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juwi-Gruppe (opm) - Amöneburg-Roßdorf: Baustart für weiteren juwi-Windpark in Hessen

Erdarbeiten haben begonnen / Fundamentbau startet im August / Ende des Jahres sollen alle fünf Windräder in Betrieb gehen / Strom für 11.000 Haushalte

Es tut sich was auf der Windradbaustelle im Roßdorfer Forst: Gegenwärtig werden die Zufahrtswege erschlossen, die Kranstellflächen eingerichtet und Gräben für die Verkabelung des Windparks gezogen. Im Anschluss folgen der Fundament- und Turmbau. Bis Ende des Jahres wird der Windenergie-Spezialist juwi aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt in einem Waldstück südlich von Roßdorf fünf moderne Windräder errichten. Die Genehmigung hierzu erhielt das Unternehmen im Februar dieses Jahres. Alle Arbeiten finden in enger Kooperation mit der hessischen Stadt Amöneburg und dem zuständigen Forstamt Kirchhain statt.

Bis zur geplanten Inbetriebnahme Ende dieses Jahres gibt es allerdings noch alle Hände voll zu tun. juwi-Projektleiter Silvan Schumacher: „Wir rechnen damit, dass wir die bauvorbereitenden Maßnahmen bis Ende Juli abgeschlossen haben. Danach beginnen wir mit dem Bau der Fundamente.“ Und die haben es in sich: Jedes einzelne Fundament hat einen Durchmesser von mehr als 20 Metern und ist rund vier Meter tief. Mehr als 1.300 Kubikmeter Stahlbeton sorgen dann für einen allzeit sicheren Stand der fünf 139 Meter hohen Türme. Im Spätsommer sollen sie alle errichtet sein. Mehr als 1.000 Tonnen wird jeder einzelne dann wiegen. Anschließend werden die Maschinenhäuser und die 60 Meter langen Rotorblätter per Sondertransport angeliefert und auf die Turmspitzen gehievt.

Jede der speziell für Binnenlandstandorte konzipierten Anlagen vom Typ General Electric (GE) hat eine Nennleistung von 2,5 Megawatt, eine Nabenhöhe von 139 Metern und einen Rotordurchmesser von 120 Metern. Nach der Inbetriebnahme Endes dieses Jahres werden sie jährlich mehr als 40 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom produzieren – genug für rund 11.000 Haushalte.

Neben den ökologischen Vorteilen klimafreundlicher Stromproduktion profitiert die Gemeinde auch durch die Wertschöpfung vor Ort. Denn die östlich von Marburg gelegene Stadt Amöneburg, die das Projekt von Beginn an unterstützte, besitzt ein Vorkaufsrecht am Windpark.

Michael Richter-Plettenberg, Bürgermeister von Amöneburg: „Alle Einwohner unserer Stadt profitieren über die mit juwi ausgehandelten Verträge bereits sehr von dem Projekt. Darüber hinaus versucht die Stadt aktuell mit anderen regionalen Investoren ein oder mehrere Windräder zu erwerben, um noch mehr regionale Wertschöpfung zu erzielen. Ob sich eine solche Beteiligung für die Kommune wirtschaftlich darstellen lässt, wird sich in Kürze entscheiden.“

Quelle: 07. Juli 2015, www.juwi.de


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