Logo greenValueErneuerbare Engergie

Folgen:
Twitter
News

EnBW Energie Baden-Württemberg AG (opm) - Nächste Generation ‚intelligenter Messsysteme‘ im großen Feldtest

Die Netze BW startet die nächste Etappe hin zum flächendeckenden Einsatz intelligenter Messsysteme. In der Kinderkrippe Schulstraße und dem Oskar-Voltz-Kindergarten in Reichenbach/Fils (Landkreis Esslingen) wurde dazu heute jeweils ein zusammen mit Landis+Gyr und ein mit Dr. Neuhaus Telekommunikation weiter entwickeltes Gerät eingebaut, das bereits vielen Anforderungen zukünftiger ‚Smart Grids‘  entsprechen soll.

Das intelligente Messsystem besteht aus einem elektronischen Zähler sowie dem Smart Meter Gateway, welches eine bidirektionale Kommunikation mit dem zentralen Gateway-Administrations-system ermöglicht. Damit die Daten der Verbraucher geschützt sind, gehört dazu auch ein gemäß den Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gestaltetes  Sicherheitsmodul.

Insgesamt sollen im Rahmen des in Reichenbach gestarteten Feldtests knapp 1000 dieser intelligenten Messsysteme im ganzen Netzgebiet eingebaut werden. Projektleiter Arkadius Jarek freut sich besonders, dass „dabei über 80 Städte und Gemeinden Liegenschaften angeboten“ hätten. Die Rathäuser profitierten dabei vom „bequemen Zugriff auf umfassende Verbrauchsdaten - eine wichtige Voraussetzung für energieeffizientes Verhalten“. Im Feldtest werden insbesondere auch verschiedene Kommunikationstechniken (Breitband-Powerline (BPL) und Mobilfunk) zwischen Smart Meter Gateway und Gateway-Administrationssystem getestet. Darüber hinaus sollen die Prozesse, von der Planung und Abwicklung des Einbaus über die Verarbeitung der Daten bis hin zur zentralen Steuerung der Geräte noch stabiler und schlanker werden.

Nach Auswertung der Ergebnisse des Feldtests plant die Netze BW im Jahr 2016  einen Piloten mit rund 20.000 intelligenten Messsystemen. Man arbeitet bereits seit geraumer Zeit intensiv mit den Smart-Meter-Gateway-Herstellern Dr. Neuhaus Telekommunikation und Landis+Gyr zusammen. Seit Frühjahr 2014 besteht zudem eine intensive Kooperation mit den Stadtwerken Karlsruhe, die in diesen Tagen auch das erste der neuartigen intelligenten Messsysteme in ihrem Netzgebiet einsetzen. „Wir legen größten Wert darauf, Standards zu entwickeln, die bei möglichst allen Marktteilnehmer (Lieferanten und Dienstleistern) passen und damit branchentauglich werden“, so Jarek. Nur so würden sie zum zuverlässigen Bindeglied zwischen Verbrauchern bzw. Einspeisern und Netzbetreibern, auf dem eine ‚smarte‘ Steuerung der Netze aufbauen könne.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat unterdessen einen ersten Arbeitsentwurf eines Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende veröffentlicht. Dort werden u. a. ein Zeitplan zum verpflichtenden Einbau intelligenter Messsysteme auf Grundlage von festgelegten Verbrauchsgrenzen sowie Preisobergrenzen für die Geräte definiert.

Quelle: 03. September 2015, www.enbw.com


Die auf dieser Seite veröffentlichten Original-Meldungen der Unternehmen werden nicht von greenValue bearbeitet. Die inhaltliche und presserechtliche Verantwortlichkeit liegt ausschließlich bei dem meldenden Unternehmen. Jegliche Haftung aus der Nutzung oder Nicht-Nutzung dieser Information ist ausgeschlossen, eine Verantwortung für die Inhalte externer Links übernehmen wir nicht.

Weitere News und aktuelle grüne Investitionsangebote u.a. Solarfonds, Windfonds, Green Building Fonds, Genussrechte, Anleihen und Private Placements finden Sie unter www.greenvalue.de.