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Pressemitteilung Max Bögl - Max Bögl im Aufwind - 100. Hybridturm startet zur Windernte

Mit der Entwicklung von hohen Windkrafttürmen und einem effektiven Montagesystem leistet Max Bögl nun schon seit 2010 einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Bereits die erste Windenergieanlage in Hybridbauweise überzeugte aufgrund ihrer Höhe und Leistungsstärke. Jetzt feiert die Firmengruppe die Errichtung ihres 100. Windenergieturmes im BMW Werk Leipzig.

Künftig werden vier Windenergieanlagen mit Hybridtürmen für eine direkte Stromversorgung der Automobilproduktion im BMW Werk Leipzig sorgen. Der so gewonnene Strom deckt den kompletten Jahresbedarf der künftigen Produktion der Elektrofahrzeuge. Betreiber der Windkraftanlagen wird Deutschlands führendes Unternehmen in der Entwicklung von Windenergie-projekten, die wpd AG aus Bremen, sein. Das BMW Werk Leipzig hat mit wpd einen langfristigen Vertrag über die Abnahme des produzierten Stroms zur direkten Verwendung auf dem Werksgelände geschlossen. Im Auftrag des Windenergieanlagen-Herstellers Nordex führt Max Bögl die Fertigung, Logistik und Montage der Betontürme aus. Die erfolgreich abgeschlossene Turm-montage Ende November 2012 ist Grund zum Feiern, da mit ihr der 100. Windenergieturm System Max Bögl errichtet wurde.

Effiziente Stromausbeute dank Hybridturm-Technik
Den Grundstein für den erfolgreichen Einstieg in den Markt der erneuerbaren Energien legte Max Bögl mit der innovativen Entwicklung, Planung und dem Bau einer neuen Generation von hohen Türmen für Hochleistungswindräder im Binnenland. Für eine effiziente Windausbeute und Stromgewinnung sind große Windkrafttürme mit Höhen von weit über 100 Metern von entscheidender Be-deutung. Mit konventionellen Bautechniken sind Türme in diesen Dimensionen wirtschaftlich kaum mehr zu realisieren. Die ideale Lösung bietet Max Bögl mit der innovativen Entwicklung von Türmen in hybrider Bauweise. In enger Zusammenarbeit mit dem eigenen Stahl- und Anlagenbau sowie der Abteilung Forschung und Entwicklung entstand 2010 erstmalig ein Hybridturm aus Spannbeton und Stahl für eine der bis dato leistungsstärksten Onshore-Windanlagen in Bayern - ein Windkraftturm der 3,4-Megawatt-Klasse mit 128 Metern Nabenhöhe auf dem Winnberg nahe Neumarkt. Heute liefert die Max Bögl Wind AG serienmäßig Hybridtürme für verschiedene Anlagentypen von 2,4 bis 3,4 MW und Rotordurchmesser von 100 und 117 Metern an namhafte Windenergieanlagen-Hersteller. Die Turmhöhen variieren dabei zwischen 120 und 145 Metern Nabenhöhe. Eine optimale Lösung für die Montage der Türme ist der Einsatz eines zusammen mit der Firma Liebherr entwickelten, selbstkletternden Turmdrehkrans. Durch die Verankerung Kranfußes auf dem Fundament, hat der Montagekran einen extrem geringen Platzbedarf. Daraus ergeben sich entscheidende Vorteile bei dem Bau von Windrädern in Waldgebieten. Die Montage kann bis zu Windgeschwindigkeiten von 20 Metern in der Sekunde erfolgen.

Fachkompetenz in Beton und Stahl
Max Bögl zählt zu den führenden Fertigteilherstellern in Deutschland. Antrieb und Motivation zur Eigenentwicklung der hybriden Windkrafttürme entsprang-en der hohen Fachkompetenz der Firmengruppe in der Konstruktion und Fertigung hochpräziser Betonfertigteile. Die Anpassung des Hybridturms, welche eine Kombination aus Betonfertigteilen und Elementen aus Stahl als Turmspitze darstellt, erfolgte gemeinsam mit international führenden Anbietern von Windenergieanlagen. Gefertigt werden die leistungsstarken Windkrafttürme in den firmeneigenen Produktionsstätten in Sengenthal. Gleich einem modularen Baukastensystem werden die an der Kontaktfuge geschliffenen Betonfertigteilringe "trocken" aufeinander gesetzt. Nach dem Spannen der Segmente durch Stahlseile im Inneren des Turmes erfolgt anschließend die Montage der Stahlsegmente für die Turmspitze.

Frischer Wind in der Region
Mit der Errichtung leistungsstarker Windenergieanlagen beweist Max Bögl, dass nicht nur an Küstenstandorten im Norden Deutschlands, sondern auch in den südlichen Regionen Wind zur Erzeugung von Energie optimal genutzt werden kann. Bestes Beispiel dafür ist Bayerns größter Bürgerwindpark in Berching, der im Herbst 2012 ans Stromnetz gegangen ist. Um auch den kommenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu sichern, setzt die Firmengruppe ihr umfangreiches Know-how und technologisches Wissen ein und leistet mit dem Hybridturm einen wesentlichen Beitrag. Einen Schritt weiter in Richtung Energiewende geht man mit dem Windenergiefonds maxwind. Als Generalunternehmer sorgt die Firmengruppe nicht nur für die komplette Planung und bauliche Umsetzung von Windenergieanlagen, sondern investiert mit dem eigenen Fonds auch selbst in Anlagen in Süddeutschland. Als attraktive Alternative zu konventionellen Geldanlagen bietet Max Bögl mit dem Fonds maxwind den Menschen in der Region die Möglichkeit, sich ganz persönlich an der Energiewende zu beteiligen.


Quelle: 30. November 2012, www.max-boegl.de www.maxwind.de

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