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Bundesverband WindEnergie e.V. (opm) - Innovation bei Nutzung der Windenergie nicht ausbremsen

„Getrieben durch den dezentralen Ausbau hat es in den zurückliegenden Jahren eine dynamische technische Entwicklung der preiswerten Windenergie an Land gegeben, die deren Nutzung auch im Binnenland wirtschaftlich macht. Alle namhaften Hersteller haben inzwischen sogenannte Schwachwind-Turbinen im Portfolio. Diese auf niedrigere Windgeschwindigkeiten optimierten Anlagen gewährleisten eine effiziente Energiegewinnung und einen wirtschaftlichen Betrieb in Mittel- und Süddeutschland.

Beleg dafür ist nicht zuletzt die Tatsache, dass Rheinland-Pfalz und Bayern 2014 beim Zubau auf Platz 4 und 5 lagen aber auch Nordrhein-Westfalen und Hessen mit einem starken Zubau auf sich aufmerksam machten. Diese positive Entwicklung darf nicht aufgehalten werden“, warnte der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hermann Albers.

„Wir sehen durchaus die Gefahr, dass unter dem Regime von Ausschreibungen der Innovationsdruck abnimmt und Neuentwicklungen ausgebremst werden. Damit würden wir auch unsere starke Position in den internationalen Märkten gefährden. In der Vergangenheit war dieses Phänomen sehr deutlich auf dem US-amerikanischen Markt zu beobachten, wo lange Zeit noch Anlagen zum Einsatz gelangten, die in Deutschland unter dem Gesichtspunkt der Effizienz von den mittelständischen Betreibern nicht mehr ausgewählt wurden“, erläuterte Hermann Albers.

„Die Mitte und der Süden haben gute Chancen, dass der Ausbau der Windenergie hier noch entscheidende Sprünge nach vorn macht. Es gilt den Akteuren daher keine Steine in den Weg zu legen. Wir setzen auf den dezentralen Ausbau im ganzen Land. Wirtschaftlich ist dieser überall möglich. Wenn uns das Ausschreibungssystem nicht stranguliert, wird die preiswerte Windenergie an Land auch künftig den entscheidenden Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten“, so Hermann Albers.

Ende Juni/Anfang Juli will die Bundesregierung ihre Eckpunkte für ein Ausschreibungssystem vorlegen. Der BWE macht seit Monaten darauf aufmerksam, dass es nicht zu einem überstürzten Systembruch kommen darf und unterstreicht, dass das  EEG ein gutes Instrument ist, um die Energiewendeziele zu erreichen, die technologische Entwicklung voran zu bringen und den notwendigen Kostendruck zu erzeugen. Das EEG setzt die nationalen Ausbauziele und einen dezentralen Ausbau perfekt um.

Quelle: 19. Juni 2015, www.wind-energie.de


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