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2G Energy AG (opm) - 2G Energy AG erhält Großauftrag in Großbritannien für 5 MW BHKW-Anlage

- Weitere internationale Aufträge stärken 2Gs Diversifikation über Auslandsmärkte

- 2G Vertriebspartner in Japan akquiriert Aufträge für Kläranlage in Tokio, sehr hohes Potential für Folgeaufträge

- Kooperation mit Veolia-Tochterunternehmen COGENCO trägt bereits erste Früchte

- Französisches Energiewendegesetz verbessert Rahmenbedingungen für biogasbetriebene BHKW in Frankreich, Nachfragebelebung bereits festzustellen

Der Vorstand der 2G Energy AG (ISIN DE000A0HL8N9), einem der international führenden Hersteller von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen, bestätigt mit Blick auf eine nachhaltige Belebung der internationalen Auftragseingänge im laufenden zweiten Halbjahr 2015 seine Erwartung auf einen deutlich wachsenden Anteil des Auslandsgeschäftes. Die in den letzten Jahren begonnene strategische Fokussierung auf eine breite internationale Diversifikation der Vertriebsaktivitäten erweist sich somit zunehmend als erfolgreich.

2G erhält Großauftrag von einem führenden Unternehmen der Zuckerindustrie in Großbritannien

In enger Zusammenarbeit mit einem hoch spezialisierten deutschen Komplettanbieter in der Planung und Erstellung von Biogasanlagen für die Landwirtschaft und die Industrie hat die 2G einen Auftrag für eine 5 MW KWK-Anlage erhalten. Die installierte elektrische Leistung von 5 MW wird von zwei Motoren (2,2 MW und 2,8 MW) erzeugt. Damit handelt es sich um einen der bislang größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte. Die Auslieferung der Anlage ist für Mitte April 2016 geplant, die Inbetriebnahme ist für Juni 2016 terminiert. Es handelt sich hierbei um ein Großcontainerprojekt, das erste seiner Art für die 2G. Dieses zukunftsträchtige Konzept ist insbesondere für den Einsatz in Ländern interessant, in denen Maschinenhausinstallationen vor Ort nur aufwändig zu realisieren sind. Im Rahmen dieses Konzeptes werden die jeweils 30 Tonnen schweren BHKW-Module inklusive der Mittelspannungsanlage in je einer 8,5 Meter hohen Containeranordnung verbaut. Die Wertschöpfung erfolgt damit fast komplett am Standort Heek und die Risiken der Baustellenmontage werden minimiert. Umsatzwirksam wird der Auftrag im 2. Halbjahr 2016.

Die neue Kooperation mit dem Veolia-Tochterunternehmen COGENCO trägt bereits erste Früchte

Die neue Partnerschaft mit Veolia/COGENCO wird bereits durch einen ersten Auftrag in Großbritannien sowie die Planung weiterer Projekte mit Leben erfüllt. Bei diesem Erstauftrag handelt es sich um ein erdgasbetriebenes BHKW mit einer elektrischen Leistung von 400 kW für ein Krankenhaus, welches dort primär die Wärmeversorgung übernehmen soll und zusätzlich zu einer signifikanten Reduzierung der gesamten Energiekosten führen wird. Über die 2G-Steuerung des BHKW ergeben sich zudem klare Vorteile im Dauerbetrieb und eine nachhaltige Erhöhung der Verfügbarkeit. So können Servicebegutachtungen via Ferneinwahl vom Leitstand in Heek aus durchgeführt und mögliche Betriebsstörungen über die Serviceflotte vorausschauend bearbeitet und geplant werden.

Über das hohe Tempo bei der Umsetzung der Kooperation freuen sich der 2G-Vorstand und die federführende regionale Geschäftsleitung in Großbritannien. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Partners zugunsten von 2G seien dessen Technologieführerschaft und mittelständische Flexibilität gewesen. Der sofortige Start der Zusammenarbeit verdeutliche, dass die Partner die Kooperation zum beiderseitigen Erfolg führen wollen. Folgeaufträge zeichnen sich bereits ab und weitere Anfragen sind in Bearbeitung.

Inkrafttreten des Französischen Energiewendegesetzes - Frankreich will Einspeisevergütungen für Biogasanlagen erhöhen

Ende Juli 2015 hat Frankreich ein Energiewendegesetz beschlossen. Damit sind auch die Weichen für eine starke Entwicklung der Biogasbranche gestellt worden. So sollen 1.500 neue Biogasanlagen bis 2020 errichtet werden. Aktuell sind in Frankreich 274 MW Anlagenleistung bei einer durchschnittlichen Anlagenleistung von 217 kW installiert. Damit würde sich die installierte Leistung mit dem Zubau von rd. 325 MW bis 2020 mehr als verdoppeln. Das französische Energie- und Umweltministerium hat dazu angekündigt, die Einspeisevergütungen für Strom aus Biogasanlagen zu ändern. Profitieren können sowohl bestehende wie neue Biogasanlagen. Die Vergütungsdauer wird von 15 auf 20 Jahre angehoben. Bestandsanlagen und Anlagenprojekte, für die schon alle Unterlagen bei der französischen Agentur für Umwelt und Kontrolle des Energieverbrauchs (ADEME, L'Agence de l'environnement et de la maîtrise de l'énergie) eingereicht wurden und die kurz vor dem Bau stehen, können seit dem 3. November 2015 auf Antrag von den neuen Einspeisevergütungen profitieren. Für Bestandsanlagen bis 80 kW betragen diese 18 Cent/kWh, für Anlagen ab 300 kW sind es 16,5 Cent/kWh. Für Neuanlagen bis 80 kW sieht der Ministerialerlassentwurf eine Vergütung in Höhe von 17,5 Cent/kWh und für Anlagen mit 500 kW in Höhe von 15,0 Cent/kWh vor. Der Tarif für Zwischenwerte soll mittels linearer Interpolation ermittelt werden. Momentan liegt die Vergütung für Anlagen mit einer Kapazität von 500 kW bei 13 Cent/kWh und für Anlagen bis 150 kW bei 14,2 Cent/kWh. Außerdem soll die Prämie bei Nutzung von Abfällen aus Nutztierhaltung von aktuell 2,6 Cent/kWh auf 4 Cent/kWh erhöht werden. Darüber hinaus wird noch ein Erlass zur Direktvermarktung diskutiert und es sollen für Anlagen ab 300 kW (optional) bzw. ab 500 kW (Pflicht) ab 2016 Ausschreibungen eingeführt werden. Auch die Anlagenoptimierung und -sicherheit sollen eine wesentliche Rolle für die weitere Entwicklung der französischen Biogasbranche spielen. 2G verzeichnet vor dem Hintergrund des in Aussicht gestellten neuen Förderrahmens für Biogasanlagen bereits eine spürbare Nachfragebelebung für Biogas betriebene KWK-Anlagen aus Frankreich. Die Nachfrage kommt sowohl über das französische 2G Verbindungsbüro in Rennes als auch über in Frankreich aktive Biogasanlagenbauer, sog. Wiederverkäufer. 2G erwartet in Frankreich über die nächsten Jahre eine deutlich positivere Geschäftsentwicklung.

Japan: 2G gewinnt über Partner Ausschreibung für die Installation von BHKWs auf einer Kläranlage

Über ihre regionalen Vertriebspartner konnte sich die 2G in Japan bei Ausschreibungen nun erstmals im direkten Wettbewerb gegen den dortigen Marktführer durchsetzen. So wird die 2G drei biogasbetriebene KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von je 75 kW auf einer Kläranlage in Jonanjima in der Bucht von Tokio liefern. Die Inbetriebnahme der noch im Bau befindlichen Referenzanlage ist für den Sommer 2016 vorgesehen. Mit Blick auf derzeit circa 2.000 Kläranlagen in Japan (nur 20 % hiervon sind mit einer Anlage zur energetischen Nutzung der Klärgase ausgestattet) ergibt sich für die nächsten Jahre ein hohes Akquisitions- und Absatzpotential. In Japan ist 2G im Bereich der kleineren biogasbetriebenen Anlagen von 75 kW bis 400 kW elektrischer Leistung derzeit der einzige Anbieter. Gegenüber seinen Wettbewerbern kann 2G den japanischen Kunden einen höheren Wirkungsgrad der KWK-Anlagen bei gleichzeitiger Optimierung des Platzbedarfs durch Containerlösungen und einer kompakten Bauweise bei Maschinenhausinstallationen anbieten. Der Service wird über einen der langjährigen regionalen Vertriebs- und Service-Partner von 2G realisiert.

Über 2G Energy AG

Die 2G Energy AG gehört zu den international führenden Herstellern von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) zur dezentralen Erzeugung und Versorgung mit Strom und Wärme mittels der KWK-Technologie. Das Produktportfolio von 2G umfasst Anlagen mit einer elektrischen Leistung zwischen 20 kW und 4.000 kW für den Betrieb mit Erdgas, Biogas und anderen Schwachgasen sowie Biomethan. Bislang hat 2G in 35 Ländern mehrere Tausend KWK-Anlagen erfolgreich installiert. Insbesondere im Leistungsbereich zwischen 50 kW und 550 kW verfügt 2G über eigene Verbrennungsmotorenkonzepte mit niedrigen Kraftstoffverbräuchen, hoher Verfügbarkeit und optimierter Wartungsintensität. Neben dem Hauptsitz in Heek hat 2G einen weiteren Produktions- und Vertriebs- & Service-Standort in St. Augustine, Florida, USA. Das Kundenspektrum reicht vom Landwirt über Industriebetriebe, Kommunen, die Wohnungswirtschaft bis zu Stadtwerken und den großen Energieversorgern. Eine ausgesprochene Kundenzufriedenheit ist hierbei eng mit dem dichten Servicenetzwerk sowie der hohen technischen Qualität und Leistungsfähigkeit der 2G Kraftwerke verbunden. Diese erreichen durch die Kraft-Wärme-Kopplung Gesamtwirkungsgrade zwischen 85 % und weit mehr als 90 %.

Neben der Konstruktion und Herstellung von KWK-Anlagen bietet das Unternehmen aus Westfalen ganzheitliche Lösungen von der Planung und Installation bis zu Service- und Wartungsleistungen an. Im Rahmen der Energiewende und in modernen Energieversorgungskonzepten gewinnen KWK-Anlagen in intelligent vernetzten Energiesystemen - sogenannte virtuelle Kraftwerke - aufgrund ihrer Dezentralität, Regelbarkeit und planbaren Verfügbarkeit stark an zunehmender Bedeutung.

2G baut seine Technologieführerschaft durch kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowohl in der Gasmotorentechnologie für Erdgas-, Biogas- und Synthesegas-Anwendungen (z.B. Wasserstoff) als auch in der spezifischen Softwareentwicklung konsequent aus. So wurde mit einer Softwarelösung die Betriebsart "virtuelles Kraftwerk" geschaffen. In Summe wird das 2G-Kraftwerk damit "wärmegeführt und stromorientiert" betrieben, um die Teilnahme in einem Netzverbund wesentlich zu vereinfachen. Diese Flexibilität durch Digitalisierung ist im zukünftigen Strommarktdesign der Energiewende im Verbund mit den Erzeugern aus Sonne und Wind, Biogas und Erdgas ein unverzichtbares, systemrelevantes Element und stellt eine hohe Markteintrittshürde für Wettbewerber dar.

Die Aktie der 2G Energy (ISIN DE000A0HL8N9) ist seit dem 31.07.2007 im Entry Standard der Deutsche Börse AG gelistet. Das Grundkapital beträgt 4.430.000 EUR, eingeteilt in 4.430.000 Aktien. Zum 31.12.2014 wurden 56,1 % der Anteile von den Unternehmensgründern gehalten, der Freefloat liegt bei 43,9 %.

Quelle: 10. November 2015, www.2-g.de


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