Logo greenValueErneuerbare Engergie

Folgen:
Twitter
News

WAB e.V. (opm) - Windenergie-Agentur WAB zieht positive Bilanz nach Offshore-Ostsee-Konferenz

Zum dritten Mal in Folge trafen sich Offshore-Experten aus den Ostsee-Anrainerstaaten auf Einladung der Windenergie-Agentur WAB zur jährlichen WINDFORCE-BalticSea-Konferenz; diesjährig in Helsinki in Finnland. Die rund hundert internationalen Wind-Experten diskutierten in acht Themenblöcken die wichtigsten Themen der Branche. Neben den technischen Fragestellungen der Offshore-Windenergie in der Ostsee war vor allem das Thema der politischen Rahmenbedingungen von zentraler Bedeutung; denn in Dänemark, Schweden, Finnland, Estland und Polen stehen nationale Wahlen bevor.

„Die Vorträge zeigen: Offshore-Windenergie in der Ostsee ist ein spannender Markt“, so Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-Agentur WAB, „In vielen Märkten steht der Markt zwar noch am Anfang, aber das Potential ist groß!“ So steht zum Beispiel in Finnland – dem diesjährigen Gastgeberland der Konferenz – derzeit nur eine Testturbine offshore (2,3 Megawatt (MW)) und ein zweiter Teststandort ist in Planung. Aber nach Angaben der WAB stehen Projekte in der Größenordnung von über 2.000 MW bereit, „wenn der politische Rahmen stimmt“, ergänzt Meyer. Im deutschen Teil der Ostsee ist derzeit ein Offshore-Windpark in Betrieb (EnBW Baltic 1) und ein zweiter ist derzeit im Bau (EnBW Baltic 2). Zwei weitere Projekte stehen kurz vor der konkreten Umsetzung (E.ON Arkona Becken Südost und Iberdrola Wikinger).

Die Vertreter der sieben anwesenden Windverbände aus dem Ostseeraum waren sich abschließend in ihrer Aussage einig: „Die Aussichten für Offshore-Wind in der Ostsee sind positiv, aber wir brauchen einen stabilen politischen Rahmen.“

Die nächste WINDFORCE BalticSea findet am 27. und 28. Januar 2016 in Dänemark statt.

Die Windenergie-Agentur WAB ist das führende Unternehmensnetzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region und bundesweiter Ansprechpartner für die Offshore-Windenergiebranche in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 350 Unternehmen und Institute aus allen Bereichen der Windenergie-Industrie, der maritimen Industrie sowie der Forschung an.

Quelle: 05. Februar 2015, www.wab.net


Die auf dieser Seite veröffentlichten Original-Meldungen der Unternehmen werden nicht von greenValue bearbeitet. Die inhaltliche und presserechtliche Verantwortlichkeit liegt ausschließlich bei dem meldenden Unternehmen. Jegliche Haftung aus der Nutzung oder Nicht-Nutzung dieser Information ist ausgeschlossen, eine Verantwortung für die Inhalte externer Links übernehmen wir nicht.

Weitere News und aktuelle grüne Investitionsangebote u.a. Solarfonds, Windfonds, Green Building Fonds, Genussrechte, Anleihen und Private Placements finden Sie unter www.greenvalue.de.