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juwi AG (opm) - Realisieren, betreiben, optimieren: juwi setzt Akzente bei Bau und Betriebsführung großer Solaranlagen

Energiespezialist bleibt einer der international führenden Projektentwickler und EPC-Dienstleister / Selbstentwickelter Energy-Data-Manager optimiert Erträge in der Betriebsführung / Unternehmen präsentiert sich auf der Intersolar Europe in München

Von Millard County im US-Bundestaat Utah über Prieska in der südafrikanischen Halbwüste bis nach Hirono im Norden Japans: Rund um den Globus baut die Wörrstädter juwi-Gruppe Solarstromanlagen im Kraftwerksmaßstab. Über seine Niederlassungen in den USA, Südafrika, Singapur und Japan partizipiert der Energiespezialist aus Rheinland-Pfalz am dynamischen Wachstum dieser Märkte und bleibt so einer der führenden internationalen Projektentwickler im Solarbereich. Aber auch bei der technischen Betriebsführung setzt das Unternehmen Akzente: Mit dem juwi Energy Data Manager hat die juwi Operations und Maintenance GmbH eine technologieübergreifende Echtzeit-Betriebsführungsplattform entwickelt. Das System sowie, weitere Optimierungen, erhöht die technische Verfügbarkeit und damit die Erträge der betreuten Anlagen – eine gute Nachricht für alle Kunden der juwi O&M.

„Die Photovoltaik hat sich bereits zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten der konventionellen Energieträger entwickelt und wird künftig noch wettbewerbsfähiger werden“, sagt juwi-Vorstand und PV-Experte Stephan Hansen. „Strom aus Solaranlagen ist in vielen Regionen der Welt bereits günstiger als Elektrizität aus Kohle oder Erdgas. Deshalb ist die Photovoltaik weltweit auf Wachstumskurs. juwi ist in allen Boom-Märkten mit eigenen Niederlassungen präsent, realisiert dort zahlreiche Projekte und hat eine gut gefüllte Pipeline für die kommenden Jahre.“

Weltweit nachgefragter EPC-Dienstleister

Das größte Projekt in der knapp 20-jährigen Firmengeschichte baut juwi gerade in Südafrika. In der Nähe der Stadt Prieska in der Provinz Northern Cape errichtet juwi für den Independent Power Producer Sonnedix ein 86 Megawatt (MW) starkes Solarkraftwerk. Im Spätsommer 2016 soll es in Betrieb gehen.
Bis Ende dieses Jahres soll der Pavant Solarpark im US-Bundestaat Utah ans Netz gehen. Das 62,5 MW große Sonnenkraftwerk wird Jahr für Jahr Strom für über 12.000 Haushalte produzieren – klimafreundlich und kostengünstig. Per Power Purchase Agreement geht er für die Dauer von 20 Jahren an einen US-Energieerzeuger.
Auch in Asien arbeitet die Wörrstädter juwi-Gruppe erfolgreich an der Energiewende: Im Norden Japans baut juwi Shizen Energy, ein internationales Gemeinschaftsunternehmen von juwi und Shizen Energy Inc., derzeit ein 25 Megawatt-Solarkraftwerk. Die Anlage entsteht in der Nähe des Städtchens Hirono, 600 Kilometer nördlich von Tokio.

Stephan Hansen: „Nicht nur Japan, sondern die gesamte APAC-Region entwickelt sich konsequent zum Kraftzentrum des globalen Ausbaus für Photovoltaik. juwi hat hier bereits mehr als 350 Megawatt installiert. Allein in den kommenden zwei Jahren wollen wir weitere 700 Megawatt PV-Leistung ans Netz bringen.“

Erfahrener Betriebsführer

In ihrem modernen Remote Control Center (RCC) überwacht die juwi-Tochter Operations und Maintenance GmbH Wind- und Solarenergie-Anlagen mit zusammen mehr als 1.700 Megawatt Leistung – weltweit, rund um die Uhr, und an 365 Tagen im Jahr. Um für Ihre Kunden den maximalen Anlagenertrag zu erwirtschaften, greift das Unternehmen auf ein globales Netzwerk aus zuverlässigen Servicepartnern zurück und optimiert kontinuierlich sein Leistungsangebot. Dabei setzt die juwi O&M auf den selbstentwickelten juwi Energy Data Manager (juwi EDM). Das Hightech-Konzept erweitert und optimiert bestehende Fernüberwachungssysteme, indem es technologieübergreifend die Energieerzeugungsanlagendaten in Echtzeit dem RCC zur Verfügung stellt und weiterverarbeitet. Dadurch lässt sich die technische Verfügbarkeit der betreuten Anlagen erhöhen und deren Erträge steigern. Bereits 600 MW seiner Kraftwerksleistung steuert juwi über den juwi EDM, die restlichen Anlagen werden sukzessive folgen. Das Zwischenergebnis: Die Verfügbarkeit der betreuten Anlagen konnte über einen Prozentpunkt gesteigert werden – eine gute Nachricht für alle Kunden der O&M, denn für die Anlageneigentümer bedeutet diese Optimierung bares Geld.

Quelle: 09. Juni 2015, www.juwi.de


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