Logo greenValueErneuerbare Engergie

Folgen:
Twitter
News

Aus dem greenValue Newsletter - Neuer Trend „Green Bonds“

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Oktober 2015. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Green Bonds („grüne Anleihen“) entwickeln sich im Moment  zum neuenTrend, auf dem Investitionsmarkt Eine Anlageklasse, welche auch für Privatanleger grundsätzlich offen steht. 2014 wurden „grüne Anleihen“ mit einem Gesamtvolumen von rund 34 Milliarden EUR neu begeben (3 Mal so viel wie 2013). Auch in diesem Jahr wird ein Wachstum prognostiziert. Green Bonds bieten Anlegern die Möglichkeit sich für den Klimaschutz einzusetzen, denn die Einnahmen der „grünen Anleihen“ werden z.B. für den Bau energieeffizienter Gebäude, zur  Unterstützung nachhaltiger Abfallentsorgung, für umweltverträgliche Transportkonzepte oder zur Förderung von Photovoltaik und Windkraft eingesetzt. Staatliche Förderbanken und Institutionen, wie die Weltbank, waren die ersten Emittenten von Green Bonds. Mittlerweile treten aber auch viele Kommunen und private Emittenten auf. Man sollte jedoch darauf achten, dass nicht überall wo grün drauf steht auch eine nachhaltige Geldanlage dahinter steckt, denn die Bezeichnung „Green Bond“ ist nicht geschützt. 2014 unterstütze die Deutsche Bank mit 12 weiteren Banken die Entwicklung der „Green Bond Principles“. In diesem sind grundlegende Standards und Richtlinien für Green Bonds festgehalten, welche allerdings weder konkret noch verbindlich sind und lediglich als Leitlinie dienen. Die Agentur Oekom fertigt für Emittenten eine „Zweitmeinung“ an. Die Projekte, die mit der Anleihe finanziert werden sollen, werden auf ihre Nachhaltigkeit geprüft. Die „Green Bond Principles“ empfehlen diese „Zweitmeinung“ für den Anleger zu veröffentlichen. Der größte Emittent von Green Bonds in Deutschland ist die KfW. Die KfW baut seit April 2015 ein globales Green-Bond-Portfolio auf und erweitert damit ihre Nachhaltigkeitsstrategie am Kapitalmarkt.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe Oktober 2015