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RWE AG (opm) - RWE baut Windkraftportfolio in Polen aus

- Windpark Opalenica in Betrieb
- Inbetriebnahme des Windparks Nowy Staw II gestartet
- Acht polnische RWE-Windparks versorgen 250.000 Haushalte
- Auktionssystem für polnische Windprojekte ab 2016

Die Bauarbeiten für zwei weitere RWE-Windparks in Polen wurden erfolgreich abgeschlossen. Anfang des Monats hat RWE den Windpark "Opalenica" in der Nähe von Posen mit sieben Windkraftanlagen und einer Gesamtleistung von 17 MW in Betrieb genommen. Gestern konnte das Unternehmen auch seinen achten polnischen Windpark „Nowy Staw II“ ans Netz anschließen und mit der Inbetriebnahme starten. Die nahe der Stadt Danzig gelegenen Anlagen wurden in nur neun Monaten errichtet und liegen in direkter Nachbarschaft des Windparks „Nowy Staw I“, der seit 2013 mit 45 Megawatt (MW) in Betrieb ist. Nowy Staw II besteht aus 14 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28 MW. Dadurch steigt die installierte Windleistung von RWE in Polen auf rund 240 MW. Damit können jedes Jahr rechnerisch rund 250.000 Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgt werden.

„Polen ist einer unserer Kernmärkte und verfügt über sehr gute Windverhältnisse und eine hohe lokale Akzeptanz für erneuerbare Energien. Seit 2008 haben wir hier bereits acht Windparks errichtet. Opalenica und Nowy Staw II waren die letzten Projekte, die wir unter dem Fördermodell „Grüne Zertifikate” realisiert haben. Nach Zeiten regulatorischer Unsicherheit, startet in 2016 das neue Auktionssystem. Mit vergleichbaren Systemen haben wir bereits positive Erfahrungen gemacht, beispielsweise in Großbritannien. Wir sehen darin eine vielversprechende Alternative und planen daher mit Projekten aus unserer eigenen Entwicklungspipeline an zukünftigen Auktionen teilzunehmen. Diese umfasst über 300 MW an guten Windstandorten“, erklärt Hans Bünting, CEO der RWE Innogy.

Mit dem im Frühjahr dieses Jahres verabschiedeten ersten polnischen Erneuerbare-Energien-Gesetz wurde das geltende Fördermodell („Grüne Zertifikate”) auf ein Ausschreibungs-Verfahren umgestellt. Dieses Auktionssystem gilt für alle Anlagen, die ab 2016 Strom erzeugen. Betreiber von Bestandsanlagen, die den Strom erstmals noch bis Ende 2015 in das Netz einspeisen, haben die Wahl zwischen den alten Förderbedingungen und dem neuen Modell.

Filip Thon, CEO der RWE Polska, erläutert: "Erneuerbare sind eine wichtige Säule im polnischen Energiemarkt der Zukunft. Daher sind Investitionen in Windprojekte, Netzinfrastruktur sowie in andere innovative Technologien eine riesige Chance für RWE. Unser polnisches Wind-Portfolio ermöglicht es uns, mehr als 250.000 polnische Haushalte mit Ökostrom-Produkten aus den eigenen RWE-Windparks zu versorgen."

Der polnische Windenergieverband erwartet, dass die installierte Windleistung von derzeit über 4.000 MW auf etwa 7.500 MW bis 2020 steigen wird.

Neben Opalenica und Nowy Staw II betreibt RWE sechs weitere Onshore-Windparks in Polen, die sich auf drei Regionen verteilen: Nowy Staw I liegt in der Nähe der Stadt Danzig, Krzecin und Tychowo befinden sich in Westpommern und die Windparks Suwalki, Piecki und Taciewo liegen nebeneinander in Podlachien im Nordosten von Polen.

Quelle: 20. Oktober 2015, www.rwe.com


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