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Vattenfall GmbH (opm) - Offshore-Windpark „DanTysk“ wird feierlich eröffnet

Gemeinsam eröffnen heute Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Schwedens Wirtschaftsminister Mikael Damberg sowie Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg und Torsten Albig, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, zusammen mit Magnus Hall, Präsident und CEO von Vattenfall und Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung, im Rahmen einer Festveranstaltung in Hamburg den Offshore-Windpark „DanTysk“.

Das Offshore-Windkraftwerk DanTysk 70 Kilometer westlich der Insel Sylt ist das erste gemeinsame Infrastrukturprojekt, das Vattenfall und die SWM im Rahmen der Energiewende erfolgreich umsetzen. An der für den Bau und den Betrieb zuständigen DanTysk Offshore GmbH hält Vattenfall 51 Prozent, die SWM halten 49 Prozent der Anteile.

Errichtet wurden 80 Siemens-Windenergieanlagen der 3,6-Megawatt (MW)-Klasse mit einer gesamten installierten Leistung von 288 MW. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf mehr als eine Milliarde Euro.

DanTysk wird klimaneutralen Strom erzeugen, der dem Jahresverbrauch von mehr als 400.000 deutschen Durchschnittshaushalten entspricht. Der Baubeginn auf See war im Februar 2013.

Vattenfall und die Stadtwerke München (SWM) setzen ihre bewährte Partnerschaft beim Bau von Offshore-Windparks nun weiter fort: Die zuständigen Gremien beider Unternehmen haben im August 2014 die Investitionsentscheidung für den Bau des Offshore-Windparks „Sandbank“ getroffen. Er soll ebenfalls eine Leistung von 288 MW haben und ab Sommer 2015 in unmittelbarer Nachbarschaft zu DanTysk errichtet werden. Das Investitionsvolumen für Sandbank beträgt rund 1,2 Milliarden Euro.

Anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme von DanTysk sagten:
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: „Im vergangenen Jahr haben wir mit dem EEG 2014 die notwendigen Investitionssicherheiten geschaffen und damit der Offshore-Entwicklung zu einem echten Durchbruch verholfen. Bis 2030 sollen 15 Gigawatt Offshore-Leistung installiert werden – dies bedeutet Investitionen in Windparks und Infrastruktur in Milliardenhöhe mit hohem Anteil deutscher Wertschöpfung. Zusammen mit dem Windpark DanTysk wird gegen Ende des Jahres in Deutschland Strom aus über 3.000 Megawatt installierter Windoffshore-Leistung umweltverträglich erzeugt. Das ist ein echter Erfolg für die Energiewende.“

Schwedens Wirtschaftsminister Mikael Damberg: „Die Investitionen in die Offshore-Windparks DanTysk und Sandbank spiegeln Vattenfalls eingeschlagenen Weg mit dem Schwerpunkt auf den Erneuerbaren Energien wider. Dies steht im Einklang mit den hohen Ambitionen der Schwedischen Regierung in Bezug auf nachhaltiges Wirtschaften, nicht zuletzt für das Unternehmen Vattenfall, das führend sein sollte beim Übergang zu einem für die Umwelt nachhaltigen Energiesystem.“

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Nur die Offshore-Windenergie erzeugt Strom fast grundlastfähig an gut 340 Tagen im Jahr – und das sehr gut prognostizierbar. Die norddeutschen Länder sind sich bewusst, dass es die deutsche Offshore-Windenergie-Branche weiter zu unterstützen gilt. Sie sind entschlossen, das große Potenzial an Wertschöpfung, Arbeitsplätzen, Innovationen und Exportmöglichkeiten zu nutzen und die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Branche nachhaltig wachsen kann.“

Torsten Albig, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein: „Der Windpark Dan Tysk trägt dazu bei, dass Deutschland in Zukunft seine Klimaziele erreicht. Ich habe mich im vergangenen Jahr bei einem eindrucksvollen Besuch des Windparks davon überzeugen können, wie intensiv dort daran gearbeitet wird, den Ausbau der Offshore-Windenergie zügig voranzutreiben. Mit der heutigen Eröffnung des Windparks wird die Energiewende wieder ein Stück mehr umgesetzt.“

Lars G. Nordström, Vorsitzender des Vattenfall-Verwaltungsrats: „Der Schwedische Staat als Eigentümer von Vattenfall hat dem Unternehmen den klaren Auftrag erteilt, mit seinem Energiegeschäft eine Rendite zu erzielen, die es dem Unternehmen ermöglicht zu den Marktführern bei der Entwicklung einer nachhaltigen Energieerzeugung zu gehören. Als Vorsitzender des Vattenfall-Verwaltungsrats sehe ich mich verpflichtet, Vattenfall in die Lage zu versetzen, eine führende Rolle bei der Energiewende zu spielen. Ich habe großes Vertrauen, dass wir diesen Wechsel gemeinsam schaffen. Die heutige Inbetriebnahme des Windparks DanTysk ist ein starkes Signal dafür.“

Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung: „Für uns und unsere Eigentümerin, die bayerische Landeshauptstadt, ist heute ein besonderer Tag. Wir haben schon viele regenerative Projekte realisiert und wir haben dabei auch immer wieder Pionierarbeit geleistet. Mit der heutigen Inbetriebnahme fügen wir unserem Portfolio nun aber den ersten fertigen Offshore-Windpark hinzu. DanTysk ist, vom Investitionsvolumen wie auch von der Erzeugungsleistung her, unser bislang größtes realisiertes regeneratives Projekt. Dank der guten Zusammenarbeit mit Vattenfall und Siemens macht unsere Ausbauoffensive Erneuerbare Energien einen großen Schritt nach vorne – ab Mai werden wir auch dank DanTysk so viel Ökostrom ins Netz einspeisen, wie alle Privathaushalte, U-Bahn, Tram und E-Mobilität in München benötigen.“

Magnus Hall, Präsident und CEO von Vattenfall: „Offshore-Wind ist für unser Unternehmen immer wichtiger geworden. Vattenfall ist heute der zweitgröβte Betreiber von Offshore-Windparks weltweit. Zusammen sind wir dabei, die Energieversorgung umzubauen. Auf diesem Weg ist DanTysk ein wichtiger Meilenstein: für Deutschland, für Europa – und für uns bei Vattenfall.“

Gunnar Groebler, Chef der Business Area Wind von Vattenfall: „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt das erste große Offshore-Projekt in Deutschland gemeinsam mit den SWM ins Ziel gebracht haben. Ich danke dem Projektteam, allen Mitarbeitern und beteiligten Unternehmen für die hervorragende Teamleistung. Mit DanTysk und dem bereits im Bau befindlichen Schwesterprojekt Sandbank leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland und setzen unsere Wachstumsstrategie im Windbereich konsequent um.“

Quelle: 30. April 2015, corporate.vattenfall.de


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