe Investitionssicherheit. Die Einspeisevergütung wird gemäß EEG für Solarstrom und für andere Energieformen im Inbetriebnahmejahr und den 20 folgenden Betriebsjahren gezahlt. Auch im Ausland gibt es vergleichbare Regelungen, welche dem EEG nahe kommen. Wenn kein Gesetz die Vergütung regeln sollte, ist oftmals durch langfristige Abnahmeverträge mit bonitätsstarken Partnern eine gute Kalkulationsbasis gegeben. Die Einnahmen bei einem geschlossenen Solarfonds setzen sich aus der Höhe der Einspeisevergütung und aus der jährlich produzierten Menge an Solarstrom zusammen. Mit steigenden Strompreisen und weiter sinkenden Preisen bei der Installation der Photovoltaikanlagen, wird die Direktvermarktung außerhalb des EEG-Rahmens an Bedeutung gewinnen.


Windfonds waren der einstige Liebling der Anleger. Sie haben dazu beigetragen, dass sich Windenergie zu einer der tragenden Säulen der Erneuerbaren Energien in Deutschland entwickelt hat. Der Anteil der Windkraft in der Stromerzeugung stieg nach Aussage des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft von 6 % (2010) auf 7,6 % (Stand Dezember 2011) an. Windenergie weist hierzulande eine installierte Leistung von 29.075 MW auf. Davon wurden allein 2011 rund 2.000 MW neu installiert. Die weltweit installierte Windkraftleistung stieg um 40,5 GW auf 238,5 GW an. Deutschland ist einer der Hauptexporteure von Windkraftanlagen.

Der Blick in die Vergangenheit zeigt die gewaltigen Entwicklungssprünge. Anfang der 1980er Jahre wurden die ersten Windenergieanlagen gebaut. Sie wies eine Nennleistung von 50 kW auf. Seit Ende der 1990er Jahre verfügten die größten Anlagen, dank fortschreitenden neuen Technologien, über eine maximale Leistung von 6 MW. Das größte Windrad der Welt steht in Rheinland-Pfalz. Es hat eine Nennleistung von 7,5 MW. Laut Betreiber kann diese Windenergieanlage 18 Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugen. Dies reicht aus, um den Bedarf von 5.000 3-Personen Haushalten zu decken.

Windkraftanlagen unterschieden sich dabei, ob sie auf dem Land (Onshore) und auf See (Offshore) errichtet werden. Durch Standortknappheit an Land und das höhere, konstantere Windaufkommen auf See, rücken Offshore-Windanlagen zunehmend in den Vordergrund von Anlagenbauern und Investoren. Der Ausbau der Offshore-Windkraft in deutschen Gewässern auf bis zu 25 Gigawatt bis 2030 wird von Experten als realistisch angesehen. Aber nicht nur Offshore- Anlagen gewinnen an Aufmerksamkeit. Repowering nimmt ebenso an Bedeutung zu. Unter Repowering versteht man den Ersatz bestehender Windräder durch neuere, leistungsfähigere Anlagentypen. Im Jahr 2011 wurden 170 alte Windenergieanlagen mit einer Leistung von 123 MW durch 95 neu ersetzt, welche eine installierte Leistung von 238 MW hervorbrachten. Technischer Fortschritt und die begrenzte Anzahl windreicher Standorte, sind ausschlaggebende Hauptursachen für den Trend des Repowerings.

Wer sich für eine Beteiligung am wachsenden Markt der Energiequelle Wind interessiert hat die Möglichkeit in Windfonds zu investieren. Windfonds finanzieren ein oder mehrere Windenergieanlagen. In Ländern mit gesetzlich geregelten Vergütungssystemen erhält die Gesellschaft eine festgelegte Vergütung für die eingespeiste Energie. Da auch die Höhe der Einspeisungsvergütung bei Windkraftanlagen gesetzlich geregelt ist, sind die Erträge von Windfonds vergleichsweise gut kalkulierbar. Die Renditechancen können durch eine Direktvermarktung des Stroms noch verbessert werden. Der Stromverkauf erfolgt dabei am freien Markt über einen Energieversorger als Partner. Dadurch entsteht die Möglichkeit den Strom außerhalb des EEG-Tarifes zu veräußern.


Portfoliofonds investieren in einen Mix aus mehreren Objekten. Einerseits kann das Portfolio aus Energieanlagen bestehen die aus der gleichen unerschöpflichen Energiequelle, beispielsweise der Sonne, Strom an unterschiedlichen Standorten erzeugen, innerhalb Deutschlands oder auch außerhalb.

Andererseits können Portfoliofonds auch Energiesparten-übergreifend investieren. In einem Mix finanzieren sie beispielsweise Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen und Biogasanlagen. Neben Stromerzeugung und -verkauf, bietet die Vermarktung von Abwärme bei Biogasanlagen Einnahmepotential. Durch die Investition in verschiedene Energieanlagen wird eine Streuung des Kapitals vorgenommen. Risiken, wie regional bedingte Mindererträge in sonnenschwachen Zeiträumen werden gemindert oder gar ausgeglichen.

Die Erträge der einzelnen Investitionsobjekte lassen sich auf Basis des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) vergleichsweise gut kalkulieren. Die Vorgehensweise ist analog zu Energieanlagen zu sehen, die über Wind- oder Solarfonds finanziert werden. Der Portfoliofonds, an dem sich Anleger beteiligen erzielt seine Erlöse aus der Gesamtsumme der Erlöse aller Energieanlagen. Demgegenüber steht die Summe aller Ausgaben aller Energieanlagen. Entscheidend für den Erfolg eines Portfoliofonds ist die sorgfältige Konzeption und das sorgfältige Management einer jeder durch das Portfolio finanzierten Energieanlage.