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juwi Gruppe (opm) - juwi meldet Windrad-Rekord für 2014: 91 Anlagen in Deutschland neu am Netz

Neu installierte Gesamtleistung über 250 Megawatt / Projekte in Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen / Trend geht zu Anlagen mit mehr Volllaststunden

Nach einem Geschäftsjahr voller Herausforderungen konnte die juwi Energieprojekte GmbH jetzt trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine erfreuliche Schlussbilanz ziehen. 2014 haben die Wörrstädter Energiespezialisten in Deutschland insgesamt 91 Windräder errichtet und in Betrieb genommen – so viele wie nie zuvor in der Firmengeschichte. Zusammen verfügen die neuen Anlagen über eine Kapazität von 262 Megawatt (MW). Auch für 2015 ist die juwi-Projektpipeline bereits gut gefüllt.

„Wir haben viel geschafft und können mit Stolz auf das vergangene Jahr zurückblicken“, sagt Thomas Broschek, Geschäftsführer der juwi-Energieprojekte GmbH (jEP), die innerhalb der juwi-Gruppe für das Deutschlandgeschäft mit Wind- und Solarenergie zuständig ist. Die Leistung seines Teams ist umso höher zu bewerten, weil sich die zum Jahresende realisierten und in Realisierung befindlichen Anlagen auf 37 Windpark-Projekte verteilten. „Jedes einzelne Projekt bringt umfangreichen Planungs- und Umsetzungsaufwand mit sich, ganz gleich ob an einem Standort ein Windrad, zwei oder mehrere Anlagen gebaut werden“, ergänzt Broschek. Mehr Projekte mit jeweils weniger Anlagen erhöhen die Zahl der Gutachten, Genehmigungsanträge und Finanzierungskonzepte erheblich.

Schaut man sich die einzelnen Projekte an, lässt sich deutlich eine regionale Ausweitung erkennen. Thomas Broschek: „Auch wenn ein Schwerpunkt unserer Aktivitäten nach wie vor in Rheinland-Pfalz liegt, haben wir 2014 mehrere Windräder in Bayern, Sachsen und Nordrhein-Westfalen ans Netz gebracht.“ Die Inbetriebnahme eines Windparks im hessischen Hohenstein, der Projekte Weiskirchen im Saarland und Nassau in Baden-Württemberg sowie weiterer Anlagen auf dem Galgenberg in Rheinland-Pfalz steht gleich für Anfang 2015 an.

Die regionale Diversifizierung leitet auch die Geschäftsentwicklung in den nächsten Jahren. „Wir tragen dafür Sorge, dass juwi in den starken Wachstumsmärkten personell und organisatorisch stark aufgestellt ist“, so Thomas Broschek. „In vielen Regionen, die jetzt vermehrt auf Windenergie setzen, können wir auf jahrelange konsequente Marktbearbeitung aufbauen.“ Mit den Regionalbüros in Brandis bei Leipzig, Essen, Dürrwangen, Langwedel bei Bremen und Ostfildern bei Stuttgart bleibt juwi nah an den Projekten in bestehenden und neuen Märkten.

2014 wurden fast ausnahmslos Leistungstypen von 2,5 bis 3 Megawatt eingesetzt. Diese Anlagen mit hohen Türmen und langen Rotorblättern erreichen an mittleren bis guten Binnenlandstandorten deutlich mehr Volllaststunden und sind – auch dank geringerer Kosten – wirtschaftlicher zu betreiben.

Innovative Technik kam 2014 auch beim Transport von Rotorblättern zum Einsatz. In Sippersfeld (Rheinland-Pfalz) wurden die fast 50 Meter langen Flügel der Enercon E-101 Windräder erstmals mit einem sogenannten Selbstfahrer über einen kurvenreichen Waldweg zur Baustelle gebracht. Das 500 PS starke Gefährt wird per Fernbedienung gesteuert und kann das Rotorblatt hydraulisch fast senkrecht in die Höhe hieven. Auf diese Weise ist das Befahren selbst engster Kurvenradien möglich. So erübrigte sich die sonst nötige Verbreiterung der Zuwegung mit den damit verbundenen Eingriffen in den angrenzenden Baumbestand.

„Insgesamt zeigen die Erfolge bei der Umsetzung der Energiewende, dass das deutsche Kerngeschäft der juwi-Gruppe – die Projektentwicklung von Windkraftanlagen an Land – robust und zukunftsfähig ist“, lautet das Fazit von Thomas Broschek. „Zusammen mit unseren internationalen Aktivitäten und der zu Jahresbeginn besiegelten Partnerschaft mit dem Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG sind die Weichen für eine positive Entwicklung der juwi-Gruppe als Ganzes gestellt.“

Quelle: 11. März 2015, www.juwi.de


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