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EnBW Energie Baden-Württemberg AG (opm) - Preise für Haushaltsstrom steigen zum 1. Januar– Gaspreise bleiben stabil

EnBW kann rund die Hälfte des Kostenanstiegs durch Einkaufsvorteile auffangen

Nach fast drei Jahren stabiler oder gesunkener Preise erhöht die EnBW Energie Baden-Württemberg AG zum 1. Januar ihre Strompreise in der Grundversorgung um rund 2,4 Prozent. Dabei schlagen vor allem die gestiegenen staatlichen Umlagen sowie die regulierten Netzentgelte zu Buche. „Rund die Hälfte des eigentlich notwendigen Anstiegs konnten wir dank der günstigen Großhandels¬preise auffangen“, erklärte EnBW-Vertriebschefin Dr. Susan Hennersdorf. Für die Gaskunden der EnBW bleiben die Preise mindestens bis zum Ende der Heizperiode stabil.

Konkret stehen vor allem folgende Entwicklungen hinter der Preiserhöhung für Strom:

- Die gesetzliche EEG-Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien steigt im kommenden Jahr von 6,17 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) auf 6,35 ct/kWh (netto).

- Die staatlich regulierten Netzentgelte, mit denen Betrieb und Ausbau der Stromnetze finanziert werden, steigen vielerorts – im Netzgebiet der Netze BW GmbH zum Beispiel für einen Haushaltsanschluss von 6,41 ct/kWh auf 7,46 ct/kWh (netto).

- Die Umlage zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) steigt von 0,25 ct/kWh auf voraussichtlich 0,45 ct/kWh (netto).

„Unter dem Strich ergibt das in der Grundversorgung eine Netto-Mehrbelastung von rund 1,4 Cent pro Kilowattstunde. Wie schon in der Vergangenheit geben wir aber nicht nur Kosten, sondern auch Einkaufsvorteile an unsere Kunden weiter. Dadurch können wir den Anstieg auf 0,62 Cent netto oder 0,74 Cent brutto begrenzen“, betonte Susan Hennersdorf.

Konkret steigt im Grundversorgungstarif „EnBW Komfort“ der Arbeitspreis pro Kilowattstunde zum 1. Januar 2016 auf 28,71 Cent brutto; der Grundpreis bleibt gleich. Das bedeutet für einen Haushalt mit zwei bis drei Personen und einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.900 Kilowattstunden insgesamt eine Mehrbelastung von 1,78 Euro brutto im Monat oder 2,4 Prozent. Bei den übrigen Tarifen (Sonderprodukten) der EnBW verläuft die Entwicklung – abhängig von regionalen oder produkt¬technischen Randbedingungen – unterschiedlich. Während die Preise bei einigen Produkten stabil bleiben, steigen sie bei anderen zum Teil stärker an als in der Grundversorgung.

Sonderfall Stuttgart wegen niedrigeren Netzentgelten

Eine Sonderentwicklung gibt es in Stuttgart: Von den künftig niedrigeren Netzentgelten in der Landeshauptstadt sollen auch EnBW-Kunden profitieren. „Wir werden in Stuttgart gezielt Angebote machen – so wie wir es in vergleichbaren Situationen anderswo auch schon tun“, kündigte Susan Hennersdorf an. Insbesondere bleiben in Stuttgart die Preise für die meisten EnBW-Sonderprodukte stabil.

Wärmestrom wird teurer

Beim Wärmestrom weichen die Werte etwas vom Haushaltsstrom ab: Die Preise steigen in der Grundversorgung für die Speicherheizung um 1,2 Prozent und für Wärmepumpen um 3,7 Prozent. Die Differenz geht auf die unterschiedliche Entwicklung der Netzentgelte zurück.

Gaspreise bleiben stabil

Wie schon seit mehreren Jahren bleiben die Preise für die Gaskunden der EnBW weiterhin stabil – und das trotz deutlich steigender Netzentgelte. Für das kommende Jahr hatte zum Beispiel die Netze BW ein Plus bei den Netzentgelten von durchschnittlich 28 Prozent angekündigt. „Auch hier wirken sich die niedrigeren Einkaufspreise positiv für die Kunden aus“, so Susan Hennersdorf.  Die Preisstabilität gilt mindestens bis zum Ende der Heizperiode.

Quelle: 09. November 2015, www.enbw.com


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