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EnviTec Biogas AG (opm) - Biogas-Allrounder EnviTec überzeugt im Königreich Dänemark

Baustart für erstes EnviThan-Gasaufbereitungsprojekt

Mit dem Baustart einer 524 Nm³-starken EnviThan-Gasaufbereitungsanlage im jütländischen Hammel in Dänemark setzt EnviTec Biogas sein kontinuierliches Auslandswachstum fort. Kunde ist der mit 10.000 Hektar größte Landbesitzer des Königreichs, die WEFRI A/S, ein moderner Landwirtschaftsbetrieb mit mehr als 300 Jahren Unternehmenstradition. „Die Zusammenarbeit mit einem solch renommierten Land- und Forstwirtschaftsbetrieb ist für uns natürlich ein wichtiger Türöffner für den Zukunftsmarkt Dänemark“, sagt Olaf von Lehmden Vorstandsvorsitzender der EnviTec Biogas AG.

Die Anlage, die bereits ab Sommer 2016 in das vor Ort vorhandene Gasnetz der HMN Naturgas einspeisen soll, wird künftig mit Grassilage, Zuckerrüben, Stroh, Hähnchenmist und Glyzerin betrieben.

Beim Kunden punkten konnte der niedersächsische Biogas-Allrounder vor allem durch die seit 2012 erfolgreich eingesetzte EnviThan-Gasaufbereitungstechnologie. „Ausschlaggebend für unsere Entscheidung für EnviTec war vor allem die außerordentlich hohe Anzahl an internationalen Referenzen sowie die exzellent eingesetzte EnviThan-Technik “, sagt Bendt Wedell, Eigentümer der WEFRI A/S. Für das umweltfreundliche und äußert kosteneffiziente Verfahren stattet EnviTec Biogas seine Aufbereitungsanlagen mit Membranmodulen von Evonik Industries aus. Sie reinigen das in den Biogasanlagen erzeugte Rohbiogas auf mehr als 97 Prozent besonders rein.

Laut Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland – Germany Trade & Invest (GTAI) - will Dänemark bis 2050 vollständig unabhängig von fossilen Energieträgern sein. Biogas werde dabei eine wichtige Rolle spielen. Das Land habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 die Hälfte der Gülle für die Biogaserzeugung zu nutzen. Daher fördert die dänische Regierung bereits seit 2012 den Bau von Biogasanlagen. Waren die Biogas-Produktionskapazitäten zu Beginn dieses Jahres mit rund 32 Mio. cbm noch relativ gering, sollen sie sich bis Ende 2015 mehr als verdoppeln (auf 76 Mio. cbm). Bis Jahresende 2016 sollen sie sich gegenüber heute mehr als verfünffacht haben (schätzungsweise 179 Mio. cbm); das entspräche laut GTAI dem Wärmebedarf von annähernd 100.000 Einfamilienhäusern.

Quelle: 04. Dezember 2015, www.envitec-biogas.de


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