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Aus dem greenValue Newsletter - Änderungen im Bereich erneuerbare Energien 2015 – Aussichten auf 2016

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Dezember 2015. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Bis 2050 sollen erneuerbare Energien 80% des Stromsektors decken. Um dieses Ziel zu erreichen, rückt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in den Fokus. Im Juli 2015 veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ein Eckpunktepapier zu künftigen Ausschreibungen von EEG-Anlagen. In der ersten Jahreshälfte 2016 ist das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren vorgesehen, so dass bereits Ende 2016 die ersten Ausschreibungen nach neuem System beginnen können. In den Bereichen Wasserkraft und Geothermie wird auf die Einführung von Ausschreibungen verzichtet. Bei Biomasse ist ein gesondertes Ausschreibungsverfahrung für Bestandsanlangen in Diskussion. Im Mittelpunkt stehen Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen. Die Ausschreibung für Freiflächenanlagen soll nach aktuellem Modell fortgeführt und um PV-Anlagen auf baulichen Anlagen erweitert werden. Dies gilt jedoch nur für Anlagen über 1 MWp Leistung. Ein Eigenverbrauch soll für alle Anlagen im Ausschreibungsverfahren ausgeschlossen werden. Windkraftanlagen erhalten ein eigenes Ausschreibungsdesign. In Planung ist, dass nur Projekte am Ausschreibungsverfahren teilnehmen können, die bereits über eine Genehmigung nach BImSchG verfügen. Anlagen unter 1 MWp werden auch hier vom Ausschreibungsverfahren ausgeschlossen und sollen in der Festvergütung bleiben. Ab 2017 werden 80%, der jährlich durch den Zubau von EEG-Anlagen erzeugten Strommenge, ausgeschrieben. Die Bundesnetzagentur sieht für Photovoltaik- und Windkraftanlagen an Land jeweils 3-4 Ausschreibungsrunden pro Jahr vor.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Dezember 2015.