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Neas Energy A/S (opm) - Lösung aus Dänemark optimiert Strom‐Direktvermarktung

Betreiber konventioneller Kraftwerke profitieren von neuem Konzept

Das Energie-Handelshaus Neas Energy bringt eine Lösung für den Ausgleich von Schwankungen erneuerbarer Stromquellen auf den deutschen Markt. Sie trägt dazu bei, Kosten für Ausgleichsenergie zu reduzieren und senkt den Aufwand bei der Direktvermarktung erneuerbaren Stroms. Dazu balanciert der Stromhändler einen Großteil der natürlichen Schwankungen mit Hilfe flexibler Kraftwerke intern aus, bevor sie sich auf die tatsächliche Stromeinspeisung auswirken. Die Anforderungen an die eingesetzten Kraftwerke sind dabei wesentlich geringer als etwa bei der Teilnahme am Regelenergiemarkt. Zusätzlich profitieren ihre Betreiber von Zusatzeinnahmen für die zeitweise Bereitstellung ihrer Anlagenleistung.

Neas Energy setzt die zugrundeliegende Softwaretechnologie bereits seit 2005 erfolgreich in Dänemark ein und ist dort mit rund 1.660 MW Leistung in über 200 dezentralen Kraftwerken und rund 1.200 MW Windenergie im Portfolio Marktführer. In Deutschland vermarktet Neas Energy rund 3.000 MW Windenergieleistung.

Neas-Direktvermarktungsexperte Jan Knievel: „Das Konzept der internen Balancierung sorgt dafür, dass Händler weniger Energie an der Strombörse einkaufen müssen, um die Abweichungen zwischen Prognose und realer Einspeisung von Wind- oder Solarstrom auszugleichen. Bei ausreichend Kraftwerken im Pool führt das zu Effizienzgewinnen, die sich in niedrigeren Direktvermarkungspauschalen niederschlagen.“

Für die interne Balancierung nimmt Neas Kraftwerke unter Vertrag, die flexibel gesteuert werden können. Dabei sind wesentlich mehr Kraftwerke für die interne Balancierung geeignet als für die Teilnahme am Regelenergiemarkt. Zudem haben ihre Betreiber mehr Einfluss auf die konkreten Fahrpläne. Auch eine aufwändige Präqualifizierung der Anlagen entfällt.

Für die beteiligten Kraftwerksbetreiber hat Neas Energy ein Modell entwickelt, das die Flexibilität ihrer Anlagen transparent vergütet und den Betrieb der Anlagen auf Grundlage verschiedener Parameter optimiert. Es werden Zeiträume vereinbart, die zu den technischen Voraussetzungen und zum individuellen Bedarf des Betreibers passen. In diesen Zeiträumen kann Neas die Anlage kurzfristig ein- oder abschalten. „In den vereinbarten Zeiträumen garantieren wir eine bestimmte Zahl von Produktionsstunden zu einem gewissen Preis. Beispielsweise kann Neas bei einer Aktivierung, die neun Vollaststunden entspricht, gegenüber den aktuellen durchschnittlichen Preisen an der führenden Strombörse EEX einen Aufschlag von bis zu 100 Prozent anbieten“, erklärt Wolfgang Krüger, Vice President Origination and Business Development Germany bei Neas Energy.

Quelle: 01. September 2015, www.neasenergy.com


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