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Shedlin Infrastructure 2 European Hydropower Income Wasserkraftfonds Türkei 8.230 kW
16.000.000 EUR
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10.000 EUR
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Ventafonds - Öko-Energie Umweltfonds 1 Kunststoff-Recyclingfonds Deutschland
Baden-Württemberg
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31.500.000 EUR
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1) Barentnahme bei Beteiligung an GmbH & Co.KG; die steuerliche Wirkung ist nicht berücksichtigt.
Ausschüttungshöhe kann bei Gewerbe- / Ertragssteueranrechnung variieren - siehe Detaildarstellung.

2) Eigenkapital des Fonds ohne Agio

3) Fondsvolumen inkl. Agio soweit dies erhoben wird und lt. Anbieter im Fondsvolumen enthalten ist sowie inkl. etwaigem Fremdkapital soweit dieses auf Ebene der Fondsgesellschaft bzw. auf Ebene der Zielgesellschaft(en) feststeht und aufgenommen wird.

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RecyclingfondsWasserfonds

Recyclingfonds finanzieren die Errichtung und den Betrieb von Recyclinganlagen. Auf Grund der Verknappung wichtiger Rohstoffe, beispielsweise seltener Erden, nimmt die Bedeutung des Recyclings einen immer größeren Platz in unserer Gesellschaft ein. Mit dem wachsendem Konsum, werden auch gleichzeitig mehr Produkte produziert. Dabei kann die Beseitigung dieser Materialien zu einem immer größer werdenden Problem werden. Beim Recycling werden gebrauchte Materialien wie z.B. Verpackungen in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Insbesondere aus Elektronikschrott können dabei wertvolle Edelmetalle gewonnen werden.

Bei Kunststoffrecycling werden drei verschieden Varianten unterschieden. Zum einen gibt es das werkstoffliche Recycling. Bei diesem Verfahren werden Kunststoffverpackungen erst zerkleinert, dann eingeschmolzen und können dann bei der Herstellung eines neuen Produktes verwendet werden. Die zweite Möglichkeit ist das rohstoffliche Recycling. Hierbei wird Kunststoff unter Sauerstoffabschluss erhitzt und wieder in seine einzelnen Bestandteile Gase und Öl aufgespaltet. Durch ein spezielles Kunststoffverölungsverfahren können aus 1.000 kg Kunststoff circa 800 kg Öl gewonnen werden. Die gewonnenen Sekundärrohstoffe dienen beispielsweise als Ausgangsstoffe für neue Kunststoffe. Das dritte Verfahren ist das energetische Verfahren, bei welchem die Recyclingmaterialien mit Ziel der Energiegewinnung verbrannt oder vergast werden.

Laut statistischem Bundesamt sind die Einsparungen fossiler Energieträger durch Abfallverwertung heute achtmal so hoch wie im Jahr 1990. Nach den jüngsten Zahlen von 2008 wurden 344,6 Millionen Tonnen Müll in Deutschland produziert. Der Verbrauch von Kunstoffen betrug 2009 rund 2,6 Mio. Tonnen davon wurden circa 1,9 Mio. Tonnen wieder verwertet. Das entspricht 72,7 %. Die Anzahl von Recyclingfonds ist vergleichsweise gering, wobei das Potential aufgrund der Wertstoffmenge und den Chancen aus deren Verwertung durchaus groß ist.

Mit Wasserfonds werden Projekte rund um das kühle Nass finanziert. Mehr als 70 % der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. In Flüssen, Stauseen, den Gezeiten oder Wellen der Meere steckt viel Energie, die sich zur Gewinnung umweltfreundlichen Stroms nutzen lässt. Mit Pumpspeicherkraftwerken lässt sich bedarfsgerecht erneuerbare Energie erzeugen. Doch Wasser ist viel mehr als nur eine Quelle für sauberen Strom. Wasser ist das Elixier des Lebens, zu dem Millionen von Menschen weltweit keinen Zugang haben. Aufbereitungs- und Transportsysteme sind erforderlich. Selbst in Industriestaaten stößt eine Wasseraufbereitung ohne Chemikalien auf Nachfrage. Und finanziell angespannte Kommunen stehen Kooperationen bei Wasserversorgungsprojekten offen gegenüber. Es spricht daher viel für ein Investment in Wasserfonds, allem voran die große Nachfrage.

Die Erlöse von Wasserfonds die keinen Strom erzeugen, stammen beispielsweise aus der Bereitstellung von Dienstleistungen oder Infrastruktur, dem Verkauf von Reinigungsanlagen oder dem Verkauf von aufbereitetem Trinkwasser. Die Versorgung mit sauberem Wasser gehört zu den Schlüsselaufgaben des 21. Jahrhunderts. Der starke Anstieg der Weltbevölkerung, der steigende Wasserverbrauch, die anhaltende Wasserverschmutzung und der extensive Wassereinsatz in der Landwirtschaft lassen den wertvollsten Rohstoff der Welt knapp werden. Im Kern geht es auf der einen Seite um die Aufbereitung von Abwässern, andererseits gibt es Wasseraufbereitungsanlagen, die beispielsweise ohne Chemikalien entkeimen oder Salzwasser in Süßwasser "umwandeln". Nur ungefähr 3 % der Wasservorräte sind Süßwasser, der Rest "ungenießbares" Salzwasser. Gerade für Inseln sind Meerwasserentsalzungsanlagen unentbehrlich. Für ihre Bewohner sind sie im wahrsten Sinne des Wortes überlebensnotwendig und eröffnen zugleich Verdienstmöglichkeiten beispielsweise im Tourismus.

Zahlreiche Wasserfonds finanzieren aber keine Wasseraufbereitungs- und -versorgungsanlagen, sondern Projekte zur Stromerzeugung aus Wasserkraft. Immerhin stammen 16 % des global erzeugten Stroms aus Wasserkraftwerken. International betrachtet ist hohes Ausbaupotential vorhanden, weswegen geschlossene Wasserfonds vorrangig außerhalb Deutschlands engagiert sind.

Aus einer Studie des BMU geht hervor, dass auch in Deutschland die Nutzung von Wasserkraft Ausbaupotential hat (Steigerung von 4.050 MW in 2010 auf 6.500 MW in 2020). Die Praxis der jüngeren Vergangenheit zeigt: von 1990 bis 2011 wurden gerade einmal 1.000 MW an Leistung zugebaut. Da das Potenzial für neue, große Wasserkraftwerke in Deutschland bereits erschöpft ist, liegen die Chancen im Wesentlichen beim Ersatz oder bei der Modernisierung bestehender Anlagen bzw. in der Reaktivierung ungenutzter Wasserkraftwerke oder dem Anbau von Querkraftwerken. Das größte Wasserkraftwerk Deutschlands ist übrigens das Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal (Thüringen) mit einer Nennleistung von 1.060 MW. Im Vergleich: das größte Wasserkraftwerk der Welt in China (3-Schluchten Talsperre) hat eine Nennleistung von 18.200 MW. Im steigenden Strombedarf und der zunehmenden Nachfrage nach sauberem Trinkwasser liegen die Chancen von Wasserfonds.