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Allgäuer Überlandwerk GmbH (opm) - Allgäuer Überlandwerk sprengt zwei Windkraftanlagen im Allgäu

Im Vorfeld des Neubaus von zwei modernen und leistungsstarken Windkraftanlagen im Allgäuer Wildpoldsried, sprengte das Allgäuer Überlandwerk zwei Windkraftanlagen. Im Süddeutschen Raum waren das die ersten Anlagen die mittels einer Sprengung zurückgebaut werden.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien schreitet voran. Die deutsche Bundesregierung hat sich im Juni 2011 das Ziel gesetzt, bis 2020 mind. 35% des Strombedarfs aus Erneuerbaren Energien zu erzeugen. Bereits heute haben wir im Allgäu (im Netzgebiet der AllgäuNetz GmbH) dieses Ziel erreicht. „Für das Allgäuer Überlandwerk (AÜW) aber kein Grund sich auszuruhen.“, sagt Michael Lucke, Geschäftsführer AÜW.

Ende 2015 werden bei Kraftisried im Bereich des Haarbergs zwei neue leistungsstarke Windkraftanlagen ans Netz gehen. Der Neubau erfolgt unter der Firmierung “WildKraft GmbH & Co. KG” und ist zu 50 Prozent als Bürgerbeteiligungsmodell angelegt. Die BioEnergie Allgäu (BEA – ein Zusammenschluss von AÜW, Allgäuer Kraftwerke und ZAK) hält 45 Prozent an den Anlagen. Die restlichen 5 Prozent hält die Wildpoldsrieder Dorfentwicklungs GmbH. Die neuen Anlagen haben eine Leistung von jeweils 3 MW und werden damit rund 13 Mio. kWh/Jahr Strom erzeugen. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von 3.700 Durchschnitts-haushalten.

Vorbereitungen für den Bau
Auf dem Höhenrücken zwischen Wildpoldsried (Oberallgäu) und Kraftisried (Ostallgäu) sind bereits mehrere Windkraftanlagen in Betrieb. Genehmigt sind an diesem Standort maximal elf Anlagen, auf Grund der Nähe zum Drehfunkfeuer der Deutschen Flugsicherung. Zwei Prototyp-Anlagen der Firma Pfleiderer wurden am Samstag, 20. Juni gesprengt, um den beiden neuen leistungsstärkeren Anlagen zu weichen. Die Pfleiderer Anlagen hatten jeweils 1,5 MW Leistung und haben zusammen rund 2,5 Mio kWh/Jahr Strom erzeugt. Nachdem sich die Firma Pfleiderer aus dem Geschäftsfeld zurückgezogen hat, wurden Wartung und der Bezug von Ersatzteilen für die elf Jahre alten Anlagen sehr aufwendig. „Die beiden Anlagen waren ein technischer Totalschaden.“, fasst Lucke kurz zusammen.

Sprengmeister Olaf Hoyer aus Buchenberg sagte nach der Sprengung: „Das waren meine ersten Windkraftanlagen, die ich gesprengt habe. Ich bin erleichtert, dass alles so gut geklappt hat. Die Anlagen liegen an dem berechneten Platz und es kam niemand zu Schaden.“

In unmittelbarer Nähe entstehen nun die beiden neuen Anlagen, die bis Ende des Jahres ans Netz gehen werden.

Quelle: 20. Juni 2015, www.auew.de


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