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Grüner Strom Label e.V. (opm) - Statistik 2014: Grüner Strom-Label fördert mit über drei Millionen Euro eine naturverträgliche Energiewende

Mehr als 75 Projekte erhalten Unterstützung durch Verbraucherinnen und Verbraucher, die zertifizierten Ökostrom beziehen

Ökostromprodukte mit dem Gütesiegel Grüner Strom fördern eine ökologische Energieversorgung durch viele verschiedene Projekte. Das zeigt die neue Statistik des Grüner Strom Label e.V. (GSL) für das Jahr 2014 bis heute. Investitionen in neue Technologien, Zukunftsprojekte und Energieeffizienzmaßnahmen sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen und machen nun rund 45 Prozent der Gesamtfördersumme aus. Zudem gehen Fördergelder in Höhe von mindestens 1,6 Mio. Euro in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung.

Die Bilanz für 2014 macht deutlich wie vielseitig die Förderung durch die Grüner Strom-Zertifizierung angelegt ist. „Als einziges Ökostromsiegel garantiert das Grüner Strom-Label Investitionen in naturverträgliche Anlagen und fördert gezielt die dezentrale, von regionalen Akteuren getragene Energiewende“, sagt Rosa Hemmers, Vorsitzende des GSL. „Die Zahlen belegen, dass Verbraucher einen Zusatznutzen für die Umwelt bewirken, wenn sie hochwertigen Ökostrom beziehen.“

Aktuell unterstützt zum Beispiel der Ökostromanbieter NATURSTROM den Bau einer Solaranlage auf einem Gebäude der Technischen Universität Berlin. Hier zeigen Studierende wie einfach es sein kann, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Sie wollen den Ökostrom aus der eigenen Anlage an ihre Uni verkaufen und aus den Erlösen Bildungsprojekte für den Umweltschutz finanzieren.

Ein Förderprojekt des regionalen Energieversorgers Pfalzwerke befindet sich derzeit im Praxistest: Ein innovativer Energiespeicher ermöglicht es, den Eigenverbrauch des Solarstroms vom eigenen Dach von zwölf Prozent auf rund 45 Prozent zu steigern.

Mit mindestens 1 Cent je Kilowattstunde unterstützen Verbraucher mit einem Grüner Strom-zertifizierten Ökostromtarif den naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien. Seit Beginn der Zertifizierung wurden mit 35 Millionen Euro schon über 1.000 Projekte gefördert – in der Regel im regionalen Umfeld des Energieanbieters. Das Grüner Strom-Label legt den Fokus also auf die dezentrale Energiewende in Deutschland. Hier spielen zum Beispiel Bürgerenergieprojekte und Mieterstrommodelle eine wichtige Rolle und werden durch den neuen Kriterienkatalog des Labels gezielt unterstützt.

Die neue Statistik für 2014 bis heute steht ab sofort auch unter www.gruenerstrom.info bereit. Es handelt sich um vorläufige Angaben, da die Zertifizierung für diesen Zeitraum noch nicht abgeschlossen ist. Die endgültigen Werte werden voraussichtlich höher liegen.

Quelle: 05. Mai 2015, www.gruenerstromlabel.de


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