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Presseinformation UDI UmweltDirektInvest-Beratungsgesellschaft mbH - Biogas schuld am Flächenschwund? Recherche zeigt, dass Zahlen lügen können!

Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gibt dem Ausbau von Biogasanlagen die Schuld am Flächenschwund in Deutschland. Insgesamt habe sich die Grünfläche zwischen 1990 und 2009 um 875.000 Hektar verringert. Bei genauer Betrachtung der Zahlen im Jahresvergleich kommt man zu einem erstaunlich anderen Ergebnis.

"Der rasante Biogasanlagenausbau gefährde die Artenvielfalt in Deutschland", warnt das Bundesamt für Naturschutz (BfN). Denn Biogasanlagen und deren Fütterung mit nachwachsenden Rohstoffen bedingen in den letzten Jahren einen hohen Grünlandumbruch. Das hieße, statt Grünflächen mit Pflanzen- und Artenvielfalt würde verstärkt Mais angebaut. Laut BfN haben sich die deutschen Grünlandflächen in den letzten 20 Jahren insgesamt um 875.000 Hektar verringert.

Wenn man die Zahlen nun mit dem Biogasanlagenbau in Verbindung bringt zeigt sich, dass zwischen 2000 und 2009, also in den Jahren des Biogasanlagen-Booms, die Verringerung der Grünflächen nur rund 373.000 Hektar betrug. In den Jahren 1990 bis 1999 dagegen, als es noch wenige Biogasanlagen gab, lag der Grünflächenschwund bei 504.000 Hektar - und damit 35 % höher!

"Man kann sich dem Gedanken kaum erwehren, dass hier - wieder einmal - erneuerbare Energien zum Sündenbock gemacht werden sollen", ärgert sich Georg Hetz, Geschäftsführer der UmweltDirektInvest Beratungsgesellschaft mbH (UDI) und Spezialist für grüne Fonds. Wünschenswert wäre eine wissenschaftliche Untersuchung der Ursachen für Flächenschwund, Landschaftsversiegelung, Schwund der Artenvielfalt und Monokulturen. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die Auswirkungen der Intensivierung der Viehhaltung. In Regionen mit einer hohen Viehdichte, z.B. in Teilen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurden gerade in den letzten Jahren viele neue Schweine- und Milchviehställe beantragt. Als Kraftfutter wird Mais oder Getreide eingesetzt.

Die Unabhängigkeit von Wind und Sonne gibt Biogas in der Reihe der erneuerbaren Energien seinen eigenen Stellenwert.


Kurzportrait: UmweltDirektInvest Beratungsgesellschaft mbH
1998 gegründet, gehört UDI schon seit vielen Jahren zu Deutschlands Marktführern im Bereich ökologischer Kapitalanlagen.
Geschäftsführer Georg Hetz ist ausgebildeter Banker und blickt auf langjährige Erfahrungen in Consulting, Marketing und Vertrieb zurück.
Dem Wissen der rund 27 Mitarbeiter des UDI-Teams und der Qualität der Beteiligungsangebote vertrauen bereits über 11.000 Anleger. UDI unterhält keinen teuren Außendienst, sondern betreut die Kunden bundesweit im Direktvertrieb schnell und effektiv. Das bis dato vermittelte Eigenkapital von rund 248 Mio. Euro ermöglichte zusammen mit dem Fremdkapital den Bau von 359 Windkraftanlagen, 37 Biogasanlagen sowie 54 Solarprojekten. Mit dem jährlich erzeugten Ökostrom können schon über 1,5 Millionen Menschen mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Der Umwelt werden dadurch rechnerisch jedes Jahr rund 1,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart.

2004 erweiterte UDI ihre Tätigkeit über den Bereich Vertrieb hinaus auf Konzeption und Planung und hat sich, zusammen mit der im Jahr 2006 gegründeten Firmentochter UDI Bioenergie, auch als Initiatorin erfolgreich am Markt bewiesen.

Christa Jäger-Schrödl
PR&Öffentlichkeitsarbeit
UDI UmweltDirektInvest-
Beratungsgesellschaft mbH
Lina-Ammon-Straße 30
D - 90329 Nürnberg
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Fon +49 (0) 911 - 92 90 55-35
Fax +49 (0) 911 - 92 90 555
E-Mail: jaeger-schroedl@udi.de
Internet: www.udi.de


Quelle: 08. Februar 2012, www.udi.de

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