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TenneT TSO GmbH (opm) - Hohe Investitionen in die Versorgungssicherheit

- Übertragungsnetzbetreiber TenneT investiert in Versorgungssicherheit Deutschlands: Investitionsportfolio für die nächsten zehn Jahre liegt bei 12 bis 14 Mrd. EUR
- Bereits getätigte Investitionen in Deutschland belaufen sich auf 7 Mrd. Euro
- Umsatz steigt 2014 unternehmensweit auf 2,3 Mrd. Euro (Deutschland: 1,6 Mrd. Euro)
- Der Jahresüberschuss stieg auf 418 Mio. Euro (2013: 357 Mio. Euro)

TenneT, Betreiber der Übertragungsnetze in Deutschland und den Niederlanden, investierte 2014 erneut in großem Umfang in sein Höchstspannungsnetz. Damit trug das Unternehmen dazu bei, die Ziele der Energiewende umzusetzen und die hohe Versorgungssicherheit des TenneT-Übertragungsnetzes weiterhin zu gewährleisten, die auch 2014 wieder bei 99,9999 Prozent lag. Die Investitionen beliefen sich für das Geschäftsjahr 2014 auf insgesamt 2,3 Mrd. Euro.

Mel Kroon, CEO von TenneT, erklärte: "TenneT ist weltweit führend, wenn es um sichere Stromversorgung geht. Das ist ein hoher Wert, den wir auch weiterhin erhalten wollen." Und weiter sagte Kroon: "In Anbetracht unserer Erfahrungen in Deutschland hat das niederländische Wirtschaftsministerium TenneT grundsätzlich beauftragt, einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende als Betreiber eines Offshore-Netzes in den Niederlanden zu leisten. Wir planen, 3.450 MW Offshore-Windenergie bis 2023 an unser Netz an Land entsprechend dem niederländischen staatlichen Stromvertrag anzuschließen."

Urban Keussen, Vorsitzender der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH, erklärte: "In Deutschland richtet sich unser Fokus auf den für die Erfordernisse der Energiewende notwendigen Netzausbau. Hier haben wir im vergangenen Jahr weitere wichtige Schritte gemacht und arbeiten mittlerweile an rund 2.000 Kilometern neuen Leitungen, die die Stromversorgung auch in Zukunft sichern werden. Für den Ausbau der Netze an Land und auf See werden wir in den nächsten zehn Jahren in Deutschland 12 bis 14 Mrd. Euro investieren. Das macht TenneT weiterhin zum größten Investor in die Energiewende." Lex Hartman, Mitglied der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH, ergänzte: "Auch mit dem Aufbau des Offshore-Netzes in der Nordsee leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Wir erwarten, bis 2019 genügend Anbindungskapazität für 7.100 Megawatt Offshore-Windenergie zu errichten. Damit erfüllen wir die Offshore-Ziele der Bundesregierung für 2020 bereits frühzeitig."

Neben den zunehmenden Netzausbauprojekten an Land und auf See stellt TenneT auch die Weiter-entwicklung des Strommarktdesigns in Deutschland in den Fokus seiner Anstrengungen. Der Übertra-gungsnetzbetreiber hatte dazu 2014 eine Studie zu einem nachhaltigen Strommarktdesign vorgelegt und spricht sich für eine marktorientierte Lösung aus, die die Versorgungssicherheit langfristig gewährleistet, ohne den Markt zu zerstören und die Verbraucher mit hohen Zusatzkosten zu belasten.

Darüber hinaus arbeitet TenneT weiter an der Integration des nordwesteuropäischen Strommarktes: So wurden bereits die Investitionsentscheidungen für zwei neue Interkonnektoren – NordLink und COBRAcable – getroffen. TenneT erweitert außerdem aktuell die grenzübergreifende Kapazität zwischen Dänemark und Deutschland und auch die bestehenden NorNed- und BritNed-Seekabel von TenneT erzielten gute Ergebnisse.

Mit Blick auf den heute veröffentlichten Geschäftsbericht erklärte Otto Jager, CFO von TenneT: "Das Investitionsportfolio von TenneT für die kommenden zehn Jahre beläuft sich insgesamt auf 18 bis 22 Mrd. Euro. Hierfür hat TenneT eine solide finanzielle Basis geschaffen. Dazu trägt auch das Beteiligungskapital bei, das wir für unsere Offshore-Projekte gewinnen konnten."

Hohe Investitionen tragen zur Versorgungssicherheit und Marktintegration bei
Der heute veröffentlichte TenneT-Geschäftsbericht 2014 zeigt, dass der Übertragungsnetzbetreiber auch weiterhin erhebliche Investitionen in das Höchstspannungsnetz tätigt, um erneuerbare und konventionelle Stromerzeugungskapazität zu transportieren sowie eine optimale Netzverfügbarkeit (Versorgungssicherheit) zu gewährleisten und die weitere Integration des nordwesteuropäischen Strommarkts sicherzustellen. TenneT investierte 2014 insgesamt 2.296 Mio. Euro (2013: 1.868 Mio. Euro). Während die Investitionen in den Niederlanden 323 Euro betrugen, investierte TenneT im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.971 Mio. Euro in Deutschland. Hier floss der Großteil der Investitionen mit 1.673 Mio. Euro (2013: 1.330 Mio. Euro) in den Ausbau des deutschen Offshore-Netzes in der Nordsee. Die Investitionen in das Netz an Land nahmen ebenfalls zu (2014: 298 Mio. Euro, 2013: 174 Mio. Euro). Insgesamt hat TenneT damit in Deutschland seit 2010 bereits etwa 7 Mrd. Euro investiert.

Das nachhaltige Ergebnis (EBIT) von TenneT erhöhte sich auf 725 Mio. Euro (2013: 620 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse stiegen auf 2.305 Mio. Euro (2013: 2.243 Mio. Euro), hauptsächlich aufgrund des wachsenden Anlagevermögens von TenneT und der Investitionen in Deutschland. Daneben trugen auch die durch die BritNed-Kabelverbindung zwischen den Niederlanden und Großbritannien erzielten Gewinne zur Steigerung des Ergebnisses bei; TenneT ist hier mit 50 Prozent beteiligt. Der Jahresüberschuss stieg auf 418 Mio. Euro (2013: 357 Mio. Euro). Das EBIT in Deutschland erhöhte sich um 127 Mio. Euro auf 574 Mio. Euro. In den Niederlanden sank das EBIT um 25 Mio. Euro auf 124 Mio. Euro, hauptsächlich aufgrund der auf neuen Regulierungsvorschriften beruhenden geringeren Rendite.

Um das geplante Investitionsprogramm zu unterstützen, erhöhte TenneT die Eigenkapitalbasis zum 31. Dezember 2014 auf 3.236 Mio. Euro (2013: 2.593 Mio. Euro). Dazu beigetragen hat auch die im April 2014 besiegelte Partnerschaft mit der dänischen Vermögensverwaltungsgesellschaft Copenhagen Infrastructure Partners (CIP), die sich an der Finanzierung des Offshore-Netzanbindung DolWin3 beteiligt. CIP erwarb 49 Prozent der stimmberechtigten Anteile an diesem nachhaltigen Energieprojekt für einen Betrag von 366 Mio. EUR, was die Eigenkapitalbasis von TenneT wesentlich erhöhte. Die gesamte Eigenkapitalzusage von CIP für dieses Projekt beläuft sich auf 384 Mio. EUR. Ähnliche Partnerschaften unterhält TenneT für vier Offshore-Projekte mit der Mitsubishi Corporation und für NordLink, eine Seekabel-Verbindung von Deutschland nach Norwegen, mit der KfW IPEX-Bank.

Intensives Investitionsprogramm
In den kommenden zehn Jahren wird TenneT insgesamt 18 bis 22 Mrd. Euro in die Netze an Land und auf See investieren. Davon entfallen 6 bis 8 Mrd. Euro auf das niederländische Hochspannungsnetz (4 bis 5 Mrd. Euro in Onshore-Projekte und 2 bis 3 Mrd. Euro in Offshore-Projekte). 12 bis 14 Mrd. Euro wird TenneT in das deutsche Netz investieren, davon 7 bis 8 Mrd. Euro in das Höchstspannungsnetz an Land und 5 bis 6 Mrd. Euro in Offshore-Projekte). Etwa 90 Prozent der Investitionen sind für den Bau neuer Infrastruktur vorgesehen; die restlichen 10 Prozent werden für die Modernisierung der bestehenden Leitungen und Umspannwerke verwendet.

Zu den großen Investitionsvorhaben zählen neben den Offshore-Netzanbindungsprojekten auch die Interkonnektoren NordLink, COBRAcable, Doetinchem-Wesel und Meeden-Diele sowie in Deutschland die Gleichstromverbindung SuedLink und in den Niederlanden der 380-kV-Randstad-Nordring und das 380-kV-Südwestprojekt.

Im Dialog mit Bürgern und Gemeinden für eine bessere Planung
In Übereinstimmung mit seiner gesellschaftlichen Aufgabe als Übertragungsnetzbetreiber legt TenneT großen Wert auf die verantwortungsbewusste und nachhaltige Erfüllung seiner öffentlichen und gesetzlichen Verpflichtungen. Das Unternehmen bezieht bei der Erfüllung seiner Aufgaben die Interessen der relevanten gesellschaftlichen und politischen Akteure ein, indem es den Dialog sucht, transparent agiert und sich bemüht, mögliche Auswirkungen seiner Aktivitäten zu minimieren. Bei der Implementierung der Konzernverantwortungsrichtlinien konzentriert TenneT seine Anstrengungen auf vier Bereiche: Markt, Gesellschaft, Umwelt und Mitarbeiter.

Der Ausbau der Stromnetzte braucht die Akzeptanz der Gesellschaft. Um diese zu erreichen, ist die Unterstützung durch Politik und Behörden Voraussetzung. TenneT selbst verstärkt den Dialog mit be-troffenen Bürgern, Gemeinden und Organisationen, um für die Akzeptanz der Netzausbauprojekte zu werben und nach Möglichkeiten für die Berücksichtigung von Bürgerinteressen bei den Planungen für neue Stromverbindungen zu suchen. 2014 führte das Unternehmen Hunderte Gespräche durch, allein in Deutschland waren es ca. 500. TenneT wird diesen Dialog 2015 fortsetzen.

Prävention für mehr Sicherheit
Arbeitssicherheit hat für TenneT höchste Priorität. Daher hat das Unternehmen sich ehrgeizige Ziele hinsichtlich der Minimierung von Unfällen und Zwischenfällen in Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten gesetzt. Auch wenn 2014 erhebliche Fortschritte erzielt wurden, macht die Anzahl der Unfälle mit Arbeitsausfall (36 im Jahr 2014 gegenüber 49 im Jahr 2013) sowie der Hochrisiko-Zwischenfälle (76 im Jahr 2014 im Vergleich zu 103 im Jahr 2013) deutlich, dass weitere Verbesserungen erforderlich sind.

Geschäftsbericht 2014
Weitere Informationen zu TenneT finden Sie in dem Geschäftsbericht 2014 hier: geschaeftsbericht.tennet.eu. Eine englische Version finden Sie unter: annualreport.tennet.eu

Quelle: 13. März 2015, www.tennet.eu


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