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Bundesverband WindEnergie e.V. (opm) - BWE Konferenz fühlt geplantem Ausschreibungssystem auf den Zahn

Experten diskutieren mit Ihnen die vorliegenden Eckpunkte für Ausschreibungen von Windenergie an Land.  Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in 2014 wurde eine fundamentale Umstellung des Fördersystems für regenerative Energien beschlossen. Ab 2017 sollen für alle EE-Technologien Ausschreibungen gelten. Dieser Systemwechsel betrifft die komplette Branche.

Ob Ausschreibungsturnus, Präqualifikation,  Realisierungsfrist oder Preisbildungs- und Zuschlagsverfahren, alle Windakteure müssen sich mit dem neuen Instrument vertraut machen und ihre Projekte entsprechend anpassen. Die Kernaspekte des bevorstehenden Ausschreibungssystems diskutiert die Branche auf der BWE Konferenz „Ausschreibungen für Windenergie an Land“ im Austausch mit  Politik, Regulierung und Forschung.

Viel Aufmerksamkeit wird der Vortrag von Dr. Guido Wustlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erhalten.  Das Publikum bekommt einen umfassenden Einblick in das Eckpunktepapier „Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen“. Ebenso spannend werden die Stellungnahmen zum Eckpunktepapier von verschiedenen Akteuren sowie die darauffolgende Diskussionsrunde, in der die Eckpunkte aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und diskutiert werden.

Peter Stratmann von der Bundesnetzagentur zeigt am Ende des ersten Konferenztages mit dem BNetzA-Gebotsstufenmodell eine Alternative zum Ausschreibungssystem auf und schickt die Teilnehmer mit reichlich Denk- und Gesprächsstoff in den Berliner Abend.

Generell treibt die Windbranche die Frage um, wie sich im Ausschreibungssystem der Erhalt der Akteursvielfalt sicherstellen lässt. Hier stellt Jan Hinrich Glahr, Vize-Präsident des BWE, vor, welche Ausgestaltung einer de minimis Regelung aus Sicht des BWE zum Schutz kleiner Akteure notwendig ist. Die Risiken kleiner Akteure im Ausschreibungssystem und die sinnvolle Regelung einer Förderung werden ausgiebig zwischen Referenten und dem Publikum diskutiert.

Daran anknüpfend wird dargestellt, inwiefern das Ausschreibungssystem einen Rollenwechsel des Referenzertragsmodells mit sich bringt. Neben einer Überschau zu vorliegenden Ausarbeitungen der künftigen Gestaltung des Referenzertragsmodells erhalten Sie hier die Möglichkeit diese ausgiebig mit dem Referenten zu diskutieren.

Am Ende der Fachtagung steht ein brisanter Punkt: Finanzierung von Onshore-Windprojekten nach der Systemumstellung auf Ausschreibungen. Jörg-Uwe Fischer, Fachbereichsleiter Erneuerbare Energien bei der DKB AG, gibt eine Bewertung des Ausschreibungssystems aus Bankensicht ab und verschafft den Teilnehmern einen Überblick über mögliche Auswirkungen auf Finanzierungshöhen und Finanzierungskosten.

Ziel der BWE Konferenz ist die Zusammenführung der verschiedenen Akteure der Windenergiebranche und die Präsentation und umfassende, kontroverse Diskussion des vorliegenden Eckpunktepapiers für Ausschreibungen von Windenergie an Land. Gelegenheit zum Austausch und Networking mit Kollegen und neuen Kontakten aus der Branche haben Sie auf der gemeinsamen Abendveranstaltung, zu der wir Sie am Ende des ersten Konferenztages herzlich einladen.

Quelle: 28. August 2015, www.wind-energie.de


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