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Aus dem greenValue Newsletter - Wasserkraft als alternative Finanzanlage

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe August 2015. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.


Im ersten Halbjahr 2015 steuerte die Wasserkraft ca. 12,2 Mrd. kWh zum deutschen Strommix bei, das entspricht einem Anteil von ca. 5 % auf Bundesebene. Im Vergleich zum Vorjahr wurden im gleichen Zeitraum 12 % weniger produziert (10,9 Mrd. kWh). Wasserkraft ist nicht nur grundlastfähig sondern auch planbar und ist somit bei den erneuerbaren Energien auch unverzichtbar. Keine andere Stromquelle erreicht einen Wirkungsgrad von bis zu 90 %. Laut Weltenergierat erlebte die Nutzung Wasserkraft zur Stromgewinnung in den letzten zehn Jahren einen neuen Aufschwung. Finanzanlagen in der Wind- und Solarbranche sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, auch wenn sie immer noch rar sind. Mit einer technischen Lebensdauer von ca. 60 Jahren stellen Wasserkraftwerke ein langfristiges Investment mit relativ gut planbaren Erträgen dar. Investitionen in Wasserkraft sind eher in den Randlagen Europas möglich. Unerschlossene Potenziale bestehen in Großbritannien, Norwegen, in den Balkanländern und der Türkei. Es wird geraten ganze Portfolien von mindestens zehn Wasserkraftwerken, welche möglichst weit entfernt voneinander liegen, zu erwerben. So kann man Risiken wie Strompreise und Durchflussmengen ein wenig entgegenwirken. Die ersten Fonds brachten sie im Jahr 2011 auf den Markt. Langfristig denkende Investoren sollten die Wasserkraft nicht aus den Augen lassen, denn ein Einstieg scheint vielversprechend.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe August 2015.