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Bundesverband Windenergie e.V. (opm) - Technologieführerschaft deutscher Unternehmen der Windbranche durch stabilen Heimatmarkt getragen

„Weltweit sehen wir onshore wie offshore stark wachsende Märkte. Deutschland ist in beiden Wachstumsmärkten hervorragend positioniert. Die technologische Spitzenposition war durch stabile politische Rahmenbedingungen und eine breite Akteurslandschaft erreichbar“, so Axel Röpke, stellvertretender Präsident Bundesverband WindEnergie auf der heutigen Verbandskonferenz ‚Offshore Windenergie Betrieb - Strategien und Erfahrungen aus der ersten Betriebsphase‘ in Hamburg.

„Wir brauchen die Sicherheit für einen starken Ausbau an Land und auf See. An Land ist die Windenergie der preiswerte Treiber der Energiewende. Auf See gibt es ein starkes Potential zu Kostensenkungen zu gelangen und so einen deutlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit zu leisten.“

Ende 2014 war mit 2693 Offshore-WEA weltweit eine Leistung von 8498 MW installiert. Zur Jahresmitte speisten in Deutschland 668 Anlagen mit einer Leistung von 2.777,8 Megawatt Strom ein. Bei der Nutzung der Offshore-Windenergie ist Europa derzeit die führende Region, gefolgt von Asien. 2014 beschäftigte die Offshore-Industrie in Deutschland rund 19 000 Menschen.

„Deutschland ist im wachsenden Weltmarkt gut positioniert. Voraussetzung für den Export sind starke und leistungsfähige Unternehmen, die in ihren Bereichen die technologische Spitze in der Welt erreichen. Ein stabiler deutscher Heimatmarkt legt dafür die Grundlagen. Dieser ist das Fundament für die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen in der Welt. Die Bundesregierung ist daher in der Verantwortung angesichts langer Planungszeiten und hoher Vorinvestitionskosten für eine berechenbare Entwicklung zu sorgen. Der Systemwechsel zu Ausschreibungen macht uns erhebliche Sorgen.

Zudem ist es angesichts eines starken internationalen Wachstums überfällig, die Energiewende auch industriepolitisch zu begleiten. Wir wünschen uns, dass sich Deutschland und die Europäische Union zu einem  Masterplan Energie und zu einer Industriepolitik für die Erneuerbaren Energien bekennen. Damit würde Europa nicht nur wirtschaftlich sondern auch politisch ein wichtiges Signal setzen. Mit den Erneuerbaren Energien lässt sich die Abhängigkeit von Energierohstoffimporten aus Krisen- und Konfliktregionen konsequent senken. Dies ist gerade mit Blick auf die vielen Konfliktherde dringend erforderlich“, mahnte Axel Röpke.

Quelle: 04. November 2015, www.wind-energie.de


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