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Pressemitteilung REWAG - Eröffnung der Bioerdgasanlage Kallmünz: Ein wichtiger Schritt in die dezentrale, regenerative Energieproduktion

"Mit der Bioerdgasanlage Kallmünz leistet die REGAS - ein Unternehmen von REWAG und E.ON Bayern Wärme - einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung der Region", freute sich REWAG-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Schaidinger bei der offiziellen Eröffnung der Anlage am Freitag, 13. Mai. "Die Wertschöpfung bleibt hier bei uns und wir machen uns wieder ein Stück weniger abhängig in der Energieversorgung, weil in der Region Energie produziert wird", so der Aufsichtsratsvorsitzende weiter. Mit einem gemeinsamen Knopfdruck haben Hans Schaidinger, REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach, E.ON Bayern-Vorstandsvorsitzender Thomas Barth, die REGAS-Geschäftsführer Manfred Ritz und Karl-Wolfgang Brunner, Herbert Mirbeth, Landrat des Landkreises Regensburg, Siegfried Bauer, Bürgermeister des Markts Kallmünz und Bauernverbands-Kreisobmann Johann Mayer die Bioerdgasanlage offiziell in Betrieb genommen. 56 Millionen Kilowattstunden Bioerdgas wird die Anlage vor Ort produzieren, daraus entstehen dann in hocheffizienten dezentralen KWK-Anlagen etwa 22 Millionen Kilowattstunden Strom. Das von beiden Partnern zu gleichen Anteilen gehaltene Tochterunternehmen REGAS trägt somit dazu bei, langfristig die Versorgung mit Strom und Gas sichern zu helfen. Darüber hinaus setzten die Unternehmen mit der Anlage auf den Ausbau erneuerbarer Energien und übernehmen so Verantwortung für die Umwelt.

"Ja" zur Region und zu erneuerbaren Energien "Seit Jahren verfolgt die REWAG konsequent das Unternehmensziel, die effiziente und regenerativer Energieerzeugung voranzubringen", betonte REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. Gerade erst vor wenigen Wochen hat die REWAG den ersten bayerischen Wald-Windpark offiziell in Betrieb genommen. Der Bau weiterer Biogasanlagen in anderen Gemeinden der Region war geplant, alle sind jedoch am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. "Doch in Kallmünz hat das alles sehr gut funktioniert und dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken", so Breidenbach weiter. "Wir sind stolz, dass wir durch ein Netzwerk aus Kommunen, Energieunternehmen und der Landwirtschaft den Bau der ersten Biogasanlage dieser Art im Landkreis Regensburg initiieren konnten", erklärte Landrat Herbert Mirbeth. "Die Biogasoffensive, die ein zweites Standbein für die Landwirtschaft darstellt, trägt somit erste Früchte. Jeder Euro, der in der Region bleibt, ist gut für die Landwirtschaft und steigert unsere eigene Wertschöpfung im Landkreis." Thomas Barth, Vorstandsvorsitzender der E.ON Bayern AG, unterstrich die Vorzüge der neuen Anlage: "Mit Biogas nutzen wir die heimischen Ressourcen sehr effizient und können damit sowohl die aktuellen energie- als auch umweltpolitischen Ziele schneller erreichen. Eines kommt noch hinzu: Durch die Einspeisung des aufbereiteten Bioerdgases ins Ergasnetz können wir das Gas auf die Reise schicken und sind nicht mehr an einen Wärmeabnehmer vor Ort gebunden." Er sehe das Projekt als Fortführung der 2006 im benachbarten Schwandorf begonnenen Bioerdgasoffensive des Unternehmens. "Unser Engagement beim Biogas passt in unsere Strategie, weil es einen zentralen Pfeiler künftiger Energieversorgung darstellt", so Barth.

Zur REGAS
Die REGAS wurde im Frühjahr 1999 als Tochterunternehmen von E.ON Bayern und REWAG gegründet, um die Erdgaserschließung im weiteren Umland von Regensburg voranzubringen. Beide Unternehmen halten je 50 Prozent der Anteile. Nach der Umstrukturierung des Unternehmens Anfang des Jahres 2009 - die Leitungsnetze wurden wieder an die REWAG bzw. E.ON Bayern AG abgegeben - war man frei für neue Aufgaben. Als Geschäftsführer agieren seither Karl-Wolfgang Brunner von der REWAG und von Seiten der E.ON Manfred Ritz. Nachdem die Biogasanlage Schwandorf von E.ON Bayern in die REGAS eingebracht wurde, war der Bau der Bioerdgasanlage Kallmünz das erste gemeinsame Projekt der beiden Energieversorger. Rund 14 Millionen Euro investierten REWAG und E.ON Bayern in das Bauvorhaben.

Die Biogasanlage Kallmünz
Bioerdgas ist ein Multitalent zukünftiger Energieversorgung. So werden aus den jährlich in Kallmünz gewonnenen und in das Erdgasnetz eingespeisten 56 Millionen Kilowattstunden Bioerdgas mit Hilfe dezentraler Blockheizkraftwerke Strom und Wärme produziert. Der Standort Eich in Kallmünz ist von den Platzverhältnissen und den örtlichen Gegebenheiten her ideal geeignet.

Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit
Maximal 900 Hektar Anbaufläche sind für die Energiepflanzen wie Mais oder Gras nötig. Mit der Aufnahme von Energiepflanzen in den Anbau werden von den Landwirten zusätzliche Pflanzen in die bestehende Fruchtfolge integriert. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Bodenfruchtbarkeit verbessert sowie der Befall durch unerwünschte Beikräuter und Schädlinge reduziert wird. Die REGAS-Verantwortlichen setzen sich dafür ein, dass die Produktion der Einsatzstoffe nachhaltig entsprechend nachhaltig betrieben wird

Ansprechpartner: Ludwig Bergbauer
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel: 0941 601-2050
Greflingerstraße 22
93055 Regensburg
Internet: www.rewag.de

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