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UDI Beratungsgesellschaft mbH (opm) - Mais oder… „das ist hier die Frage!“

Mythen, die eine nachhaltige Bioenergieversorgung bremsen.

Die Energiewende ist ohne Biogas undenkbar. Trotzdem hat die flexibelste der erneuerbaren Energien ein schlechtes Image. Der Vorwurf: Die Vermaisung der Landschaft. Energiepflanzen wie Mais würden auf Flächen angebaut,  die man für Nahrungsmittel brauche.

Sollten wir nicht fasziniert sein von der Vielseitigkeit des Biogases? Die Möglichkeit, aus Abfällen, Reststoffen, Gülle, Biomüll und Energiepflanzen Strom, Wärme oder eben Gas zu gewinnen, ist etwas Besonderes. „Warum die Politik immer wieder den Nutzen und die mögliche Förderung der Bioenergie in Frage stellt, erschließt sich mir nicht“, so Harald Felker, Geschäftsführer der UDI Bioenergie GmbH aus Nürnberg. „Natürlich beschäftigen auch wir uns hier mit der öffentlichen Kritik an Anbaukonzentrationen, der Debatte um Monokulturen und dem Maisanbau. Wir verstehen die Bedenken der Menschen, doch von einer generellen „Vermaisung“ der Kulturlandschaft kann keine Rede sein.“

Mais – besser als sein Ruf!

Dass der Mais, als robuste und zuverlässige Feldfrucht im Vergleich zur Gülle das Fünffache an Energie produziert, erklärt, warum ein Drittel der gesamten Maisernte heute für die Energiegewinnung aus Biomasse verwendet wird. Der Energiegehalt ist hoch, der Anbau und die Erntetechnik haben sich bewährt und das Preis-Leistungs-Verhältnis für Biogasanlagen ist mit Mais am besten. Im Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) 2009 wurde die Verwendung von Mais zusätzlich mit einem Bonus gefördert, so dass die Anbauflächen von 2009 bis 2012 bundesweit zunahmen. Der Fachverband Biogas sprach bis Ende 2012 von einer installierten elektrischen Leistung von 3.189 Megawatt. „Das bedeutet, dass in Bezug auf Biogas in Deutschland eine Fläche von 755.000 Hektar Mais für diese Leistung angebaut wurde“, rechnet Felker. „Dass tatsächlich aber rund 2,6 Millionen Hektar Mais angebaut wurden zeigt, dass der Anteil für Biogas gerade einmal bei 29 Prozent liegt. Betrachtet man die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche hierzulande, dann macht die Fläche, die wir für die Biogasanlagen bestellen, nicht einmal sechs Prozent aus.“

Natürlich sei es schon so, dass in Regionen, in denen jahrzehntelang Mais angebaut wurde, durch die Biogasnutzung eine weitere Konzentration des Maisanbaus stattgefunden habe. In Regionen, in denen bisher kaum oder gar kein Mais angebaut wurde, falle der Mais für die Biogaserzeugung den Menschen nun ins Auge. „Dass der Mais in der breiten Öffentlichkeit zunehmend nicht gewollt ist, hat weniger rationale Gründe. Es liegt wohl vielmehr daran, dass man ständig davon hört und liest, hier würde aus Nahrungsmitteln Energie gewonnen. Tatsächlich ist aber 75 % dessen, was auf deutschen Äckern angebaut wird, Viehfutter. Nur ein kleiner Teil sind Lebensmittel“, erklärt Harald Felker.

Keine Energiewende ohne Bioenergie

 In der Novellierung des EEG 2014 strich die Bundesregierung die Zuschläge für nachwachsende Rohstoffe wie Mais bereits wieder und deckelte zusätzlich die Zubauten für Bioenergie auf 100 Megawatt bundesweit pro Jahr. Der Zubau neuer Anlagen wurde dadurch nahezu gestoppt und die rückwirkende Kürzung zugesicherter Boni bedrohte die Existenz von so manchem Biogasanlagenbetreiber. „Mit der heutigen Gesetzeslage immer noch von einem Mehr an Mais zu sprechen, ist meines Erachtens Unfug. Neben dem effizienten Mais kann man in modernen Biogasanlagen fast alle Ackerfrüchte, Blühpflanzen oder auch den Aufwuchs von Grünland nutzen.“

Auf die Frage, ob der Anbau alternativer Energiepflanzen, wie zum Beispiel Zuckerrüben, Hirse, Szarvasi Gras oder auch der Miscanthuspflanze eine Möglichkeit wären, die Akzeptanz für Biogas und deren Natur- und Umweltverträglichkeit in der Öffentlichkeit zu verbessern, erklärt Felker: „Eine Monokultur durch andere Monokulturen zu ersetzen, das macht keinen Sinn. Es gilt, nachhaltig und effizient Bioenergie zu erzeugen. Leider sind viele Anlagenbetreiber durch das aktuelle EEG vor unüberwindbare, wirtschaftliche Hürden gestellt. Wir können nur hoffen, dass sich mit dem EEG 2016 die Bedingungen auch für kleine Anlagen wieder verbessern. Die Energiewende ist ohne Bioenergie nicht denkbar.“

Als Finanzdienstleister und Projektierer für Erneuerbare-Energie-Anlagen realisiert die UDI derzeit ihre 47. Biogasanlage südlich von Leipzig.  Auf dem Gelände des ehemaligen Braunkohlekraftwerks in Thierbach strahlen inzwischen statt alter Kühltürme, die weißen Kuppeln der neuen Biogasanlage. Ab Ende des Jahres soll die Biogasanlage bis zu 700 Normkubikmeter Biomethan pro Stunde liefern. Das heißt: Die Anlage ersetzt 700 m³ Erdgas stündlich und erzeugt so rechnerisch deutlich über 50 Millionen KWh Energie im Jahr. Damit könnten dann 3.200 Haushalte mit sauberem Strom und Wärme versorgt werden.

Weitere Infos zu UDI finden Sie unter: www.udi.de

Kurzportrait der UDI-Gruppe

1998 gegründet, gehört UDI schon seit vielen Jahren zu Deutschlands Marktführern im Bereich ökologischer Kapitalanlagen. Geschäftsführer Georg Hetz ist ausgebildeter Banker und blickt auf langjährige Erfahrungen in Consulting, Marketing und Vertrieb zurück.

Dem Wissen der 49 Mitarbeiter des UDI-Teams und der Qualität der Beteiligungsangebote vertrauen bereits rund 15.200 Anleger. UDI unterhält keinen teuren Außendienst, sondern betreut die Kunden bundesweit im Direktvertrieb schnell und effektiv. Das bis dato vermittelte Eigenkapital von über 389,3 Mio. Euro ermöglichte zusammen mit dem Fremdkapital den Bau von 363 Windkraftanlagen, 46 Biogasanlagen sowie 71 Solarprojekten. Mit dem jährlich erzeugten Ökostrom können schon über 1,5 Millionen Menschen mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Der Umwelt werden dadurch rechnerisch jedes Jahr rund 1,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart.

Seit der Gründung der UDI-Gruppe hat sie sich vom Vertrieb für die Einwerbung von Eigenkapital für Windparks zu einer renommierten Anbieterin für Windkraft-, Solar- und Biogaskraftwerke entwickelt. Von der Projektentwicklung und Konzeption über die Vermittlung von ökologischen Geldanlagen an Privatinvestoren, verfügt die UDI über langjährige Erfahrung und Kompetenz. Auch auf dem Gebiet der Festzinsanlagen ist die Gruppe seit mehreren Jahren erfolgreich tätig. Die ab 2007 bis heute emittierten verzinslichen Vermögensanlagen waren bei den Kunden begehrt und zahlen bis heute die vereinbarten Zinsen und Rückzahlungen planmäßig aus

Quelle: 25. September 2015, www.udi.de

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