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DFBEE (opm) - Bundesregierung gibt den Startschuss für die Flexibilisierung des Stromsystems

Mit den Beschlüssen des Bundeskabinetts am 4. November 2015 geht die Bundesregierung den ersten Schritt in Richtung einer Flexibilisierung des Stromsystems. Der Referentenentwurf des „Gesetzes zur Weiterentwicklung des Strommarktes“ legt die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung der zukünftigen Stromversorgung (Strommarkt 2.0) fest und setzt dabei insbesondere auf eine freie Preisbildung am Markt.

So sollen Eintrittsbarrieren für Anbieter von Lastmanagementmaßnahmen und Erneuerbare-Energien-Anlagen im Regelenergiemarkt abgebaut und hierüber Anreize zur Flexibilisierung des Strommarktes gesetzt werden. Konkret wird ein Wettbewerb zwischen den verschiedenen Flexibilitätsoptionen angestrebt. Hierzu zählt die Flexibilisierung der Stromerzeugung, ebenso wie Energiespeicheranlagen und die Kopplung des Wärme- und Verkehrssektors mit dem Elektrizitätssektor.

Darüber hinaus wird im Strommarktgesetz die Bedeutung des europäischen Strommarktes hervorgehoben: Zusätzliche Verbindungen und die Intensivierung des Stromhandels zwischen den Staaten sollen in Zukunft zusätzliche Flexibilität ermöglichen und eine sichere und kosteneffiziente Stromversorgung garantieren. Auch eine stärkere Integration der Regelenergie- und Spotmärkte spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mit dem Kabinettsbeschluss zum Referentenentwurf geht das „Gesetz zur Weiterentwicklung des Strommarktes“ nun in einem nächsten Schritt an den Bundestag und wird dort diskutiert. Eine Verabschiedung ist für das Frühjahr 2016 geplant.

Konferenz zur Flexibilisierung des Stromsystems in Deutschland und Frankreich am 24. November in Berlin

Das Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien organisiert am 24.November 2015 in Berlin eine Konferenz zum Thema „Flexibilisierung des Stromsystems“. Im Rahmen der Fachveranstaltung werden einzelne Flexibilisierungsoptionen näher betrachtet und aktuelle Entwicklungen der Rahmenbedingungen in Deutschland und Frankreich diskutiert. Neben Fragen zur systemdienlichen Erzeugung und Einspeisung werden dabei auch Flexibilisierungsansätze wie Speichertechnologien, intelligente Netze und Lastaggregatoren vorgestellt.

Die Konferenz findet im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin statt und bietet die Möglichkeit mit Vertretern aus den Ministerien, Fachverbänden, Unternehmen sowie weiteren Experten wichtige Akteure der Branche aus Deutschland und Frankreich näher kennenzulernen.

Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Französisch simultanverdolmetscht.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter:

enr-ee.com/de/veranstaltungen/leser/konferenz-zur-flexibilisierung-des-stromsystems-201.html

Quelle: 12. November 2015, www.dfbee.de


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