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Aus dem greenValue Newsletter - Energiewendeziele in Deutschland

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Dezember 2015. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Die IRENA (Internationale Organisation für erneuerbare Energien) veröffentlichte eine neue Studie zum Fortschritt der Erneuerbaren Energie in Deutschland. Aus dem REmap-Bericht („Renewable Energy Prospects Germany") geht hervor, dass Deutschland bis 2030 einen noch viel höheren Anteil an erneuerbarer Energie erreichen könnte. Die Bundesregierung könnte mit besseren Rahmenbedingungen den Einsatz erneuerbarer Energien in den Sektoren Wärme und Verkehr deutlich stärken. Große Potenziale werden auch in der Steigerung von Photovoltaik und Windkraft bei der Stromerzeugung gesehen. "Der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und die ehrgeizigen Ziele haben der Welt gezeigt, dass ein Anteil von 30 Prozent der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung möglich ist", erläuterte IRENA-Generalsekretär Adnan Amin. „Um jedoch noch höhere Anteile zu erreichen und eines der energieeffizientesten, nachhaltigsten und CO2-ärmsten Energiesysteme der Welt weiter auszubauen, muss Deutschland jetzt über den Stromsektor hinaus blicken."Im Bericht wird ein Szenario untersucht, mit dem Deutschland 37 % Erneuerbare bis 2030 schaffen könnte. Laut Bericht wurden bisher Kosten für den Import fossiler Brennstoffe gesenkt, Innovationen gefördert und Arbeitsplätze geschaffen. Doch mit einem stärkeren Ausbau könnten noch mehr Vorteile erreicht werden. Bundesminister Sigmar Gabriel (SPD) ist mit den Energiewende-Fortschritten zufrieden. „Die erneuerbaren Energien sind Deutschlands wichtigste Stromquelle. Die Bundesregierung hat zudem den Rahmen für Netzausbau und Strommarkt neu geordnet. Die Energiewende wird aber nur gelingen, wenn wir das Gesamtsystem weiter optimieren“, erklärte Gabriel.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Dezember 2015.