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Pressemitteilung ABO Wind AG - Kaum Belästigungen, hoher Stromertrag, breite Akzeptanz

- Interkommunaler Windpark Dorn-Dürkheim / Dittelsheim-Heßloch / Alsheim steht im Einklang mit Zielen der Regionalplanung

- Planungsfirma ABO Wind setzt auf Kooperation mit allen Beteiligten und reduziert Belastungen auf ein Minimum

- Bürgerversammlung am Dienstag, 25. Januar, in Dorn-Dürkheim

(Wiesbaden, 21. Januar 2011) Wenn Thomas Treiling über das interkommunale Windkraftprojekt bei Dorn-Dürkheim spricht, ist Begeisterung zu spüren: "Der Standort ist einfach ideal - der Wind weht kräftig, die nächsten Wohnhäuser sind weit entfernt, es gibt keine Probleme mit dem Naturschutz und die Zusammenarbeit mit den diversen Behörden funktioniert bestens", schwärmt der Planer. Seit rund einem Jahr arbeitet der Mitarbeiter der in Wiesbaden und Heidesheim bei Mainz ansässigen Firma ABO Wind an dem Windpark. Bis zu sieben Windenergieanlagen möchte der Projektentwickler in der Gemeinde Dorn-Dürkheim errichten. Hinzu kommen nach Möglichkeit noch einzelne weitere Anlagen auf Dittelsheim-Heßlocher und Alsheimer Gemarkung. Der Windpark wird sich dann über die Verbandsgemeinden Eich, Westhofen und Guntersblum erstrecken und die Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen verbinden.

Obwohl besonders viele Behörden unterschiedlicher Gebietskörperschaften an dem Projekt beteiligt sind, laufen die Planungen sehr erfolgreich. Das liegt nach Einschätzung von Teamleiter Jörg Nithammer auch daran, dass ABO Wind sich an die Vorgaben und Ziele des Regionalplans Rheinhessen-Nahe hält. Die Planungsgemeinschaft hat die Orts-, Verbandsgemeinden und Landkreise durch eine interkommunale Windvorrangfläche verbunden und ABO Wind diesen auf breite Beteiligung und Akzeptanz ausgerichteten Ansatz aufgegriffen. "Wir unterstützen das Ziel, Windenergieanlagen nur in dafür vorgesehenen Vorranggebieten zu errichten, insbesondere an einem Standort, der mehrere Orts- und Verbandsgemeinden integriert", betont Nithammer. Die Konzentration der klimafreundlichen Energieproduktion auf dafür besonders geeignete Flächen reduziert die Belastungen für das Landschaftsbild auf ein unvermeidliches Minimum. Unter dem Gesichtspunkt Landschaftsschutz ist der Windpark im Dreieck zwischen Dorn-Dürkheim, Dittelsheim-Heßloch und Alsheim ohnehin besonders verträglich. "Egal von welcher Ortschaft man auf den Rhein blickt, der Windpark wird die Sicht nicht stören", erläutert Treiling.

Den Planungen zufolge kann der Bau der sieben Anlagen in Dorn-Dürkheim noch in diesem Jahr beginnen. Die Gutachten liegen vor, eine Abstimmung mit der Genehmigungsbehörde ist erfolgt der entsprechende Genehmigungsantrag wird noch im Januar eingereicht werden. Die Erweiterung des Parks in Dittelsheim-Heßloch und in der Gemarkung Alsheim soll im Anschluss erfolgen, muss aber zum Teil noch mit den Orts- und Verbandsgemeinden sowie den Flächeneigentümern abgestimmt werden. Für das Gesamtkonzept hat ABO Wind einen modernen und erprobten Anlagentyp ausgewählt - die Enercon E 82 E 2 mit einer Nabenhöhe von 138 Metern, einer Gesamthöhe von knapp 180 Metern und einer Nennleistung von je 2,3 Megawatt. Fünf identische Anlagen mit diesen Ausmaßen drehen sich bereits in Wörrstadt an der Autobahn A 63.

Da es sich um einen überdurchschnittlich windhöffigen Standort handelt, werden die Anlagen den Prognosen zufolge im Schnitt jährlich rund 5,6 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Insgesamt ist bei den 7 in Dorn-Dürkheim geplanten Anlagen mit einem jährlichen Energieertrag von rund 39 Millionen Kilowattstunden zu rechnen, was dem Bedarf von mehr als 11.000 durchschnittlichen Haushalten beziehungsweise 33.000 Menschen entspricht. Auch der Beitrag des Windparks zum Klimaschutz ist beachtlich: Er wird die Emission von jährlich knapp 34.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden, die bei der konventionellen Produktion dieser Strommenge freigesetzt werden. Basis für die Berechnung sind Daten des Bundesumweltministeriums.

Zwar stellt der Bau jedes Windparks einen Eingriff in die Natur und eine Beeinträchtigung für die Tierwelt dar. Doch während der Energieertrag an diesem Standort besonders hoch ist, sind die nachteiligen Auswirkungen besonders klein. Das zeigen die bereits erstellten tierökologischen und weiteren naturschutzfachlichen Gutachten unabhängiger Experten. Auch die Schall- und Schattenimmissionen, die von dem Windpark verursacht werden, sind gering. Das liegt an den vergleichsweise großen Abständen zu den Ortschaften: Die am nächsten zum Windpark gelegenen Häuser Dorn-Dürkheims sind 1.200 Meter entfernt. Die weiteren Mindestabstände betragen: Dittelsheim-Hessloch (1.500 Meter), Wintersheim und Hillesheim (2.200 Meter) sowie Alsheim (2.800 Meter). Zudem nutzt ABO Wind alle Möglichkeiten, um die unvermeidlichen Belästigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten. Die wegen des Luftverkehrs vorgeschriebene nächtliche Hindernisbefeuerung der Anlagen beispielsweise wird synchronisiert und die Lichtintensität mit Hilfe eines Sichtweitenmessgeräts so weit wie zulässig reduziert - bei klaren Wetterverhältnissen um bis zu 90 Prozent. Tagsüber, wenn viele eine Befeuerung als störend empfinden würden, kann ganz auf Lichtsignale verzichtet werden, weil farbliche Markierungen an Mast und Rotoren eine gute Sichtbarkeit für den Flugverkehr gewährleisten.

Wirtschaftlich werden die Kommunen und Bürger von dem Windpark profitieren, der die regionale Wertschöpfung stärkt. Ein erheblicher Teil der Einnahmen aus der klimaverträglichen Stromproduktion bleibt über Pachtzahlungen, Gewerbesteuer und Aufträge für lokale Bauunternehmen in der Region. Ein von ABO Wind entwickeltes Pool-Modell stellt sicher, dass die Pachteinnahmen möglichst gerecht unter den Grundstückseigentümern innerhalb der Vorrangzone aufgeteilt werden und auch die Kommunen und damit alle Bürger einen nennenswerten Anteil erhalten. Zudem bietet ABO Wind allen Bürgern diverse Möglichkeiten, sich selbst finanziell an der Windkraft zu beteiligen und von den gesetzlich garantierten langfristigen Einspeisevergütungen zu profitieren. Anlegern bietet ABO Wind etwa attraktiv verzinste Genussrechte mit unterschiedlichen Laufzeiten sowie die Bürgerwindaktie ABO Invest an, die in Kürze eine Beteiligung an einem internationalen Windkraftportfolio bereits mit Beträgen ab 2.000 Euro ermöglicht.

Noch detailliertere Informationen über den geplanten Windpark erhalten Bürger bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 25. Januar, um 19 Uhr in der Gemeindehalle in Dorn-Dürkheim, Bahnhofstraße 38. Dort stehen auch die Projektplaner der ABO Wind für Fragen und vertiefende Gespräche bereit.

Für Rückfragen der Redaktionen stehen zur Verfügung: ABO Wind AG, Jutta Koch und Alexander Koffka, Unter den Eichen 7, 65195 Wiesbaden, Tel.: 06 11 / 2 67 65 - 515 oder -577, Fax: 06 11 / 2 67 65 - 599, jutta. koch@abo-wind.de, alexander.koffka@abo-wind.de, www.abo-wind.de

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