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Pressemitteilung - Sustainability Congress seiner Zeit voraus

Hohe Brisanz hatten die Themen auf dem diesjährigen Sustainability Congress, der am 3. und 4. Mai im ehemaligen Sitz des Deutschen Bundestages im World Conference Center in Bonn stattfand. Der wichtigste Nachhaltigkeitskongress der deutschen Finanzindustrie bot bereits zum siebten Mal Finanzprofis ein dynamisches Forum für den fachlichen Austausch. Er wurde von 35 Vertretern der Finanz- und Wirtschaftsmedien verfolgt.

Spannende Diskussionen in insgesamt sieben Panels fesselten rund 650 Besucher. Es ging um Alternativen zur Atomenergie, verlorenes Vertrauen der Verbraucher, Bedürfnisse der Kapitalanleger, Glaubhaftigkeit der Finanzbranche, Voraussetzungen für sozialen Frieden und nicht zuletzt die Inflation des Begriffs Nachhaltigkeit. Zusätzlich vermittelten intensive Workshops einen breiten Überblick über Geldanlageprodukte, mit denen Kapitalanleger schon heute Verantwortung für eine intakte Zukunft übernehmen können.

"Seit bereits sieben Jahren diskutieren wir an diesem Ort über Themen, für die sich anfangs nur ein harter Kern gewinnen ließ, die inzwischen aber die Titelseiten der Massenmedien füllen. Ökologische und soziale Schreckensszenarien, die uns im 24-Stunden-Takt erreichen, kumulieren sich zu einer explosiven Mischung, die immer mehr Menschen aufweckt", so erklärte Björn Drescher, der Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Sustainability Gedankens e.V. in seiner Eröffnungsrede das große Besucherinteresse am diesjährigen Kongress.

Jürgen Nimptsch, der Oberbürgermeister der Stadt Bonn betonte die Bedeutung, die der Kongress als Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung habe und forderte in seinem Grußwort die Teilnehmer dazu auf, Instrumente für Investitionen zu unterstützen, die nachhaltig Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum generieren. Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Mitglied des Club of Rome und Chairman des Kongresses stellte in seiner Rede die bisher beschrittenen Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung auf den Prüfstand und mahnte das Auditorium, sich nicht in gefälligen Vokabeln zu genügen, sondern der Theorie auch effektives Handeln folgen zu lassen. Besonderes Highlight war das Interview mit dem Zukunftsforscher Matthias Horx. Er entwarf plastische Szenarien von Lebensformen bis hin zu Anlagemotivationen. Nach seiner Einschätzung gehört die Zukunft den Kapitalmarkt-Instrumenten, die Geldanlage begreifbar und erlebbar machen, bei denen die Verbraucher nachvollziehen und gutheißen können, was ihr Geld konkret bewirkt, während es angelegt ist.

Für Spannung sorgte die Verleihung des Sustainability-Awards, der in drei Kategorien übergeben wurde. Der Preis für das nachhaltigste Unternehmen ging an den Energiedienstleister Green City Energie. Das Münchener Unternehmen habe bewiesen, wie sich aus einer Umweltorganisation ein tragkräftiges Wirtschaftsunternehmen entwickeln könne - ohne die eigene Vision aus den Augen zu verlieren. 200 Erneuerbare Energie-Projekte und 120 Millionen Euro Investitionen in Erneuerbare Energien bis 2010 habe das Unternehmen der Jury preiswürdig gemacht, so der Journalist Jörg Weber in der Laudatio. In der Kategorie "Nachhaltige Innovation" ging der Preis an die RepRisk AG, die ein System entwickelt hat, das Informationen über Umweltrisiken und soziale Missstände gibt. Ob ein Staudamm in Brasilien Indianerstämme um ihre Wohnorte bringt, oder ob ein Unternehmen illegal Kinder beschäftigt - die RepRisk liefert dazu Daten. Mit ihrer Datenbank kann die RepRisk erheblich dazu beitragen, nachhaltiges Investment und nachhaltiges Wirtschaften auf eine sichere Erkenntnisbasis zu stellen, so die Auffassung der Jury. Den Award für besonders engagierte journalistische Verdienste erhielt Jochen Dietrich, Redaktionsleiter der Wirtschaftsmagazine beim Fernsehsender n-tv. Geehrt wurde er nicht nur für seine einzelnen journalistischen Beiträge, sondern für die Konstanz, mit der er die nachhaltigen Themen innerhalb von Medien platziert, die nicht darauf spezialisiert sind, aber die breite Masse an Hörern, Lesern und Zuschauern erreichen.

Eingeladen hatten neben dem Verein auch in diesem Jahr die fünf Hauptsponsoren Bank Sarasin & Cie AG, Pictet & Cie, ÖKORENTA AG, Lacuna AG und ÖkoWorld Lux.S.A. Ihr Fazit: "Nachhaltige Strategien sind die Stützen einer Finanzwirtschaft der Zukunft. Der Kongress erfüllt hier eine wichtige Funktion als Multiplikator, damit diese Erkenntnis immer größere Kreise zieht. "Eine fundierte Analyse der Lage und der aktuellen Trends, dazu konstruktive Anregungen für die Praxis in Verbindung mit sehr guten Möglichkeiten für das eigene Networking," lautete das Urteil vieler Kongressbesucher.

"Für alle, die den Kongress in diesem Jahr verpasst haben: Es wird selbstverständlich eine Fortsetzung im nächsten Jahr an gleichem Ort geben", so Janina Goldenstein, Geschäftsführerin der Sustainability Congress GmbH, die das Event managt.

Reservierungen und Voranmeldungen für Sponsoren und Aussteller zum Sustainability Congress 2012 sind über die Website www.sustainability-congress.de möglich.

Hintergrund zum Kongress:

Seit Jahren erleben nachhaltige Kapitalanlagen in Deutschland einen regelrechten Boom. 2010 haben Anleger ethisch-ökologischen Investmentfonds, die in Deutschland zugelassen sind, einen neuen Rekord von 34,4 Milliarden Euro beschert, verteilt auf insgesamt 304 Aktien-, Renten-, Misch- und Dachfonds, Mikrofinanz- und Indexfonds aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Ethik und Erneuerbare Energie. Seit inzwischen sieben Jahren engagieren sich namhafte Finanzhäuser im Sustainability Congress für diesen Anlagemarkt und einen fachlich breit angelegten Diskurs um die Themenfelder Ökologie, gefahrlose Energieversorgung soziale und ethische Werte sowie wirtschaftliche Stabilität.

Der Sustainability Congress fand im Jahr 2005 zum ersten Mal statt. Veranstalter des Kongresses ist der Verein zur Förderung des Sustainability Gedankens e.V., ein Zusammenschluss von Unternehmen und Personen, die den Ausbau einer nachhaltigen Finanzwirtschaft aktiv mitgestalten wollen. Vorsitzender des Vereins ist Björn Drescher, Drescher & Cie, Sankt Augustin (www.sustainability-verein.de). Mit dem Kongress werden keine eigenwirtschaftlichen Ziele in Form einer Gewinnerzielungsabsicht verfolgt.

Weitere Informationen bietet die Website www.sustainability-congress.de. Die Anmeldung erfolgt über die E-Mail Adresse info@sustainability-congress.de oder die Telefonnummer 04941 60 496 87.

Pressekontakt:

goldwert communications gmbh, Düsseldorf
Dr. Elke Schlüter
Tel.: (0211) 15776885
elke.schlueter@goldwert-team.de

Sustainability Congress GmbH, Aurich
Tel.: (04941) 60 496 87
info@sustainability-congress.de

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