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juwi AG (opm) - Windpark Oberkochen nimmt Gestalt an

Die Fundamentarbeiten sind abgeschlossen / Erster Turm wächst bereits in die Höhe / Windpark erzeugt klimafreundlichen Strom für rund 6.000 Haushalte

Es geht voran auf der Windparkbaustelle zwischen Heidenheim und Aalen: Die vier Fundamente für die Windräder vom Typ Nordex N-117 sind gegossen, die Turmsegmente auf der Baustelle eingetroffen. Ein Spezialkran setzt Viertel-, Drittel-, Halb-, und Vollschalensegmente nach und nach aufeinander. Verlängert wird der konisch zulaufende Betonturm abschließend mit einem Stahlrohr. Das verleiht zusätzliche Höhe. Hierauf wird anschließend das Maschinenhaus montiert. Auf diese Weise entstehen in den kommenden Wochen vier 141 Meter hohe Hybrid-Türme.

Wie diese Stück für Stück in den Himmel wachsen, lässt sich gegenwärtig im Forst bei Oberkochen beobachten: Sobald die untersten Betonringe eingemessen und fixiert sind, setzt ein Spezialkran die 3,80 Meter hohen und 40 Tonnen schweren Segmente Schicht für Schicht aufeinander – und das ganz ohne Mörtel oder sonstige Ausgleichsschicht. Erst wenn sie ihre endgültige Höhe erreicht haben werden sie verspannt und im Fundamentfuß verankert. Mehr als 1.000 Tonnen Gewicht bringt jeder Turm dann auf die Waage.

„Unter der Erde sogen zudem 1.300 Kubikmeter Stahlbeton für einen allzeit sicheren Stand der Anlagen“, erklärt juwi-Projektleiter Dennis Schilling. „Jedes der Schwerkraftfundamente ist rund vier Meter tief und mehr als 20 Meter im Durchmesser. So werden alle ankommenden Lasten sicher in den Erdboden abgeleitet“, so Schilling weiter. Steht der Turm werden Maschinenhaus und Rotorblätter gezogen.

In Betrieb gehen soll der Windpark bereits Ende November bis Anfang Dezember. Dann wird er die Region zuverlässig und wirtschaftlich mit sauberem Windstrom versorgen, denn die vier modernen Binnenland-Anlagen vom Typ Nordex N-117 nutzen mit ihren knapp 60 Meter langen Rotorblättern die Windverhältnisse des Ostalbkreises optimal aus. Zusammen produzieren sie jährlich Strom für circa 6.000 Haushalte. Betrieben wird der Windpark von den Stadtwerken Tübingen (swt).

Quelle: 06. Oktober 2015, www.juwi.de


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