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Aus dem greenValue Newsletter - Neue Bedingungen für Solarparks von der Bundesregierung beschlossen

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2015. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

Am 28. Januar diesen Jahres wurden die Bedingungen für das Auktionsverfahren von der deutschen Bundesregierung beschlossen. In der Solarbranche verbreitet sich schnell Kritik: zu geringes Auktionsvolumen, eingeschränkte Standortwahl, Größendeckel für ebenerdig errichtete Solarstromanlagen (max. 10 MWp), das Verfahren bürokratisch und ein Erfolg unsicher. Ausgenommen von den neuen Regelungen sind Solarstromanlagen, die an oder auf Gebäuden (Eigenheimen oder Gewerbebetrieben) errichtet werden. Bis Ende 2017 strebt die Bundesregierung eine Photovoltaik-Zubauleistung von rund 7,5 Gigawatt an. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. kritisiert, dass die geplanten 1,2 Gigawattpeak viel zu wenig sind um die Energiewende zu erreichen. Weiterhin darf ein großer Teil geeigneter Standorte nicht für Solarparks genutzt werden. Derzeit kommen nur den Ansprüchen des EEGs entsprechende Flächen in Frage. Im nächsten Jahr sollen Grundstücke der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und Ackerflächen auf denen Landwirtschaft nur unter erschwerten Bedingungen möglich ist, freigegeben werden. Die Vorgaben der EU, welche die Bundesregierung nun umsetzt, werden von der Branche der Erneuerbaren Energien scharf kritisiert. Der Strom aus neuen Solarparks ist inzwischen preiswert geworden, dennoch wird der Ausbau stark gedrosselt. 2014 wurden lediglich 200 Anlagen mit rund 0,6 GWp errichtet. 2013 lag die Zahl in Deutschland noch bei 440 neuen Solarparks mit einer Leistung von rund 1,2 GWp.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2015.