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ROMO Wind Deutschland GmbH (opm) - iSpin erzielt 7,7 Prozent Ertragssteigerung im Windpark Sustrum/Renkenberge

Der dänisch-schweizerische Windenergieanlagen-Optimierer ROMO Wind hat im Windpark Sustrum/Renkenberge (nördliches Emsland) an 16 Anlagen des Typs Nordtank NTK 1500/64/80 seine patentierte Windmesstechnologie iSpin installiert, die den Wind direkt am Spinner misst. Das Ergebnis der Messungen: Die Gondelfehlausrichtungen der Turbinen lagen zwischen 11,8 und 21,7 Grad, die Ertragssteigerung nach Korrektur betrug im Schnitt 7,7 Prozent.

Bereits im Frühjahr 2013 hatte der Betreiber des Windparks, die BVT Windpark Sustrum/Renkenberge GmbH & Co. KG, das iSpin System probeweise an drei Anlagen installieren lassen. Die Messungen zeigten Gondelfehlstellungen zwischen 9,3 und 12,5 Grad. Nach deren Korrektur lieferten die Turbinen im Schnitt 3,7 Prozent mehr Ertrag.

Daraufhin wurden die Messungen auf weitere 16 Anlagen im Windpark ausgeweitet. Bei der Vermessung – zwischen Herbst 2014 und Sommer 2015 – stellte ROMO Wind ebenfalls signifikante Gondelfehlausrichtungen zwischen
11,8 und 21,7 Grad fest. Das Ergebnis nach Korrektur: 7,7 Prozent Ertragssteigerung durchschnittlich.

„Insgesamt haben uns die Messungen mit iSpin einen jährlichen Mehrertrag von 275.000 Euro eingebracht, wobei die Jahresproduktion der 19 Anlagen im Schnitt 182.500 Kilowattstunden beträgt“, sagt Dr. Claus-Eric Gärtner, Geschäftsführer der BVT Windpark Sustrum/Renkenberge.

Darüber hinaus habe das Tauschen der Windfahne an einer der vermessenen und korrigierten Anlagen demonstriert, dass schon kleine Änderungen zu erneuten Gondelfehlstellungen führen können. „Das zeigt, dass ein kontinuierliches Monitoring der Winddaten für die Gewinnmaximierung unerlässlich ist“, so Karl Fatrdla, Head of Sales bei ROMO Wind.

Das iSpin System von ROMO Wind misst den Wind mittels bewährter Ultraschall-Technologie dort, wo er erstmals auf die Windenergieanlage trifft – direkt am Spinner. Betreiber erhalten so exakte Angaben zu den Windverhältnissen vor dem Rotor. Damit können sie überprüfen, ob ihre Turbinen für den bestmöglichen Ertrag ausgerichtet sind. Gleichzeitig ermöglichen die Daten ein optimiertes Windparkmanagement und eine Lastenreduktion, was die Lebensdauer der Anlagen insgesamt verlängert.

Bisher werden Windrichtung und -geschwindigkeit in der Regel hinter dem Rotor auf der Gondel einer Windenergieanlage gemessen. Der Nachteil dieser Technik: Verwirbelungen durch den Rotor können zu Ungenauigkeiten führen.

Die iSpin Technologie wurde von der Dänischen Technischen Universität
(DTU) entwickelt und seit 2004 fortlaufend getestet, bevor sie 2013 auf den Markt kam. iSpin ist eine herstellerunabhängige Windmesstechnologie, die für dauerhafte Installation ausgelegt ist. Das iSpin System ist im internationalen Standard IEC 61400-12-2 zur Vermessung der absoluten Leistungskurve aufgenommen.

ROMO Wind auf der HUSUM Wind vom 15. Bis 18. September 2015: Stand 3B.08

Quelle: 14. September 2015, www.romowind.com


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