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Aus dem greenValue Newsletter - Bundesrat macht sich für Genossenschaften stark

Nachstehend finden Sie einen redaktionellen Auszug aus dem greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2015. Zum regelmäßigen Bezug des Newsletters melden Sie sich einfach unter www.greenvalue.de/kontakt.aspx an.

In den letzten Jahren hat sich die Bürgerenergie durchweg gut entwickelt und ist zu einem festen Standbein in der Energiewende geworden. Mit lediglich 29 Registrierungen brach im Jahr 2014 die Zahl der Neugründungen drastisch ein. 2011 wurden hingegen noch 194 genossenschaftliche Neugründungen registriert. Die Bürgerenergie-Akteure sind durch die verschiedenen Gesetzesnovellen (EEG und KAGB) verunsichert. Gründe für das abnehmende Engagement sind der Wechsel zu Ausschreibungsverfahren, die Belastung des Eigenstromverbrauchs und die zunehmende Bürokratie. Der Bundesrat macht sich nun beim KAGB für Genossenschaften stark. Unter anderem sollen reguläre Genossenschaften von unnötigen Auflagen ausgenommen werden. Der DGRV (Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband) begrüßt die Vorschläge der Länderkammer. „Es ist grotesk, dass Genossenschaften mit Auflagen konfrontiert werden, die für Investmentfonds gedacht sind. Es geht bei den Genossenschaften um einen gemeinschaftlichen Unternehmenszweck und nicht um die Renditemaximierung einer Geldanlage. Wir freuen uns sehr, dass die Bundesländer unsere Auffassung teilen“, so der Vorsitzende des Vorstands Dr. Eckhard Ott. Der Bundesrat bringt zum Ausdruck, Genossenschaften, die sich nicht an die Vorgabe des Genossenschaftsgesetztes halten, zu erfassen. Sollten eingeworbene Gelder, wie ein Investmentfond, nur mit Renditezielen angelegt werden, so müssen diese Genossenschaften auch weiterhin dem KAGB unterliegen.

Quelle: greenValue Newsletter für Investoren / Ausgabe März 2015.