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Siemens AG (opm) - Ägypten und Siemens wollen Kapazitäten für Stromerzeugung massiv ausbauen

- Kapazitätserhöhung um bis zu ein Drittel im Vergleich zu heute
- Einigung über 4,4 Gigawatt (GW) Kraftwerksprojekt Beni Suef erzielt
- Bau von 2 GW Windpark mit Rotorblattfertigung vor Ort vereinbart
- Vereinbarungen über Entwicklung von Kraftwerkskonzepten mit weiteren 6,6 GW Leistung und zehn Umspannstationen unterzeichnet

Siemens und die ägyptische Regierung haben heute bindende Vereinbarungen über den Bau eines 4.4 GW Gas- und Dampfturbinenkraftwerks (GuD) und von Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 2 GW getroffen. Zudem wird Siemens in Ägypten eine Fabrik aufbauen, die Rotorblätter für Windturbinen fertigen soll. Dadurch werden bis zu 1.000 Arbeitsplätze geschaffen und die Mitarbeiterzahl in Ägypten nahezu verdreifacht. Zusammen mit zwei weiteren Absichtserklärungen sollen die Kraftwerkskapazitäten des Landes um bis zu ein Drittel bis zum Jahr 2020 erweitert werden. Nach den Vereinbarungen soll Siemens Liefervorschläge für zusätzliche GuD-Kraftwerke mit einer installierten Leistung von bis zu 6,6 GW sowie zehn Umspannstationen für eine zuverlässige Stromübertragung unterbreiten. Die Abkommen wurden im Rahmen der Egypt Development Conference (EEDC) in Sharm el-Sheikh im Beisein des ägyptischen Energieministers Shaker al Markabi, des deutschen Vizekanzlers Sigmar Gabriel und Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG, unterzeichnet.

"Ägypten braucht ein leistungsfähiges und zuverlässiges Energieversorgungssystem, um seine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen. Dabei braucht es erfahrene Partner, die die spezifischen Herausforderungen verstehen, vor denen das Land steht", sagte Joe Kaeser. "Seit mehr als 150 Jahren unterstützt Siemens mit seiner Technologie und seinem Know-how Ägyptens Wachstum. Und wir liefern, was wir versprechen – auch in Zeiten, die nicht immer einfach sind. Wir sind Teil der ägyptischen Gesellschaft und stolz, die Zukunft des Landes mit zu gestalten. Außerdem werden wir die Erfolgsgeschichte zwischen Ägypten und Deutschland weiterführen: die seit Jahrzenten erfolgreiche duale Ausbildung".

Laut der bindenden Vereinbarung soll Siemens das Kraftwerk Beni Suef in Oberägypten schlüsselfertig errichten und dabei mit lokalen Partnern zusammenarbeiten. Die Anlage mit einer Gesamtleistung von 4,4 Gigawatt soll in vier Modulen errichtet werden, die jeweils aus zwei H-Klasse-Gasturbinen, zwei Abhitzedampferzeugern sowie einer Dampfturbine und drei Generatoren bestehen. Dank der Kombination von hoher Leistung und Rekordwerten in punkto Effizienz ist die Siemens-H-Klasse bestens auf die Bedürfnisse Ägyptens zugeschnitten.

"Die Windenergie ist sauber und erneuerbar. Sie wird Ägyptens Versorgungssicherheit an diesem wichtigen Punkt seiner Geschichte stärken. Diese zwei Gigawatt Windleistung werden ein bedeutender Schritt in Richtung einer Diversifizierung des Energiemixes des Landes sein", sagte Markus Tacke, CEO der Siemens Wind Power and Renewables Division. "Ägypten hat großes Potenzial für die Stromerzeugung aus Windkraft, vor allem im Golf von Suez und im Niltal. Wir sind stolz darauf, dieses Potenzial zusammen mit der ägyptischen Regierung und der Bevölkerung zu heben", sagte Tacke weiter.

Siemens ist Technologieführer sowohl für Onshore- als auch Offshore-Windenergienutzung und verfügt über umfangreiche weltweite Erfahrung bei der Planung und dem Bau von Windenergieprojekten. Die ägyptische Regierung plant über die kommenden Jahre hinweg den Ausbau der installierten Windenergieleistung auf 7,2 GW bis 2020.

Siemens ist bereits seit 1859 in Ägypten tätig. Im Jahr 1901 wurde das erste Büro in Kairo eröffnet. Kraftwerke in Nubaria, Talkha, Damietta, Midelec und El-Kureimat sind mit Siemens-Technik ausgestattet. Das Unternehmen ist auch Lieferant für bedeutende Projekte im Transport- und Industriesektor sowie im Gesundheits-wesen. Siemens ist seit mehr als 150 Jahren ein zuverlässiger und geschätzter Partner in Ägypten.

Quelle: 14. März 2015, www.siemens.com


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