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Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (opm) - Bayern und Indien wollen im Agrarbereich kooperieren - Minister Brunner unterzeichnet Vereinbarung

Bayern und Indien wollen im Agrarbereich künftig eng zusammenarbeiten. Dazu haben Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und der Agrarminister der indischen Provinz Karnataka, Krishna Byre Gowda, in der südindischen Millionenstadt Bangalore eine gemeinsame Vereinbarung unterzeichnet. Sie sieht unter anderem Kooperationen zwischen indischen und bayerischen Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Projekte in der Landtechnik und den Aufbau einer dauerhaften Zusammenarbeit im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe vor, vor allem bei der Erzeugung von Biogas aus Pflanzenresten und Abfällen. „Die Vereinbarung liegt im beidseitigen Interesse“, sagte Brunner. Der Bedarf an Fachkräften und Knowhow in Indien sei enorm, weil es im Agrarbereich bislang kaum funktionierende Produktions- und Vermarktungsstrukturen gibt. Der Binnenhandel liegt wegen fehlender Liefer- und Kühlketten brach, was hohe Lebensmittelverluste zur Folge hat. Auch die Energieversorgung vor allem in den ländlichen Regionen ist nicht gesichert. „Hier kann Bayern helfen“, so der Minister. Der Freistaat genieße in Indien gerade auch im agrartechnischen Bereich einen hervorragenden Ruf.

Umgekehrt erhofft sich der Minister Unterstützung beim Ausbau des agrarwirtschaftlichen Handels mit Indien. „Indien kann sich zu einem wertvollen Absatzmarkt für unsere Land- und Ernährungswirtschaft entwickeln“, so Brunner. Denn der Lebensstandard in den Ballungszentren Indiens steige rasant. Der Bedarf an hochwertigen, verarbeiteten Nahrungsmitteln – die es in Indien selbst kaum gibt – nehme beständig zu. Das eröffne beste Chancen für den Absatz gerade bayerischer Produkte. Allerdings schläft dem Minister zufolge auch die internationale Konkurrenz nicht: Andere europäische Länder wie Italien, Frankreich und Holland drängen ebenfalls auf den indischen Markt.

Quelle: 02. April 2015, www.stmelf.bayern.de


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