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Die Welt - Viele Windkraftfonds steigen auf Anleihen um

Den ganzen Artikel lesen Sie unter www.welt.de/data/2006/03/22/863406.html?s=2

Viele Windkraftfonds steigen auf Anleihen um

Nach dem Aus für Verlustzuweisungen tritt die Rendite in den Vordergrund - Auch Auslandsfonds eine Alternative

von Leo Fischer

Düsseldorf - Viele haben den New Energy-Fonds nach Einführung des Paragraphen 15b, der die sofortige Verrechnung von steuerlichen Verlusten verbietet, den Tod vorausgesagt. Immerhin boten diese Investments steuerliche Verluste zwischen 70 und über 90 Prozent. Und tatsächlich ist das Angebot an Windkraft- und Solarfonds im Augenblick äußerst spärlich. "Aber das erste Quartal war bei den Windkraftfonds immer ruhig", erklärt Magnus Kaupmann, Analyst für die New-Energy-Fonds bei der Berliner Rating-Agentur Scope. Er räumt aber ein, daß es dieses Mal besonders ruhig ist, nachdem das Geschäft bis zum Stichtag 10. November 2005, als Verlustzuweisungsfonds zum letzten Mal gezeichnet werden konnten, auf Hochtouren lief. Tranchen aus dem Vorjahr, mit denen die Initiatoren im ersten Quartal regelmäßig auf den Markt kamen, habe es diesmal nicht gegeben.

"Im letzten Jahr wurde aufgrund der 15b-Diskussion alles verkauft, auch die Ladenhüter", stellt Daniel Kellermann fest, der das Internetportal Green Value betreibt. Nach der Marktstatistik von Stefan Loipfinger, Herausgeber des Fondstelegramms, konnten die New-Energy-Fonds (das waren vor allem Windkraft- und Solarbeteiligungen) 2005 mit 421 Mio. Euro 62 Prozent mehr Anlegerkapital einsammeln als im Jahr zuvor - dank der durch den 15b ausgelösten Ausverkaufsstimmung.

Hinzu kommt aber, daß sich die Initiatoren der New Energy-Fonds ...

Quelle: www.welt.de; 22. März 2006

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