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Windkraft übernimmt Führungsrolle auch im Investmentgeschäft

Wenn von regenerativen Energien die Rede ist, denken vor allem Städter zunächst an Solarmodule auf dem Dach. Als Schlüsseltechnologie gilt jedoch die Windkraft, da deren Erzeugung besonders sauber ist. Visionen wie schwebende Windräder nehmen bereits Gestalt an und geben Hoffnung für eine grüne Zukunft.

Auf der Suche nach Beispielen für intensive Windkraftnutzung dient vor allem das Ausland. In den Weiten der USA finden sich bereits zahlreiche riesige Windparks, doch selbst im beschaulichen Dänemark werden 40 Prozent des Gesamtstroms aus Windkraft erzeugt. Allerdings ist auch bei der Windkraft nicht alles grün, was glänzt: Windräder erzeugen Lärm und dieser kann zu Gesundheitsschäden bei der umgebenden Bevölkerung führen, außerdem befürchten Experten eine Gefahr für Vögel und andere Flugobjekte. Diese Probleme gilt es zu lösen bzw. zumindest einzudämmen; eine besondere Rolle könnte dabei dem Mittelstand zukommen.

Wichtig: Windkraft-Investitionen mit Bedacht auswählen

Dennoch investieren schon heute immer mehr Anleger in Windkraft. In Zeiten, in denen Kredite beinahe ohne Mehrkosten erhältlich sind (siehe smava.de), ist die Geldbeschaffung für zukunftsträchtige Investitionen leichter denn je; dazu kommt der große Rahmen der Energiewende, die vor allem von der Windkraft abhängig ist. Die Folge sind die steigende Nachfrage und damit steigende Kurse bei allen Investitionen rund um die Windkraft, vorausgesetzt, sie stehen auf einem nachhaltigen Fundament. Die Insolvenz einiger Windkraftprojekte hat erst kürzlich für Unruhe auf dem Markt gesorgt; dennoch sehen Investment-Spezialisten die Windkraft als stabile und langfristige Anlage. Wichtig ist vor allem die richtige Produktauswahl:

Grundsätzlich sollte man nur in Windkraftprojekte in politisch stabilen Ländern investieren, allen voran also in Europa und Nordamerika.

Vorsicht bei zu hohen Renditeversprechen: Die Windkraft mag die Zukunft sein, allerdings ist sie kein Finanz-Zaubertrick. Seriöse Investments zeichnen sich durch gute und vor allem dauerhafte Rendite aus.

Dazu kommen zahlreiche Detailfragen bezüglich des jeweiligen Projekts: Wie steht der Betreiber finanziell da? Wird das Kapital zweckgebunden oder nicht? Können diese und weitere Faktoren jederzeit transparent nachvollzogen werden?

Fakt ist, dass die Windkraft die stärkste aller erneuerbaren Energien ist. Alleine ihre derzeitige Leistung spricht für sich und die Tendenz ist stark steigend; den Gesetzen des Marktes folgend ergeben sich daraus lukrative Anlagemöglichkeiten. Dasselbe gilt übrigens auch für  Biogas und Wasserkraft: Erst jetzt beginnen Industrie und Forschung, die Potenziale ertragreich auszuschöpfen, sodass Energie-Investoren auch diese beiden Quellen unbedingt im Blick behalten sollten.

Redaktion: greenValue