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OSTWIND-Pressemitteilung - "In Kopenhagen wird verhandelt, in den Kommunen gehandelt"

"In Kopenhagen wird verhandelt, in den Kommunen gehandelt"
200 Interessenten aus ganz Bayern bei Fachtagung "Windkraft regional: Stärkt Stadtwerke und beflügelt Kommunen"

Ob die Staaten dieser Erde in Kopenhagen ihrer Verantwortung gerecht werden und verbindliche Ziele für einen wirksamen Klimaschutz festlegen, ist noch offen. Dass aber die vor Ort verantwortlichen Akteure darauf nicht mehr warten können und wollen, bewies die große Resonanz auf eine kommunale Fachtagung, die am Dienstag in Regensburg gemeinsam von der Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin, der Hochschule Regensburg und der OSTWIND-Gruppe ausgetragen wurde. 200 kommunale VertreterInnen aus allen Regionen des Freistaats waren der Einladung gefolgt, um mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft die Potenziale der Windkraft für eine klimafreundliche Energieversorgung in Bayern auszuloten.

"Fortschrittliche Kommunen, die eine Vorreiterrolle in Sachen nachhaltiger Energieversorgung übernehmen, sind längst keine Ausnahme mehr", betonte Ulrich Lenz, Unternehmensleiter der OSTWIND-Gruppe, zum Auftakt der Fachtagung. "In Kopenhagen wird zwar verhandelt, aber in den Kommunen gehandelt", so seine Überzeugung. Beispielhaft dafür präsentierten in Regensburg die Stadtwerke SÜC Coburg und die Oberpfälzer Gemeinde Ursensollen ihre "Visionen kommunaler Energiezukunft", aber auch Konzepte für deren Umsetzung.

Drei Gründe sind nach Expertenansicht ausschlaggebend dafür, dass in den bayerischen Kommunen und Landkreisen, bei den Stadtwerken und kommunalen EVUs insbesondere das Interesse an der Windkraft wächst:
- Die Nutzung der Windenergie ist Voraussetzung dafür, dass Bayern die selbst gesteckten Klimaziele erreichen kann - darunter das Ziel der Verdoppelung des Anteils der erneuerbaren Energien bis 2020.
- Die Nutzung der Windkraft ist ein zentrales Element für eine sichere, unabhängige und dezentrale Strom- und Energieversorgung der Zukunft, die wieder mehr als bisher in der Hand der Kommunen und ihrer Stadtwerke selbst liegt.
- Die Nutzung dezentraler und regenerativer Energiequellen bedeutet regionale Wertschöpfung, sichert zukunftsträchtige Arbeitsplätze und stärkt den heimischen Wirtschaftsstandort.

Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, bestätigte den Trend hin zu einer Rekommunalisierung der Energieversorgung. "Kommunen nutzen die Gelegenheit, dass viele Konzessionsverträge auslaufen", begründete er die wachsende Nachfrage nach der Energiequelle Wind. Das Potenzial dafür, so ergänzte Claudia Grotz vom Bundesverband Wind Energie (BWE) sei jedenfalls gegeben. "Eine Verzehnfachung der installierten Windleistung von heute knapp 450 MW auf 4.500 MW ist in den nächsten Jahren machbar", sagte die BWE-Sprecherin. Dr. Rolf Bungart, Leiter der OSTWIND-Projektentwicklung, zeigte sich deshalb optimistisch, was den Ausbau der Windenergie in Bayern betrifft. "Die erste Genehmigung für fünf Anlagen mit zehn Megawatt Leistung liegt uns vor, weitere werden demnächst folgen", führte er dazu aus.

Ausgangspunkt der Fachtagung ist eine Kooperation der OSTWIND-Gruppe mit der Hochschule Regensburg. Dort wurde im Herbst der Studiengang Erneuerbare Energien mit 300 Studierenden gestartet. "Mit dem Studiengang", so hob Hochschulpräsident Prof. Josef Eckstein während der Tagung hervor, "reagieren wir auf den erheblichen Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich".

Christoph Markl-Meider, OSTWIND Presse und Kommunikation

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Christoph Markl-Meider, OSTWIND Presse und Kommunikation
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OSTWIND-Portrait
OSTWIND ist ein unabhängiges Familienunternehmen, das von Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz gleichberechtigt geleitet wird. Die in Regensburg, Prag und Straßburg ansässige Firmengruppe entwickelt, projektiert und errichtet weltweit Windparks zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bisher hat OSTWIND 58 Projekte mit insgesamt 406 Anlagen und einer Leistung von 561 MW geplant, gebaut und ans Netz gebracht.

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