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Phoenix Solar AG (opm) - Phoenix Solar AG legt Zahlen für das erste Quartal 2015 vor

- Konzernumsatz und Ergebnis 2014 leicht niedriger als im Vorjahresquartal aufgrund Veräußerung des O&M-Geschäfts
- Neue Projekte in den USA in der Anlaufphase; deutliches Umsatz und Ergebniswachstum im laufenden und in den Folgequartalen erwartet
- Zum 31. März liegt der freie Auftragsbestand bei 131 Mio. EUR, erheblich höher als zwölf Monate zuvor
- Prognose für 2015 bekräftigt: 140 bis 160 Mio. EUR Umsatz und wieder positives EBIT

Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legt heute den Bericht über das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2015 vor.

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2015 erzielte die Phoenix Solar AG im Konzern einen Umsatz von 4,9 Mio. EUR (2014: 6,6 Mio. EUR). Der leichte Rückgang um 24,8 Prozent war erwartet worden, insofern im laufenden Jahr keine Umsätze aus dem im zweiten Halbjahr 2014 veräußerten O&M-Geschäft in Deutschland mehr enthalten sind.
Zudem treten die neu akquirierten Projekte in den USA jetzt in ihre Anlaufphase. Umsätze in signifikantem Umfang generieren sie folglich ab dem zweiten Quartal und hauptsächlich im dritten und vierten Quartal. Im ersten Quartal entfiel nahezu der gesamte Umsatz auf die Auslandsmärkte. Deren Anteil belief sich auf 97,7 Prozent (Q1/2014: 88,3 Prozent), im Inland entstanden nur 2,3 Prozent der Umsätze (Q1/2014: 11,7 Prozent).

Das Segment Komponenten & Systeme setzte 2,4 Mio. EUR um (Q1/2014: 4,9 Mio. EUR). Der Rückgang um 50,1 Prozent. Mio. EUR ist auf vorübergehend schwächeren Umsatz in Asien zurückzuführen. Das Segment Kraftwerke erzielte einen Umsatz von 2,5 Mio. EUR (Q1/2014: 1,7 Mio. EUR). Der Zuwachs um 48,6 Prozent geht auf Projektstarts in den USA und Asien zurück. Im Quartal steuerte das Segment Komponenten & Systeme folglich 49,3 Prozent (Q1/2014: 74,3 Prozent) zum Konzernumsatz bei, das Segment Kraftwerke 50,7 Prozent (Q1/2014: 25,7 Prozent)

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug - 2,6 Mio. EUR (Q1/2014: - 2,2 Mio. EUR) und lag damit dank der verbesserten Kostenstruktur trotz des geringeren Umsatzes nur um 16,4 Prozent unter dem des Vorjahresquartals. Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) betrug - 52,5 Prozent (Q1/2014: - 33,9 Prozent).

Trotz niedrigerer Umsatzerlöse und Rohmargen verbesserte sich das auf die Aktionäre entfallende Konzernperiodenergebnis auf - 3,4 Mio. EUR (Q1/2014: - 3,6 Mio. EUR). Bezogen auf eine durchschnittliche Anzahl von 7.372.700 Aktien resultiert daraus ein Ergebnis je Aktie in Höhe von - 0,46 EUR (Q1/2014: - 0,49 EUR).

Auftragsbestand zum Ende des Quartals
Zum 31. März 2015 betrug der freie Auftragsbestand (ohne bereits fakturierte Aufträge) 131,3 Mio. EUR (31. März 2014: 2,9 Mio. EUR), eine erhebliche Verbesserung. Damit sind große Teile des für 2015 erwarteten Umsatzes durch überwiegend im ersten Quartal eingeworbene bestehende Aufträge vertraglich gesichert. Der Auftragsbestand (einschließlich bereits fakturierter Leistungen) stieg ebenfalls deutlich auf 142,3 Mio. EUR am 31. März 2015 an (31. März 2014: 62,2 Mio. EUR).

Cashflow
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit blieb zwar weiterhin negativ, verbesserte sich aber in den ersten drei Monaten 2015 leicht auf - 2,4 Mio. EUR gegenüber dem ersten Quartal 2014 (Q1/2014: - 2,6 Mio. EUR). Der Finanzmittelbestand verbesserte sich zum 31. März 2015 auf
3,5 Mio. EUR (31. Dezember 2014: 3,1 Mio. EUR).

Eigenkapital
Das Eigenkapital reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund des negativen Periodenergebnisses von -3,4 Mio. EUR auf - 4,5 Mio. EUR (31. Dezember 2014: - 1,6 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote ging damit zum 31. März 2015 auf - 10,1 Prozent zurück (31. Dezember 2014: - 3,5 Prozent). Da der Konzern selbst keine rechtlich eigenständige Gesellschaft darstellt, resultieren aus dem negativen Eigenkapital keine Bestandsrisiken für das Unternehmen. Rechtlich relevant ist ausschließlich das Eigenkapital des nach HGB übergeleiteten Abschlusses der Phoenix Solar AG als der Muttergesellschaft des Phoenix Solar Konzerns. Dieses belief sich zum 31. März 2015 auf 9,3 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 16,7 Prozent entspricht (31. Dezember 2014: 11,0 Mio. EUR, entsprechend 20,0 Prozent).

Der Vorstandsvorsitzende der Phoenix Solar AG, Tim P. Ryan, erklärte:
"Wir sind zuversichtlich, unseren Turnaround fortsetzen zu können. Phoenix Solar ist auf den wichtigsten Märkten tätig, auf denen die Nachfrage nach unseren Systemen und Dienstleistungen weiter wächst. Wir sind gut aufgestellt, um die sich bietenden Chancen zu nutzen. Unsere neu gewonnenen, großen Projekte in den USA laufen jetzt an, das wird sich in Umsatz und Ergebnis des laufenden und der kommenden Quartale erfreulich niederschlagen. Daher kann ich Ihnen bestätigen: Wir gehen unverändert davon aus, Umsätze im Bereich von 140 bis 160 Millionen Euro und wieder ein positives EBIT erreichen zu können. Den Schwung der guten Auftragslage wollen wir nutzen, um auf einen kontinuierlichen Wachstumspfad zu gelangen."

Quartalsbericht
Der Bericht über das erste Quartal 2015 erscheint heute, am 7. Mai 2015, in elektronischer Form und kann auf der Internetseite www.phoenixsolargroup.com unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

Quelle: 07. Mai 2015, www.phoenixsolar-group.com


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