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Aus dem greenValue Newsletter - Erneuerbare Energien: 18,8 Mrd. Euro wurden in Deutschland 2014 investiert

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe April 2015. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Im Jahr 2014 wurden rund 250 Mrd. Euro weltweit in Windkraft, Solarenergie und Biogasanlagen investiert. Das sind 17 Prozent mehr als 2013 und nur 3 Prozent weniger als im Rekordjahr 2011. Vorreiter sind Schwellenländer wie China. Deutschland befindet sich auf Platz 5 im Länderranking. Laut neuesten Zahlen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) wurden in Deutschland im Jahr 2014 insgesamt rund 18,8 Mrd. Euro in die Errichtung Erneuerbare-Energie-Anlagen investiert. Im Vergleich zum Vorjahr 2013 (15,7 Mrd. Euro) sind damit die Investitionen um etwa 20 Prozent gestiegen. Nach dem Ausbauboom mit Investitionssummen von bis zu 27,3 Mrd. Euro (2010) und der rückläufigen Entwicklung in den darauf folgenden Jahren scheint sich die Branche wieder erholt zu haben und befindet sich wieder über dem Niveau von 2008. Die Nutzung Erneuerbarer Energien ist immer noch ein Zukunftsmarkt mit beachtlichen Wachstumsraten. Windenergie nimmt im Bundesgebiet die Vorreiterstellung ein. Rund 12,3 Mrd. Euro wurden im Jahr 2014 in die Gewinnung von Strom aus Windkraft investiert. Das macht rund 70 Prozent der Gesamtinvestitionen in Erneuerbare Energien aus. Die Solarbranche befindet sich in Deutschland weiter im Abwärtstrend und erlangt mit 2,3 Mrd. Euro lediglich einen Investitionsanteil von 12,3 Prozent. Die Investitionen in Bioenergie erreichten im Stromsektor 1,3 Mrd. Euro (ca. 7 %) und im Wärmesektor 1,1 Mrd. Euro (ca. 6%). Im Wasserkraftsegment gab es die geringsten Investitionen mit 0,1 Mrd. Euro (ca. 0,6 %). ZSW-Vorstand Prof. Dr. Frithjof Staiß betont, dass die Erneuerbaren Energien insgesamt einen wichtigen globalen Zukunftsmarkt bilden würden, auf dem die deutsche Exportwirtschaft eine noch stärkere Rolle spielen könnte.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe April 2015.