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ABO Wind AG (opm) - Spatenstich für interkommunalen Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten

Spatenstich für interkommunalen Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten- Projekt sehr zügig und in guter Zusammenarbeit umgesetzt
- Stadtwerke Stuttgart setzen weiter auf erneuerbare Energien
- 10H-Regelung bremst Windkraftausbau in Bayern

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich ist am heutigen Mittwoch der Bau des Windparks Dinkelsbühl-Wilburgstetten offiziell gestartet. Die Bürgermeister der beiden Gemeinden, der Projektentwickler ABO Wind und der Betreiber Stadtwerke Stuttgart sowie 30 Gäste und Unterstützer des Windparks feierten bei Sonnenschein den Baubeginn.

„Dinkelsbühl-Wilburgstetten ist der siebte Windpark, den ABO Wind in Bayern baut und dabei der erste in Mittelfranken“, sagte ABO Wind-Abteilungsleiterin Diana Lauer in ihrem Grußwort. Und es gibt eine weitere Besonderheit: „Es ist uns gelungen, ein Projekt mit sehr vielen Flächeneigentümern und zwei Kommunen in relativ kurzer Zeit zu verwirklichen. Besonders freuen wir uns über das gute Einvernehmen mit der Bevölkerung“, so Lauer. Auch Dr. Christoph Hammer, Oberbürgermeister der Stadt Dinkelsbühl, zeigt sich zufrieden mit der raschen Realisierung des Projekts: „ABO Wind war als Planer und Bauherr für uns ein toller Partner und hat das Projekt zügig vorangetrieben. So hat alles sehr schnell geklappt.“

Die vier Anlagen des Typs Vestas V126 mit einer Nennleistung von je 3,3 Megawatt werden den Gutachten zufolge an dem Standort jährlich gut 30 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom produzieren. So viel verbrauchen 25.000 Menschen in ihren Häusern und Wohnungen. Ein von ABO Wind entwickeltes Poolkonzept teilt die Pachteinnahmen gerecht zwischen den Eigentümern der Flächen auf. So werden auch Eigentümer beteiligt, auf deren Flächen keine Anlage steht. Um den für den Bau des Windparks nötigen Eingriff in die Natur auszugleichen, wird ABO Wind in den Wörnitzauen Flachwasserzonen, Hochstaudenfluren und Auenwald anlegen, um für bedrohte Tierarten neuen Lebensraum zu schaffen. Bevor die ersten Bäume gerodet wurden, hat das Unternehmen außerdem 40 künstliche Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse angebracht.

Vor wenigen Wochen unterzeichneten die Stadtwerke Stuttgart den Kaufvertrag des Windparks. Nach dem unterfränkischen Windpark Schwanfeld und dem hessischen Projekt Bad Hersfeld ist Dinkelsbühl-Wilburgstetten der dritte Windpark, den ABO Wind und die Stadtwerke Stuttgart gemeinsam ans Netz bringen. „Wir freuen uns über den Startschuss zum Bau des Projektes. Mit dem Windpark in Dinkelsbühl-Wilburgstetten setzen wir unseren Entwicklungspfad zum Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent fort und unterstreichen unser Engagement für die Energiewende“, betonte Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Maxelon.

Der Windpark Dinkelsbühl-Wilburgstetten wurde bereits vor der Verabschiedung der sogenannten 10H-Regelung im November 2014 genehmigt. Experten rechnen nun mit einem deutlichen Rückgang des Windkraftausbaus in Bayern. Das neue Gesetz lässt Windkraftanlagen nur noch zu, wenn ihr Abstand zu Siedlungen das Zehnfache der Anlagenhöhe beträgt. Bei modernen Windkraftanlagen sind dies zwei Kilometer. Dabei bleiben in Bayern praktisch keine geeigneten Flächen für Windenergie mehr übrig. Ausnahmen sind allerdings möglich, wenn die betroffenen Gemeinden sich explizit dafür aussprechen.

Michael Sommer, Bürgermeister der Gemeinde Wilburgstetten, hob die breite Unterstützung für den Windpark hervor: „Die Bürgerinnen und Bürger von Wilburgstetten stehen hinter der Windenergie. Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern ABO Wind und den Stadtwerken Stuttgart dafür sorgen, dass das so bleibt.“

Sommer lobte auch die Transparenz im Planungsprozess des Windparks: „Auf der Website des Windparks kann man schon jetzt sehen, wie die Windräder einmal aussehen werden“. ABO Wind informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger unter www.windpark-dinkelsbuehl.de über die Hintergründe des Projektes, beantwortet Fragen zur Windkraft und dokumentiert den Bau in den kommenden Monaten mit einer Fotoserie.

Bildquelle: ABO Wind AG

Quelle: 15. April 2015, www.abo-wind.com


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